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	<title>Hydra - Das endgute Satiremagazin &#187; Kabarett</title>
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	<description>19.5.2012/5 Jahre Hydra/1.6.2012/Hydra liest Lotte</description>
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		<title>jessicas und kevins</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 06:59:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Erstens sollten Sie einen Penis haben. Wenn Ihnen keiner gewachsen ist oder Ihnen der Ihrige nicht gefällt, kaufen Sie sich einen oder tun Sie zumindest so als ob. Sie können etwa auch die Hosentaschen nach außen stülpen und einen Zeigefinger durch Ihr Hosentürl stecken – der sogenannte Elefantentrick. Finden Sie das lustig? Sehr gut! Dann sind Sie DIE Zielgruppe für Clemens Haipl.]]></description>
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		<title>Das Supernackt-Shirt!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 08:10:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Süpernuovo è Süperhot! Le Shirt du süpernackt est available maintenant. Dans le factory du shirt de la HYDRA Corp. ™ Vienna, 15. Take üt butt not leave üt! +++ HYDRA lässt Euch nicht supernackt herumlaufen! Bestellt jetzt unser heißes Supernackt-Shirt! Hot, hot, hot! Nein, sorry! Fresh, fresh, fresh!  ]]></description>
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		<title>bloß nicht aufregieren!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 14:59:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Meister und Margaretha: Chefredaktöse Eva M. Kiel erzählt von ihrem Arbeitsmeeting mit einem österreichischen Kabarettisten, der ihr en passant erklärte, wie man richtig gutes politisches Kabarett nicht nur in, sondern für Österreich macht. Na gut, er hat es zumindest versucht.]]></description>
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		<title>Kabarett in der Krise &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 10:34:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[“Humor in der Krise. Geht das?“ Das wollte „Der Standard“ herausfinden und versammelte in einer Wochenendausgabe neben allerlei launigen Analysen und Kommentaren zur „Weltfinanzkrise“ auch eine veritable Sammlung von Wortspenden österreichischer Kabarettisten zum Thema. Herausgekommen ist dabei indirekt ein Sittenbild der österreichischen Kabarettszene, das es durchaus verdient hat, nochmals aufgewärmt zu werden. Da gibt es zunächst mal die Lokalmatadoren oder Etablierten. Jene, die lange genug dabei oder erfolgreich genug sind, um nicht unbedingt erzwungen geistreiche Bemerkungen anstrengen zu müssen. Sie können ganz locker auch von sich selbst erzählen, dabei einiges darüber verratend, wie ihr eigener Witz (auch sich selbst gegenüber) funktioniert. Dolores Schmidinger etwa: „Worüber man lachen kann? Wenn man keine Aktien hat, wenn man schon vorher arm war. Ich hatte in Kaufräuschen alles ausgegeben. Daher brauch ich mich jetzt nicht ärgern.“ Das klingt so unspektakulär ehrlich, dass es einfach sympathisch ist. Auch ein Robert Palfrader macht aus seiner Bitterkeit keinen Hehl: „Worüber ich lachen kann, ist ein Blick auf die Ergebnisse meiner fondsgebundenen Lebensversicherung, die meinen Ruhestand sozial hätte absichern sollen.“ Mein Mitleid hat er nicht, aber meine Sympathie für diesen entwaffnenden Galgenhumor durchaus. Weiters gibt es die Systemerhalter. Jene, die politisches Kabarett als Kunstform sehen und sich selbst als deren privilegierte Betreiber, dabei mitunter erzwungen geistreich sein wollen. Sie ähneln ein wenig überzüchteten Hirtenhunden, die immer wieder dieselbe Fährte verfolgen. Ein Florian Scheuba etwa sinniert: „Als Universalausrede für Unzulänglichkeiten aller Art hat die ‚Krise‘ mitunter lachhafte Züge, über welche man, wenn auch mit Bitterkeit, tatsächlich lachen sollte, denn Lachen ist Notwehr gegen Angst daher gerade jetzt unverzichtbar.