Archive for the ‘Mustard’ Category

Die Republik Österreich hat einen Bundeskanzler und er heißt Werner Faymann.

Viel mehr gibt es da nicht zu sagen. Denn Satire benötigt immer einen Kondensationskern, an dem sie festmachen kann. Werner Faymann hingegen ist die personifizierte Antimaterie: Er ist weniger als nichts. Er ist das Produkt des Verlangens nach einem mikroskopisch kleinen kleinsten Nenner und somit winziger, als ein einziges Staubkorn. Er ist so uninteressant und nichtssagend, dass ihn selbst der dümmste und schlechteste Witz, die blödeste und oberflächlichste Äußerung größer machen würde. Er ist so uncharismatisch, dass die Vorstellung, dieser Mensch könnte jemals irgendeinen anderen Menschen für irgendetwas begeistern, gleichermaßen absurd wie surreal erscheint. Er ist in einer Art und Weise langweilig, wie man es nur erlernen kann, wenn man Jahre und Jahre darauf verwendet, und in einer Art und Weise unbeträchtlich in seinem Wirken, wie man es in solch verantwortungsvoller Position nur mit der denkbar größten Selbstbeherrschung erreichen kann. Er ist unselbstständiger als eine Marionette, durchschaubarer als ein Kleinkind und bedeutungsloser, als es jemals ein Kanzler in diesem unserem Österreich war.

Deshalb haben wir es noch niemals vermocht, Werner Faymann unsere geballte satirische Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Und dafür wollen wir uns heute bei ihm und unseren Lesern entschuldigen: ES TUT UNS VON HERZEN LEID!

Gott schütze Österreich!

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Am Oktoberfest – Ein Biergedicht

Posted by on Oktober 3rd, 2011

Maß eins, Maß zwo – sind schnell bestellt!
Ich sitz am Tisch und zähl mein Geld.
Da fällt aus Ungeschicklichkeit
die Börs’ in Hopfenflüssigkeit.

Maß drei, Maß vier – folgen im Nu!
Wie’s Börslein trocknet, jammert’s mir zu:
„Neun Euro!!! So teuer wie in diesem Jahr
war es noch niemals, wirklich wahr!“

Maß fünf, Maß sechs – sind schon geordert!
Von der Börs’ ich jetzt gefordert:
„Sauf lieber Bier, anstatt zu klagen!“
Das lässt sie sich nicht zweimal sagen.

Maß sieben, Maß acht – folgen am Fuß!
Die Börs’ im Bier schwimmt mit Genuß
und lallt besoffen wie ein Schwein:
„S’Leben kann so schön *hicks* sein!“

Maß neun, Maß zehn – sind schon gezapft!
Das Leder naß, die Geldbörs’ stapft
am Tisch nun ihren Torkelgang
stimmt an den dümmsten Biergesang!

Maß elf, Maß zwölf – sind abbestellt!!!!
Die Börs’ pöbelt herum im Zelt
und starrt der Schankkraft auf den Busen!!
Um sie danach wild abzuschmusen.

Maß dreizehn, vierzehn – aus die Maus!
Hals über Kopf flücht ich nachhaus
und schwöre dort mir insgeheim:
„Wennst wieder säufst: laß Geld daheim!“

 

[Sebastian Klug]

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Das Tagebuch der Jackie O.

Posted by on September 14th, 2011

Aus dem geheimen Tagebuch von Jackie O.

17. April 1961, 6.37 Uhr: Kellogs Cornflakes zum Frühstück. Wie jeden Tag! Heilige texanische Scheiße, wann wird in diesem Haus voller Stierhodenlutscher endlich etwas Vernünftiges gefrühstückt!

17. April 1961, 8.26 Uhr: Von wegen weißes Haus! Graues Haus!! Alles staubig und schmutzig hier. So schmutzig wie die Phantasien des verfickten Martin Fucker King!

