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Archive for the ‘Fake’ Category

Parademachos und Alltagsluschen

Posted by evakiel on Mai 30th, 2010

mr properDer Hydra-Männerreport 2010
Das Wichtigste vorweg: Die Zeit des patriarchalischen Dominanz ist vorbei. Männer stehen heute endlich auch am Herd oder hinter dem Staubsauger. Allerdings steht trotzdem meist eine Frau zwischen Mann und Herd, vorzugsweise bekleidet mit einer rüschchenverzierten Schürze. Das hat den Vorteil, dass Mann bei Frau hinten herum nicht viel frei machen muss, um seinen Arbeitsanweisungen den richtigen Nachdruck zu verleihen.

„80 Prozent aller Männer haben schon einmal das Wort Staubsauger gehört, und die meisten Männer können das Wort sogar fehlerfrei ausschreiben“, so Studienautorin Polly Duster. Männer sind also definitiv softer geworden. „Nur noch 5 von 10 Männern befürworten „eine gesunde Ohrfeige“ für die Partnerin als angemessenes Züchtigungsmittel“, so Duster. Die Aufzucht von Frauen in schicken Gemeindewohnungskäfigen sei ebenfalls aus der Mode gekommen. „Frauen haben heute mehr Auslauf als früher, sie müssen auch nicht mehr bellen, wenn der Mann nach Hause kommt. Daran wird deutlich, wie sehr sich Männer mittlerweile den Wünschen der Frauen angepasst haben“, so Duster.

Sorge macht der Studienautorin hingegen die Einkommensschere. „Dieses biestige kleine Ding klemmt dauern und reißt beim Schneiden das Papier ein – eine völlige Fehlkonstruktion aus meiner Sicht.“ Duster empfiehlt stattdessen die völlig neu designte Auskommensschere. „Viele Männer finden mit nur drei oder vier Frauen das Auskommen, während Frauen wiederum von einem Mann schon die Schnauze voll haben. Hier klafft ein großes Loch, das nicht einmal der größte Macho zu füllen vermag … na ja, ein Afrikaner vielleicht“, so Duster.

Erhoben wurden in der Studie auch zeitgenössische Männertypen. „Der Parademacho von einst hat ausgedient, ebenso wie der Pomademacho, der Panademacho und der Pastramimacho.“ Auf dem Vormarsch seien hingegen die Alltagsluschen. „Typen, die versuchen Frauen zu verstehen, sogar extra Palmersunterwäsche anprobieren,  um sich in die Rolle einer Frau hineinzuversetzen.“ Duster macht keinen Hehl daraus, was sie von solchen Männern hält. „Mir hat es bislang kein noch so softer Bobo richtig besorgen können, ich brauche Sex, bei dem ich abgrundtief verachtet werde. Aber“, räumt die Studienautorin ein, „es kann natürlich sein, dass nicht alle Frauen so denken wie ich, schließlich habe ich Karriere gemacht. Und das hätte ich wohl kaum können, ohne unzählige Schw … estern im Geiste, oder?“

Dusters Fazit aus dem Männerreport:  „Was sich wirklich geändert hat ist, dass Männer heute versuchen die Frauen zu verstehen – und sie trotzdem unterdrücken. So wissen die Männer heute mehr denn je, was sie uns antun. Mir persönlich ist das aber Essig, ich brauche kein Verständnis durch Männer, ich will harte, erigierte … “ [Hier wurde das Interview aus uns unbekannten Gründen seitens der Studienautorin abgebrochen. Das finden wir sehr bedauerlich. Zum Trost singen wir jetzt alle ein kleines Liedchen im Chor. Eins, zwei, vier: Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo. Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.]

babsi rosenkranz 4ever!