“ Der Kabarettist als Volkspädagoge, der sich in seinem selbstauferlegten Bildungsauftrag sonnt. Ein Schäuflein nach legt Thomas Mauer, er lacht: „Über jene Journalisten, die im letzten Jahrzehnt die naturgesetzliche Weisheit des unregulierten Marktes mit der Inbrunst evangelikaler Christen verkündeten und den jeweils bestbezahlten Kapitaljongleuren schwanzwedelnd bis ins Maßschuhschränkchen nachkrochen […].“ Recht hat er. Aber wie lange er wohl an Feilen dieser Formulierung saß, damit sie nur ja geschliffen wie eine mit Diamantringen verzierte Faust im Auge der Hochfinanz saß? Der ungekrönte König des Politkabaretts ist indes Alfred Dorfer, seine intellektuelle Selbsteinschätzung kann ja durchaus als legendär bezeichnet werden. Für den „Standard“ lässt er sich erst gar nicht herab, über die Krise zu räsonieren, er plaudert lieber über den Lehrerprotest und macht klar, dass in seinen Augen beide Parteien (Lehrergewerkschaft und Schmied) am falschen Dampfer der Lächerlichkeit sind. Aber diese Art von Politkabarett zelebriert Dorfer ohnehin schon seit Jahren, sie besteht in der simplen Technik, jeden Politiker, der Muh oder Mau sagt, eben deswegen der Lächerlichkeit preiszugeben. Den Innovationspreis für Kleinkunst wird Dorfer dieses Jahrhundert nicht mehr erhalten, aber Dank ORF ist er natürlich längst zu einer „unverzichtbaren“ Institution geworden. Dass gesellschaftliche Kritik, in Form der Satire vorgetragen, auch andere Aspekte als unfähige PolitikerInnen umfasst, sollte man Herrn Dorfer vielleicht gelegentlich verraten. Dann gibt es die Individualisten, die unbeirrbar ihrem Stil folgen, egal ob es ihre Performance betrifft oder überhaupt ihre Lebensplanung. Alf Poier zum Beispiel. Worüber er lachen kann? „Natürlich über die Krise selbst, denn dann werden wir bestimmt noch lange etwas zum Lachen haben!!!“ Das ist purer Poier-Style. Kommt daher wie ein zenbuddhistischer Koan, kann die ganze Welt bedeuten, kann ein Widerspruch in sich sein, kann aber auch reiner Bockmist sein. Der Mann ist jedenfalls prinzipientreu. In eine ähnliche Kerbe schlagen Stermann und Grissemann, die der Krise einen Willen zuschreiben, aber keine Veränderung ihres Appetits konstatieren. Recht so. Wer einmal Unfug sagt, muss immer Unfug sagen. Auch in kritischen Zeiten. Oder von ganz anderer Ecke, Josef Hader: „Worüber man lachen kann? Ich muss leider passen, ich hab‘ keine g’scheite Antwort auf diese Frage.“ Eigentlich wäre das ja mehr etwas für die Etablierten, denn diese Antwort ist ebenfalls entwaffnend unspektakulär. Aber für Hader gilt vermutlich der Punkt Lebensplanung. Das Kabarett als Kleinkunstform hat er schon längst als Gipfel erklommen, dieser Berg liegt hinter ihm. Er muss nichts mehr. Und genau das beweist er auch ein weiteres Mal. (Wie stets übrigens: Größte Sympathie!) Irgendwie ein Grenzgänger zwischen Individualität und Kabarett-Establishment ist auch Andreas Vitasek, der die Finanzkrise 1929 als Beginn der Karriere der Marx-Brothers interpretiert. Das ist sympathische Denkmalpflege, mit einem Hauch an inhaltlicher Verlegenheit, aber war Vitasek nicht stets schon ein begnadeter Pantomime, sozusagen also: ohne Worte? Schließlich gibt es noch die (unfreiwillig) Bescheidenen: Jene, die gerne auch aufschließen würden, die es mit einem erfolgreichen Kabarettprogramm oder einer genialen Idee schon mal weit gebracht haben. Sie sind noch am überlegen, in welche Richtung sie gerne gehen würden. Die Mascheks etwa wären auch gerne vom Kaliber Scheuba, Dorfer oder Maurer, darum sagen sie: „Lachhaft ist, dass eine Krise der Elite zur Krise der Massen werden wird. Und das hätte die Politik schon Jahre voraussehen können.