17. April 1961, 10.04 Uhr: Poltergeräusche auf dem weißen Klo. Dann ein Gestöhne, als würde es eine texanische Hyäne mit einem Windhund aus North Dakota treiben. Muss mich wohl verhört haben, verfluchte Ketchupscheiße!

17. April 1961, 10.26 Uhr: J. F. unter der weißen Dusche! Seine Sekretärin Monica auch. Natürlich nacheinander. Trotzdem ist hier was faul. Ihr Höschen ist nass!!! Als ich sie zur Rede stelle, sagt sie, sie hat nur gelutscht, nicht inhaliert. Was zur verdammten Hölle ist los mit diesen Westküstentussis? Coca Cola am Arsch!

17. April 1961, 12.23 Uhr: T-Bone-Steak zum Mittagessen. Blutig, nicht gerührt. Ständig geht die weiße Tür auf und zu. Ein Beraterarsch nach dem anderen schneit herein. Ich habe aufgehört zu protestieren, J. F. hat seinen Du-weißt-doch-Schatz-dass-ich-der-Präsident-bin-Gesichtsausdruck aufgesetzt. Irgendetwas ist jedenfalls im Gange.

17. April 1961, 14.35 Uhr: Alle murmeln ständig etwas von einer Kubakrise. Keine Ahnung, wer zum Teufel ist Kuba? Noch so eine Schlampe, die er auf der weißen Toilette hinter meinem Rücken flachlegt? Mary-lin Cuba-Fucking Mon-roe?! Und was – in drei texanischen Teufelsnamen noch mal – sind Cruise Missiles? Sehen jedenfalls aus wie Lippenstifte!!! Mir kann J. F. nichts mehr vormachen.

17. April 1961, 16.34 Uhr: Geschlagene drei Stunden telefoniert er jetzt schon mit so einer Nikita. Irgendeine russische Überläufernutte vermutlich. Neben ihm steht dieser verknöcherte Lyndon B. Johnson und lauscht geifernd. Männer, echt! Gott sei uns allen gnädig, wenn dieses deformierte Aas jemals Präsident wird.

17. April 1961, 18.54 Uhr: Abendbrot. Steaks und Cornflakes. J. F. meint, er habe gerade die Welt gerettet und zwinkert mir zu. Mir wird ganz heiß. Das sagt er zwar jeden Tag, aber ich weiß, heute Abend wird er es mir so richtig präsidentschaftlich besorgen. Na gut, dann drücke ich halt noch einmal zwei Augen zu. Bei den heiligen Öltürmen von Texas! Ich bin die verfickte Präsidentengattin, ich muss eben Kompromisse eingehen. Wenn es nur nicht so schmutzig hier wäre!!!

18. April 1961, 6.39 Uhr: Kellogs Cornflakes zum Frühstück. Zwei Minuten später als gestern. Wenn das so weiter geht, wird hier alles noch den Bach runtergehen. (unleserlicher Eintrag) ficken.

Weitere Auszüge aus dem Tagebuch (Mensch, das ist doch bloß ein Ticker) wurden uns leider aus Copyrightlichen Gründen nicht erlaubt.

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9/11: Eine Chronik des Schreckens

Posted by on September 12th, 2011

7:38 Uhr: Mohammed Atta checkt in Boston für American-Airlines-Flug 11 ein. Wenig später betritt er das Flugzeug – und muss dieses sofort wieder verlassen: überbucht!

11:47 Uhr: Nach über vier Stunden Wartezeit auf einem unbequemen Metallbänkchen, ersteht Atta bei Starbucks einen Caffe Latte. Die Plörre enttäuscht ihn maßlos. Er droht der Servicekraft mit heiligem Krieg und wünscht ihr noch alles Gute.

12:49 Uhr: Aus Langeweile und Mangel an Alternativen kauft sich Atta einen weiteren Kaffee.

13:04 Uhr: Und noch einen!

