Posts Tagged ‘Dichand’

nachruf auf dichand

Posted by on Juni 17th, 2010

nhzAuch wir als junge, dynamische, innovative MedienmacherInnen wollen nicht hinten anstehen, wenn es darum geht, einen der einflussreichsten und wichtigsten Medienmacher unseres Landes zu würdigen. Sicher, es wäre verwegen von uns zu glauben, wir würden uns auf selber Augenhöhe befinden, aber von dort unten, wo wir stehen, wollen wir unserem „Kollegen“ Hans Dichand ein Lebewohl zurufen. Hier kommt der Ruf.

„Hans! Haaaans! Haaahaaaaaaans! Hans?“

„Du, i glaub, dea heart uns net.“

„Probia’s nu amoi.“

„Haaaaans! Haaahaaaans! Haaaaaaaaaaaaans! Hansi!“

„Ka Schaus.“

„Vielleicht is a scho drübm.“

„Wo? Oben oder Unt?“

„Na, wos glaubst?“

„Haaaaans! Haaaaaaaaaaahaaaaaaaaaans! Hansi Burli! Scheißipinki! Oaschispatzi!“

„Waun a des ned heart …“

„I glaub jo ned.“

„Wieso?“

„Najo, wass a net.“

„Vielleicht soi ma eam an Lesabriaf schreibm.“

„Guade Idee, oba wohi? Aufi oda owe?“

„Was i a net.“

„Haaaaans? Haaaansi! Haaaaaaansiiiiii!“

„Heast, des is zach, so a Nochruf.“

„Du, i glaub, wia haum eh scho gnua. S’ Match faungt a glei au.“

„Na, gema hoit. Owa dass dea net antwuat.“

„I sog’s da, an Lesabriaf hetma eam schreibm soin. Den hätta odruckt.“

„Dea druckt goanix mehr o.“

„Na. Weu im Himma gibt’s ka Scheißhaus.“

„Jo.“

„Amoi schrei ma nu, daun is Schluss.“

„Guad.“

„Haaaansi! Haaaansi! Do warat a Briaf fia di kumma.“

„Heast du bist a Trottl.“

„I glaub, dea is wirkli dod.“

“I glaub a.”

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Erwin Fischer soll Heinz Pröll werden

Posted by on August 27th, 2009

farcebookOb Werner Fayman sein Krone-Abo schon gekündigt hat? Wie jedes Kind weiß, hat Hans Dichand das sinkende SPÖ-Schiff verlassen, um nun die Pröll-Dynastie (vielleicht demnächst auch als TV-Serie „Pröllas“ im ORF?) zu featuren. Der Kanzler- und EU-Parteimacher will nun offenbar auch Präsidentenmacher werden. Erwin Pröll ist ja, was die Kandidatur zur Wahl 2010 betrifft, noch unschlüssig, doch sowohl Neffe Josef als auch (laut News-Umfrage) ein Drittel der restlichen Bevölkerung will den niederösterreichischen Landesbauernkönig nun auch als Bundesbauernkaiser.

In große Fußstapfen treten die Präsidentschaftskandidaten jedenfalls beim modischen Versuch, nun auch die schicke Zielgruppe “Facebook-User” (wer also nicht?) in Obama’scher Manier zu erobern. Da sammelt sich mittlerweile schon einiges. So etwa folgende Gruppen:

“Wiederkandidatur von Heinz Fischer!” (2.500 Mitglieder)
“Nie mehr Heinz Fischer” (3 Mitglieder)
“Erwin Pröll soll Bundespräsident werden” (400 Mitglieder)
“Erwin Pröll soll Landeshauptmann von Niederösterreich bleiben” (3 Mitglieder)
“Erwin Fischer soll Heinz Pröll werden” (7 Mitglieder)

Das sollte uns bis zur Stimmabgabe 2010 doch reichlich anregen, oder? Facebook zufolge also müsste Erwin Pröll weiterhin die niederösterreichischen Felder bestellen, Hans Dichand einen ECDL-Führerschein erwerben und doch wieder Krone-Abos auf sinkenden Schiffen verkaufen. Aber bis 2010 ist noch Zeit, vielleicht ist Facebook dann schon Schnee von Gestern und Dichand twittert uns den neuen Bundespräsidenten?

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