Posted by evakiel on März 30th, 2010

rosenkranz gedichtMit Tränen in den feuchten Augen, weil wir gerade in eine Pfütze gefallen sind, präsentieren wir unsere vierte und letzte Finalistin. Radegund wurde in einem Keller geboren und großgezogen, aber das ist nicht weiter schlimm, weil ihre ganze Familie im Keller lebte. Es war auch kein böser Patriarch daran schuld, sondern die Landesbank, die den Kredit fürs Eigenheim wegen nicht rechtzeitig getilgter Raten kündigte und Radegunds Familie in den Ruin trieb. Tja, hahahaha, wen wundert es, dass Radegund so eine richtige, lausige Verlierermentalität entwickelt hat und gerne Regenwürmer quält (ausländische, versteht sich). Radegund hat aber auch eine sensible Seite, sie dichtet. Nicht ganz richtig, aber immerhin.

Jedenfalls: Wir gratulieren, Radegund, auch du wirst an unserer großen Schlußverlosung nach der Präsidentinnenwahl teilnehmen.

zur “räson” hat man sie gedrängt,
ihr garst’ge strafen umgehängt.
sie musste sich entschuldigen
der demokratie huldigen!

und alles nur, weil dieses kasblatt
ihre ideen als “straftat” abtat.
ich frage mich: was soll sie sagen
um nicht mit dichand sich zu plagen?

sie sagt halt einfach wie es ist
und spart sich diesen linken mist
von freiheit, würd’, demokratie
den schwachsinn glaubert ich ihr nie.

ich sag nur eins: die frau, die kanns.
ich mag dich, barb’ra rosenkranz!

Radegund, 10 Jahre

ein 3. hoch auf die 1. frau im staate!

Posted by mazirki on März 24th, 2010

gedichte rosenkranzMit stolzgeschwellter Brust, um nicht zu sagen mit Brust und Keule präsentieren wir unseren dritten Finalisten. Gernot kommt aus der Kulturwüste Baden (bei Wien), wo er eine Kindheit unter denkbar ungünstigen Umständen durchleiden musste. Sein Vater war ein anarchosozialer Schmarotzer und Störenfried, seine Mutter eine Ausländerfreundin und Linkslinkslinkalternative. Schön früh musste Gernot „positive Gefühle“ für andere Kulturen entwickeln, wie er uns schrieb, was in ihm, wie er uns ebenfalls schrieb, vor allem ein „großes Kotzen“ auslöste. Gernot versteht sich allerdings selbst nicht so recht, denn er weiß nicht, ob er Präsidentin Rosenkranz verteufeln oder anhimmeln soll. Sein Gedicht schafft den bewundernswerten Spagat zwischen beiden Extremen, was unsere Jury dann schließlich von seiner poetischen Qualität überzeugt hat. (Aber für Gernot selbst müssen wir sagen: Was für ein bemitleidenswertes Opfer linksliberaler Weicheierziehung.)

Jedenfalls: Wir gratulieren, Gernot, auch du wirst an unserer großen Schlußverlosung nach der Präsidentinnenwahl teilnehmen.

Strache, Mölzer, Rosenkranz,
Laden heute ein zum Tanz.
Seht wie sie das Tanzbein schwingen,
Und um eure Stimmen ringen.

Immer zu nur rechts herum,
Ihnen ist es nicht zu dumm.
Wie sie sich im Veitstanz drehen,
Vergeht den Tänzern Hör’n und Seh’n.

Schauet, wie sie schwindlig werden,
Weil sie sich zu toll gebärden.
Und schon reckt’s die rechten Recken,
Verzweifelt suchen sie nach Ecken.

Schaut, Barbara, das kleine Licht,
Schafft es in die Ecke nicht.
Die Hausfrau fängt nun an zu spei’n,
Genau aufs Mikro! Muss das sein?

Die braune Brühe sich ergießet,
Und landauf, landab hinfließet.
Baden ist auch zugekotzt,
Uns hat sie noch nichts abgetrotzt!

Gernot, 9 Jahre

noch ein hoch auf barbara rosenkranz!