“ So harmlos hätte das ein x-beliebiger Kommentar im „Profil“ auch hingebracht. Und dass die politischen Buben die ausschließlich Bösen sind, na ja, Schlag nach bei Dorfer. Weniger innovativ, trotzdem vielleicht bald am Sprung nach oben sind Weinzettl &#38; Rudle. Ihnen gehen nach eigenen Aussagen nur „Unsinnigkeiten durch den Kopf, die uns nicht würdig erscheinen, abgedruckt zu werden“. Schade. Und irgendwie auch: Nicht ganz verstanden das Prinzip. Genau um diese Unsinnigkeit ginge es ja, geistreich oder nicht. Und schon gar nicht würdevoll. Wer kümmert sich etwa um die Würde jener Menschen, die jetzt zu 1000en ihre Jobs verlieren, weil in den Vorstandsetagen zu greedy spekuliert wurde. Egal. Der wahre Held dieser Aufzählung ist einmal mehr „Der Standard“. Wir lieben und wir hassen es, das lachsrosa Feigenblatt des liberalen Journalismus in Österreich, und das heißt: Wir haben eine äußerst korrekte Beziehung zu ihm. (Ebenso übrigens wie zu den österreichischen Kabarettisten.) Ein letzter Punkt noch: Hat jemand mitgezählt, wie viele Frauen sich unter der Humoristenriege befinden? Eben! So kann es natürlich nicht weitergehen: Frauen Österreichs! Wollt Ihr wirklich den Humor in Männerhänden belassen? Frau Föderl-Schmid, wir appellieren an Sie, den weiblichen Humor endlich auf Vorderfrau zu bringen! Sie müssen das tun! (Denn auf uns würden die Frauen nicht hören. Zurecht natürlich!) Curt Cuisine, trinkt passend zum &#8220;Standard&#8221; Schampus mit Lachsfisch]]></description>
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		<title>Völlig gaga!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 10:43:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir setzen unsere verdienstvolle Interviewserie über weltbekannte österreichische Kabarettisten fort. Dieses Mal die ”Gebrüder Moped“. Exklusiver Abdruck aus Hydra # 4 (special extended version) Hydra: Ihr Zwei seid ja dem Humor keine gänzlich Unbekannten? Martin Moped: Ich bin so lasch heute. Franz Joseph Moped: Na, ich bin erst müde. Hydra: Na gut, reden wir trotzdem über Euer aktuelles Kabarettprogramm ”GAGA“. Dieses hat, entgegen dem ersten Anschein, nichts mit einer Analfixierung zu tun? MM: GAGA steht für ”Great Austrian Gainers Association&#8221; und ist die hinterhältigste, widerwärtigste Direktvertriebsfirma der Welt, die mittlerweile sämtliche Firmen der ganzen Welt übernommen hat und damit die einzige Firma überhaupt ist. Hydra: Wie kommt man auf die Idee, ein Kabarett über einen Direktvertrieb, sprich: über Vertreter zu machen? MM: Ich glaube, dass Kabarett generell so funktioniert, dass man die großen Dinge in der Welt auf 12 Meter im Quadrat komprimiert, deswegen heißt es ja Kleinkunst. Dementsprechend ist es praktischer und unanmaßender, nicht über die große Weltwirtschaftskrise oder Barack Obama zu reden, sondern über Dinge, mit denen jeder Mensch schon zu tun hatte. FJM: Unanmaßend? Das Wort kenn ich nicht. Bei mir ist das eine Aufarbeitung von Dingen, die vor 15 Jahren passiert sind. Wir waren gemeinsam ein Monat bei einer Firma, die genauso wie GAGA funktioniert, die Putzmittel und Güter des täglichen Bedarfs verkauft. MM: Fast jeder Mensch ist schon mal von einem Schulkollegen angerufen worden, nach dem Motto: Sag mal, bist du eh unglücklich in deinem Job, denn ich hätte da was für dich. Ich frage mich schon seit wir maturiert haben, ob du dein Geld gut angelegt hast. Um diese Möchtegernunternehmer geht&#8217;s in Gaga. FJM: Wir waren damals sogar im Austria-Center bei einem Großtreffen, wo sich alle in Kleider-Bauer-Anzügen trafen und sich im Stil amerikanischer Sekten gegenseitig beklatschten und anfeuerten. Jeder 2. Volltrottel bekam dort auch einen Preis und wenn man von dort wegging, war man voll motiviert. Das wurde einem aber so oft gesagt, dass sich diese Frage gar nicht mehr stellte, sondern du BIST nachher einfach motiviert. Es gab in diesem Umfeld einen Imperativ zum motiviert sein. Das wusste ich vorher nicht. MM: Genau. Die Redewendung ”Bist du motiviert&#8221; ist nicht eine Frage, sondern eine Feststellung. FJM: Wir waren aber gar nicht so motiviert meistens, und ich habe einen psychischen Schaden davon getragen. Hydra: Aber ihr steht doch beide eher, na sagen wir mal, eher links mit Euren Anschauungen. Warum nimmt man so