13:27 Uhr: Bei einem routinemäßigen Sicherheitscheck fallen Attas ungewöhnlich geweitete Pupillen und der aus seinem Kaftan hevorlugende Krummsäbel auf.

14:03 Uhr: In der Röntgenröhre wird die Echtheit des Säbels vom Zoll bestätigt: Atta darf ihn behalten, wird aber für 36 Stunden in Gewahrsam genommen und zum gemeinnützigen Dienst in der Flughafenputztruppe verdonnert, da er mit den achtlos weggeworfenen Kaffeebechern gegen das ungeschriebene Flughafengesetz verstoßen hätte.

23:06 Uhr: (nächster Tag) Ein komplett übernächtigter Atta hat weder Anschlußflug, noch Hotel; er beschließt zerknirscht, sich in Allahu’s Nacktbar in Flughafennähe ein paar Stündchen zu entspannen.

23:37 Uhr: Nach einem Piccolo um 39€ pennt Atta weg und wird von den leichten Damen um seine Wertgegenstände erleichtert (inkl. Paß).

06:13 Uhr: Atta wacht mit einem Brummschädel auf der Landebahn auf und wünscht der ganzen Welt den heiligen Krieg.

09:28 Uhr: Endlich: Atta findet den selbstgemalten Ersatzpaß in seinem Schlüpfer und darf nun endlich weiterfliegen! (“Wir haben eine Lösung für Sie gefunden, Herr Atta!”)

10:27 Uhr: Ernüchterung: in der einmotorigen Cessna sitzt die Weltmeisterin im Schnellessen & Rülpsen neben ihm. Aus den Lautsprechern wimmert stundenlang beschissenes Fahrstuhlgedudel. Der Pilot will von seinen gutgemeinten Flugtipps nichts wissen (“Mehr aufs Gas! In der Kurve mit der Handbremse arbeiten”).

19:24 Uhr: Völlig gerädert landet Atta am Flughafen seiner Heimatstadt Hamburg. Er beschließt nie wieder zu fliegen und kippt sich auf der Reeperbahn mächtig einen hinter die Birne.

Drei Monate später: Mohammed Atta wartet noch immer auf sein Gepäck.

 

[Sebastian Klug]

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längstes wort endlich entdeckt

Posted by on August 11th, 2011

Im Untertitel der Wundsalbe Hirudoid (gegen stumpfe Verletzungen) entdeckten führende Wissenschaftler vom Wiener Institut für Hydradermie heute Morgen das längste Wort der Welt. Es lautet „Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester“.

“Bin ich froh, dass das endlich geklärt ist“, so Hydra-CEO Curt Cuisine erleichtert. Und fügt hinzu: „Damit können wir endlich diese Suche aufgeben und uns neuen Herausforderungen stellen.“ Diese Herausforderungen ergeben sich durch den Fund selbst. „Mit Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester können wir die dringlichsten Probleme unserer Zeit lösen“, so Peter Raritäter, wissenschaftlicher Leiter im Hydrademie-Institut. Versuchsreihen an randalierenden Londoner Probanden ergaben, dass das Erlernen des Wortes (unter Strafandrohung!) die Bereitschaft, ganze Stadtteile zu verwüsten, um 62% reduziert. „Das vermag zwar nicht die Ursache beheben, aber es bringt uns der Lösung einen ganz schönen Schritt näher“, so Raritäter.

Auch bei internationalen Börsenmaklern zeigt das Wort seine Wirkung. Je länger die Worte sind, die in den Berichten von Ratingagenturen und Investitionsexperten auftauchen, desto weniger werden sie von Anlegern verstanden. Mit dem Wort „Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester“ kann dieser Effekt selbstverständlich maximiert werden. Die Folge: „Keine Kursabstürze mehr, keine verspekulierten Milliarden, stattdessen endloser Reichtum für alle“, schwärmt sein Forscherkollege Sebastian Klug.