Posted by herrhammer on März 18th, 2010

hydraland2Mit freudvoller Kraft, um nicht zu sagen Kraft durch Freude präsentieren wir unseren zweiten Finalisten. Adalbert ist 11jähriger Schulabbrecher aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk. Die täglichen Erziehungsmassnahmen seines Vaters haben ihn zu einer Tournee motiviert, die ihn unter die idyllischsten Wiener Brücken führte. In dieser Zeit auch lernte er den deutschen Grund und Boden unseres Landes kennen und lieben. Er hat uns sein Gedicht geschickt mit der festen Zuversicht, dass er Finalsieger werden wird. Immerhin, wir gratulieren jetzt schon Werenfried, du wirst an unserer großen Schlußverlosung nach der Präsidentinnenwahl teilnehmen.

Hier ist Adalberts (titelloses) Gedicht:

die gute barb’ra rosenkranz
zieht nicht ein ihren deutschen schwanz.
warum? weil das verbotsgesetz
das recht aufs freie wort verletzt!

denn früher war nicht alles schlecht,
das schreib ich hier mit fug und recht
und adolfs arbeitspolitik
war fundament für den endsieg.

auch autobahnen ließ er bauen
für deutsche männer, kinder, frauen.
ja, selbst der gutmensch nutzt sie viel
mit seinem elektromobil!

doch das zu loben wurd’ verboten
von diesen linken idioten.
sie meinen, hitler tat nicht recht
und seine pläne wären schlecht.

drum wollen sie uns heut verbieten
zu ehren adolf, diese nieten.
den jud wollt er vergasen? geh!
das glaub ich erst, wenn ich es seh.

Adalbert, 11 Jahre

ein hoch auf unsere präsidentin!

Posted by evakiel on März 12th, 2010

hydralandMit Stolz und Freude, um nicht zu sagen mit Freude und Stolz präsentieren wir unseren ersten Finalisten. Werenfried kommt aus dem Realgymnasium in der Seyswarthstraße 88. Er hat uns geschrieben, dass er gerne durch die Natur wandert, Vater und Mutter ehrt und stramme Waden bei einem Mädchen nicht hässlich in seinen Augen sind. Er schätzt auch gute Bücher und Unterhaltung, soferne wahre Tugenden darin nicht zu kurz kommen. Wir gratulieren, Werenfried, du wirst an unserer großen Schlußverlosung nach der Präsidentinnenwahl teilnehmen.

Und hier ist Werenfrieds (titelloses) Gedicht:

Ich tanze einen Freudentanz
zu Ehren Barbara Rosenkranz.
Die Krone ist auf unserer Seite,
das wird eine Fischer-Pleite!

Mit ihrem strammen deutschen Mann
kommt sie bei jung und Alt gut an.
Und ihre fast ein Dutzend Gschrappn,
die haun den Linken in die Papp’n!

Drum macht vom Wahlrecht ihr Gebrauch,
wählt Rosenkranz – ich tät es auch.
Und macht die Ostmark stark und stramm
für uns’ren Deutschen Menschenstamm!

Werenfried, 14 Jahre

Ngome in Not. Eine HYDRA Spendenaktion

Posted by admin on Januar 28th, 2010

fake hydra in haiti 250Ngome in Not. Eine HYDRA Spendenaktion

Hydra veranstaltet eine Spendengala für eine humanitäre Katastrophe unerhörten Ausmaßes, die bislang von der Weltöffentlichkeit völlig missachtet wurde. Lassen auch Sie sich bis in die Zehenspitzen betroffen machen!  

Honolulu (irgendwo am oder im Meer) – Ein unfassbare Katastrophe spielte sich gestern um 22.13 Uhr Ortszeit am großen Strand von Honolulu ab. Eine Palme stürzte um und traf den 13jährigen Ngome Nsubidu Jansinsansun an der Ferse. Der 13jährige ehemalige Volksschulabbrecher erlitt eine 2,5 cm lange Schnittwunde, die unbedingt und sofort verarztet werden müsste.