einen Job an? FJM: Wir haben uns ja damals beide selbst ausgetrickst. MM: Nach dem Motto: Man muss das System von innen heraus bekämpfen. FJM: Genau. Und die Mörderkohle. Wir haben das wirklich geglaubt &#8211; und deswegen waren wir ja im Grunde auch zwei Volltrotteln und haben da recht gut dazu gepasst. Denn wir haben damals natürlich nur einen Verlust gemacht, alleine schon, weil man sich diese ganzen Produkte selber kaufen muss, um dazu zu gehören. Man muss natürlich nicht, aber wegen der Motivation ist es nicht schlecht wenn … das sagen sie dir sofort: „Nein, nein, du musst nicht, bei uns ist es nicht so wie bei den anderen, aber wann kaufst du es jetzt endlich …“ Aber die haben uns ja schon ganz am Anfang schon eingeschult, wie und was man auf Gegenargumente antwortet. Eigentlich hätten da schon – gleich nach dem Gewand – die Alarmglocken läuten sollen. Wenn man als erstes erklärt bekommt, wie man auf Gegenargumente antwortet. Aber wir waren damals hat ein bisschen „drauf“, da war schon was Räuberisches dabei, so richtig naiv-romantisch. Und, ich geb’ s zu, wir haben uns bei diesen Treffen auch Krawatten umgebunden. Hydra: Und warum diese Sache mit der Weltherrschaft? MM: Weil das die Versprechungen, die solche Firmen geben, ganz einfach konsequent zu Ende denkt. Wenn der sagt, du brauchst nur fünf Leute für dein Geschäft zu begeistern, und die brauchen auch jeweils fünf Leute, dann ist man relativ rasch bei 10 Milliarden Menschen. Das ist nur konsequent zu Ende gedacht – und wir werden uns hüten, das Pyramidenspiel zu nennen. Und wenn das Konzept nur einmal wirklich aufgeht, dann kann es am Ende nur noch eine Firma auf der Welt geben, die sämtlichen Bedarf der Menschheit abdecken muss. Also würde aus einem kapitalistischen Grundgedanken am Ende ein marxistisches oder kommunistisches Ideal entstehen. Keine Konkurrenz mehr, keine Werbung, sondern Monopolwirtschaft. FJM: Das ist wie bei der Euro, wo es nur ein Bier gab. Das war Sozialismus pur, wie in der Sowjetunion &#8211; nur nicht so schön. Geographisch meine ich. Hydra: Diese Vertreter, stehen die irgendwie generell für die „Kaste“ der Wirtschaftstreibenden? MM: Nein, das sind die Highlights der wirtschaftlichen Absurditäten, die Menschen einzureden versucht werden. Es geht auch darum, dass den Leuten in diesen Firmen immer eingeredet wird, dass sie bestimmte Wünsche haben, die beim Eintritt in die Firmen erfüllt werden, und das sind ausschließlich materielle Wünsche. Hydra: Also doch auch Kapitalismuskritik im Großen und Ganzen. MM: Es geht auch um Selbstironie. Es ist kein Brechtstück, wir wollen nicht den klassischen, linken Standpunkt, und Kabarett ist traditionell immer ein wenig links, einnehmen, sondern auch selbstironisch mit den eigenen, teilweise auch absurden Wertvorstellungen umgehen. Ironische Aufarbeitung der (eigenen) Gegenweltentwürfe, von denen man zum Teil fürchterlich überzeugt war, zumindest früher, also z.B. nach Hainburg zu fahren, auf Opernballdemos zu gehen, etc. Das ist natürlich unser „Point of View“, wir sind halt Ende Dreißig, einen anderen Standpunkt können wir nicht bieten. Hydra: Euer Kabarett unterscheidet sich aber auch in formaler Hinsicht von anderen Programmen. MM: Genau. Vor dem Kabarett werden die Besucher fotografiert, und wir verwenden diese Fotos dann innerhalb des Stücks auf eine Leinwand projiziert, mit der wir auch ein gewisses Ambiente schaffen, und diese Gesichter spielen dann Rollen. Denen werden samt und sonders neue Identitäten gegeben, Sportlegenden, Politiker, Vertriebskunden, etc. Es ist aber kein Mitspieltheater, ganz im Gegenteil, niemand muss bei uns mitspielen, sondern das Stück GAGA hat sehr viele Nebenrollen, die werden dann passiv vom Publikum verkörpert. Hydra: Funktioniert das auch mit einem wildfremden Publikum? MM: Je besser sich das Publikum untereinander kennt, desto besser funktioniert es. Am Land, in [...]]]></description>
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