„Mit dieser Strategie hätten wir schon den zweiten Weltkrieg verhindern können“, so Klug weiter, räumt aber ein, dass die neue Methode nicht alles kann. Schwule Hunde und polynekrophile Katzen können noch immer nicht von ihrem Leiden erlöst werden. „Aber“, so Klug, „das macht nichts, denn zum Glück hat mein Kollege Raritäter die längste Praline der Welt.“

Schnell also zurück zum Kollegen Raritäter, der aber meint: „Wie jetzt? Soll das eine Anspielung sein oder was? Was soll das heißen, längst Praline?“ Er verweist uns erneut auf den Hydra-CEO, der wiederum meint: „Also wenn schon, dann heißt das Praliné, junger Mann, ja? Bitte mitschreiben: Praliné! Aber es ist typisch für Euch Journalisten, dass ihr immer nur an das eine denkt, sogar dann, wenn die Lösung für alle Probleme so greifbar nahe ist. Und diese Lösung lautet, ich sage es noch mal, Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester!“ 

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jessicas und kevins

Posted by on August 9th, 2011

Ein Humorist, der nur ein Humorist ist, ist überhaupt kein Humorist, schrieb Erich Fried. Darum kann man Clemens Haipls Buch „Ich scheiß mich an“ nicht besprechen – nicht, ohne zum Rundumschlag auszuholen.

Wussten Sie, dass nur jede 27. Jessica Matura hat? Es gibt außerdem keinen einzigen Kevin in unserem Land, der ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann – nicht einmal einen Bachelor von einer FH! Dafür sind 56,3 % aller Jessicas mit einem Kevin verheiratet oder in direkter Linie verwandt.

und

Das Burgenland hat zwar die höchste MaturantInnenquote, allerdings immer noch die dicksten Kartoffel, wenn Sie verstehen, was ich meine. Außerdem hat es dort so viele Minderheiten, die natürlich nicht zur Schule gehen, so dass natürlich alle Martins und Juttas ihren Abschluss machen. Die werden ja doch nur „AgrarökonomInnen“.

Diese und ähnliche Texte können aus der x-beliebigen Feder eines jeden österreichischen Autors (um umgekehrt!) stammen, den Sie bei Thalia unter „Humor“ finden. Meine Damen und Herren, wenn Matscho Kubasta wirklich die österreichische Antwort auf Ephraim Kishon ist, sollte Israel umgehend seinen Botschafter wieder abziehen. Tatsächlich ist es nämlich sehr leicht, in Österreich „Humorist“ zu sein.

Erstens sollten Sie einen Penis haben. WennIhnen keiner gewachsen ist oder Ihnen der Ihrige nicht gefällt, kaufen Sie sich einen oder tun Sie zumindest so als ob. Sie können etwa auch die Hosentaschen nach außen stülpen und einen Zeigefinger durch Ihr Hosentürl stecken – der sogenannte Elefantentrick. Finden Sie das lustig? Sehr gut! Das ist Voraussetzung Nummer zwei.

Drittens sollten Sie wahlweise über einen Wortschatz verfügen, der Natascha Kampuschens nahe kommt, oder ein Wörterbuch aus dem frühen 20. Jahrhundert besitzen. Nehmen Sie ein Wort, irgendein Wort, das nicht in der letzten Ausgabe des VOR Magazins vorgekommen ist, begutachten Sie es, satteln Sie es und reiten sie 800 bis 2.500 Zeichen lang darauf herum. Reiten zu können ist die vierte Voraussetzung.

Fünftens ist es sehr wichtig über Frauen zu schreiben. Pendeln Sie dabei immer zwischen den folgenden Polen: Kleinkind – Schwiegermutter (Altersachse), Mario Barth – Max Goldt (Niveauachse), Dolores Schmidinger – Dolly Buster (Sexytätsachse).