„Aber die Familie Jansinsansun ist so unvorstellbar arm, man kann sich das gar nicht vorstellen“, so HYDRA-AID Expertin Greta Jassalaian, die extra für HYDRA mit einem gecharterten Privatjet in die betroffene Region geflogen ist, um sich exklusiv ein Bild von der Situation zu machen.  „Familie Jansinsansun lebt in einer kleine Strohhütte in der Nähe des Strandes. Die Hütte ist nur 20 cm breit und 30 cm tief und alle 16 Familienmitglieder müssen in fünfstöckigen Stockbetten darin wohnen. Der Vater ist seit seiner Geburt unverschuldet bis über beide Ohren verschuldet und die Mutter kann keiner geregelten Arbeit nachgehen, weil sie ununterbrochen schwanger ist. Meistens trägt sie zwei Babys parallel aus, eines im Bauch und eines in einer Ausbuchtung am Rücken“, so Greta Jassalaian.

Die Jansinsansuns leben von getrocknetem Meeressand, den sie in einer rostigen Pfanne zu köstlichen, aber natürlich äußerst kargen Mahlzeiten zubereiten. Von Zeit zu Zeit fangen die Kinder die Strahlen der Nachmittagssonne in alten Dosen und Vorratsgläsern und verkaufen sie an gutmütige Touristen. „Man kann sich das alles irgendwie gar nicht vorstellen“, so unsere humanitäre Expertin fassungslos. Während ihres dreitägigen Aufenthaltes in einem der 7-Sterne Hotels in der näheren Umgebung verbrauchte Greta Jassalaian 8 Packungen Taschentücher, die sie danach Straßenkindern in der Region zu einem Selbstkostenpreis überließ. „Europäische Tränen sind der heißeste Verkaufsschlager in Krisenzeiten“, so Tourismusexperte und Hotelmanager Judscheen Krääbs.

Um dieser fassungslos armen Familie zu helfen hat HYDRA eine Spendengala ins Leben gerufen, bei der namhafte S-, O- und S-Promis aus dem Funk- und Elektronikfachhandel öffentlich für die gute Sache werben. Durch die Gala führt Starmoderatorin B. Harrlich und zu den vielen Höhepunkten des Abends zählen unter anderem ein Betroffenheitscontest, ein Heulwettbewerb und ein öffentliches Seminar in salbungsvoller Rhetorik. Abgerundet wird der Abend durch musikalische Gastauftritte sonst völlig arbeitsloser österreichischer Pop- und Schlagerstars.

Schalten Sie also ein, wenn es wieder heißt: „Servus, du altes HYDRA TV“, am kommenden Samstagabend auf ASTRA 19,2. Und spenden Sie auf das HYDRA Konto Nr. 288 359 684 00, BLZ 20 111

PS Und wenn ihnen das gerade zu arg war, können Sie ja ihre echte Empörung in bare Münze umwandeln und diese auf das echte Spendenkonto z.B. unter http://www.caritas.at/aktuell/erdbeben-haiti-2010/ oder http://www.nachbarinnot.at/ spenden. Dann haben Sie ebenfalls geholfen, ohne dass Sie den sonst üblichen Betroffenheitssermon über sich ergehen lassen mussten.

HYDRASEXPARTIES?

Posted by evakiel on Januar 8th, 2010

fake hydra werkstatt 280In letzter Zeit sind vermehrt Anfragen aufgetaucht, wie das denn nun ist mit der HYDRA. Ob es da echt bloß um Satire geht? Ob die HYDRANTINNEN tatsächlich zusammenkommen, um ein Magazin oder zumindest irgendeine Art von Printmedium zu gestalten … oder ob es nicht viel mehr um einen neuen hedonistischen Lifestyle geht, um eine körperbetonte Art des Interagierens, kurz, um ein Alibi für hemmungslosen Sex?

Es sind Wortmeldungen wie jene einer gewissen Karin, die unsere rein der satirischen Grundlagenforschung gewidmeten Arbeit in Verruf bringen. Ich zitiere: „Ich weiß es hört sich blöd an, aber ich hab meine Unschuld im Hydrakeller verloren!“ Ebenso natürlich Antworten wie jene eines gewissen Herr Matrattels, die im Handumdrehen das Niederträchtige zum Gebrauchsgegenstand erheben: „Wir von der Hydra weisen jegliche Unschuld von uns!“

Aber es ist nicht alleine das. Neben den HYDRA-Parties mit ominösen Widmungen wie „Busen“ und ähnlich einschlägigem war es lange Zeit auch der HYDRA-CLUB, in dem sich die HYDRANTEN durch verräterische Bonmots einschlägig outeten. Von der „nackten Kindfrau mit Katze im Arsch“ über den Klempner, „der hier nur ein Rohr verlegen“ will, bis hin zu Nicknames wie „Dummspatz Basti“ wurde deutlich, dass es unter den HYDRANTEN Individuen gibt, die das Wort „Satire“ vom Wort „Sex“ nicht ohne Lesebrille zu unterscheiden vermögen.  

Noch schlimmer wurde es durch die Einrichtung der sogenannten HYDRA-WERKSTATT, die glücklicherweise nur wenigen Auserwählten zugänglich ist. Dennoch hat gerade diese noch hartnäckigere Gerüchte in die Satirewelt gesetzt. Wenn hier etwa ein gewisser Peter R. schreibt: „Ich habe das mit dem schreienden Schwein gehasst!“, oder davon schwärmt, die „Geschlechtsteile sprayfreundlicher Mitmenschen zu taggen“, dann kann der Nachruf übler nicht werden. Auch ein gewisser Matrattel (erneut!) scheint sich nur für Tätigkeiten des „Einfügens und Verknüpfens“ zu interessieren (selbiger widmete übrigens der Unschwulität der HYDRA eine öffentliche Verlautbarung, was keinen anderen Schluss als einen Torschluss samt Panik zulässt).

Nun, im Interesse der globalen Satirefachwelt und im Interesse unserer eigenen Seriosität werden wir alle diese Gerüchte endgültig vom Tisch fegen. Wir lassen einen unserer Experten zu Wort kommen. Er wird Auskunft geben, was es mit der neuen HYDRA-WERKSTATT tatsächlich auf sich hat. Herr Teufel, ihr Einsatz bitte:

„Nun …*brillezurechtrück*… es ist weit mehr als ein Forum. Eine neue Technologie sozusagen. Es ist im Prinzip recht einfach, zumindest die ersten Schritte. Wer sich näher damit beschäftigen will, findet alle möglichen „Gadgets“ und kann – sofern Nerd-Potential vorhanden – auch selber welche … nun, sagen wir: programmieren. In erster Linie handelt es sich um ein mächtiges Tool für die Zusammenarbeit. Alles was passiert, passiert live (also GENAUUUU JETZT). Man kann ganz easy auch ein Voting einbauen, z.B., und viele andere Anbieter arbeiten auch damit zusammen und und und und und und (und und und). Es ist viel zu cool um es in einem simplen Mail erklären zu können, man muss es SEHEN. Wem die große Menge an TeilnehmerInnen (und natürlich können Männer nicht nur mit Frauen, auch Männer mit Männern und Frauen mit Frauen) erschreckt, der kann es auch mal in kleiner Gruppe ausprobieren. Also scheut Euch nicht, ihr Rehlein, und probiert es aus …“

Ich denke, dem ist an Eindeutigkeit nichts hinzuzufügen. HYDRA tut es, HYDRA tut es live (also GENAUUUU JETZT) und HYDRA tut es für einen guten Zweck. Danke für Ihre Aufmerksamkeit, sie können sich jetzt sexen. eki

 
Matrattel Mazirki Lilli Peterska Espresso Revue Kevin Goes ...