Um sich in diesem Koordinatensystem problemfrei zu orientieren, wie ein Betriebsrat, der auf Weihnachtsfeiern erst lustige, dann nachdenklich stimmen wollende Gedichte zwischen den Hämorrhoiden seines Vorgesetzten (ergo problemlos) aufsagt, ist – sechstens! – notwendig, dass Sie Schachtelsätze formulieren können. Das lässt Sie klug erscheinen und Sie können Gedankensprünge einbauen. Gedankensprünge sind wichtig, weil die Texte nicht zu lang sein dürfen. Denken Sie an Ihre LeserInnen!

Siebentens ist es wichtig, ihre LeserInnen vor Augen zu haben, um die jeweils darunter stehende Schicht verächtlich mit Spötteleien zu bedecken.

So geht das. Nachzulesen in: Haipl, Clemens: Ich scheiss mich an. Kolumnen & Zeichnungen, 2008, Echomedia, 214 Seiten. PS Ich scheiß mich (fest) an 2 (Echomedia, 216 Seiten) erscheint im Oktober 2011 und wird voraussichtlich genauso.

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Die schlechtesten Romananfänge

Posted by on Juni 27th, 2011

Lektion No 4: Der miese Buchtitel

Schnöde Redundanz
„Sebastian“ sagte sie leise zu mir. „Sebastian. Sebastian. Sebastian.“ Und flüsterte zärtlich weiter: „Sebastian. Sebastian. Sebastian. Sebastian.“ Und hauchte mir murmelnd ins Ohr: „Sebastian. Sebastian. Sebastian.“ Um schließlich erschöpft zu einem Ende zu kommen: „Sebastian. Sebastian.“ Sie hatte schweres Alzheimer und es war gut, dass sie meine Großmutter und nicht meine Freundin war.

Verwirrte Präzision
Ich weiß noch genau, es war in Unterhafnerbach, das ist etwa drei Kilometer von Bergingen entfernt, genau genommen vier Kilometer, wenn man es genau nimmt, wobei das gar nicht so wichtig ist, denn wenn man ein schnelles Auto hat, sind das nur ein paar Sekunden Unterschied, und zum Glück habe ich ein schnelles Auto, dank meines ersten Romans, aber das nur nebenbei. Jedenfalls, Unterhafnerbach … da fällt mir ein, das liegt eigentlich gar nicht bei Bergingen.

Epische Vorsätze
Also beschloss Moser, den Mozzarella so lange anzustarren, bis er sich in eine schimmlige, eklige Masse verwandelt hatte und alles andere bedeutungslos geworden war. In der ersten Sekunde änderte sich zunächst gar nichts. Moser bohrte in der Nase und fühlte sich gut. In der zweiten Sekunde fiel ihm eine trockene Stelle links oben auf dem Mozzarella auf. Er nahm sich vor, diese Stelle in der nächsten Sekunde genauer zu betrachten. Aber soweit sind wir noch lange nicht …

Zu viel des Guten
„Sitz!“, brüllte ich die Katze an, doch sie wollte einfach nicht hören. Ich holte tief Luft und probierte es erneut – und plötzlich explodierte sie vor meinen Augen. Das war der Moment, an dem ich meine supersonischen Kräfte entdeckte. Im ersten Augenblick jedoch war ich entsetzt und schrie laut um Hilfe. Unglücklicherweise befand ich mich in einem Streichelzoo und rings um mich herum explodierten diese niedlichen, kleinen Viecher, mit denen die Kinder spielten. Ich meine, das muss man sich mal in allen Details vorstellen!

Das feuchte Plagiat
Solange ich denken kann, habe ich Tränensäcke. Viele, viele Jahre habe ich gedacht, ich dürfte das keinem sagen. Weil Tränensäcke doch nur bei Opas wachsen. Ich fand die immer sehr unmädchenhaft. Wie oft ich mit denen schon beim Tränensackologen war! Der hat mir aber empfohlen, die dran zu lassen, solange sie mir keine Schmerzen verursachen. Das taten sie nicht. Sie juckten nur, wenn ich heulte. Also habe ich beschlossen, nie mehr zu heulen.

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