Archive for the ‘Events’ Category

This christmas we gave you our heart …

Posted by on Dezember 4th, 2009

xmasparty hydra 09Wäm ist der allerwärmste Indiekot seit es gibt den Marsch von Radetzky? Scuuta haben die krasssesssten Tiefgeschossrhythmen seit Tina Törna? Manuel Ortäga sein eine ernstzunehmende Künstler für dich? Dann ich habe die volle latte heiße Tipp für Euch! Habe ich gehört von meinen Freunden und Innen, die von dem Hüdra, dass es gibt die pärfäkte Weihnachtsparty für ganz viele alle.

 Bin ich voll informiert, kann ich flüstern heissen Tipps. Nicht nur wo du längste Schwanz von die ganze Welt kannst kriegen oder billig Pillen wegen der Steife, auch wo Du schöne Augen Dir machen und haben viel heißer Fun. Nämlich bei der XXX-megalutzgeilen Party von der Hüdra. Habe ich noch gar nicht gesagt Widmung heißt nämlich: Haipa Haipa! Na wenn das nicht ist nicht nichts?!

Mit wieder von der Party bei der Party sind die geile Ditschaine Miara (habe ich gehört jedenfalls) und der Ditschai Refjiu. Auch wird der Matthi an den Reglern fummeln und Justus macht eine neue Schou mit ganz viel Männermilch oder was ganz anderes. Videos ganz sicher gibt es und das Bier wird sein volle billig, außer wenn ihr würfelt mit diese Würfeldinx. Und bestes von allem ist sicher, dass es gibt keine Eintritt, einen freien also. Freu mich voll, ihr kommen, gelle. Luigi Vercotti

HAIPA HAIPA
Die schlechteste Weihnachtsparty der Welt
Samstag 19.12.2009, ab 20.00 Uhr
Hydrabogen, Robert Hamerlinggasse 7, 1150 Wien
DJs Review, Miara, Matthi
Eintritt frei
Bier 2,- (oder Würfel)

[Anm. der Chefredakteurin: Ich distanziere mich in aller Form von dieser Ankündigung. Den Typen, den meine Burschen da aufgetrieben haben und der uns versprochen hat, diese Party zu schmeißen, würde ich nicht einmal zur Kinderparty meiner Nichte drittens Grades einladen. Ich erkläre hiermit den vollkommenen Boykott der HYDRA-Weihnachtsfete und dieses Event als inexistent, zumindest soweit es mich betrifft. Eva Kiel]

eva kiel heult 260Eva Kiel sitzt auf einem schlichten Holzstuhl, ihre Augen sind ausdruckslos , sie stiert ins Nichts. Scham und Schuld prägen Gestik und Mimik dieser Frau, wie ein Münzpräger seine edelste Münze. Eva Kiel wirkt, als wolle sie vergessen. Vergessen was im Roten Bogen war. Nach berührenden Minuten des Schweigens bricht die Chefredakteurin der HYDRA ebendieses und beginnt mit gläserner, vom Alkohol angegriffener Stimme zu parlieren: “Ja, die Stimmung war teilweise ausgezeichnet. Ich weiß auch nicht. Ich wollte das alles nicht …” Sie bricht ab und unvermutet in Tränen aus, kurz darauf schmeißt sie sich schluchzend um meinen Hals. Ich versuche sie zu beruhigen.

Eva Kiel ist Medienprofi; nach wenigen Minuten hat sie sich bereits wieder vollkommen unter Kontrolle und führt weiter aus:  “Verstehen sie mich bitte nicht falsch, aber der Spaß und die Freude, das alles kam so schnell … natürlich hätten wir am liebsten einen endlos langweiligen Abend in einem abgedunkelten Keller verbracht, am besten ohne Freunde. Doch es kam eben anders.” Ihr Blick schweift umher, als suchte sie irgendwo Halt. Halt den sie nicht findet, nicht finden kann. Eva Kiel ist eine Kämpferin, sie weiß was an diesem Abend geschah und sie steht dazu: “Dieses Lachen, die ganze Zeit dieses Lachen … und diese Freude. Wir waren schlichtweg ohnmächtig, konnten uns nicht wehren. Natürlich schämen wir uns alle zutiefst, das ist doch klar. In Gedanken sind wir bei all den Menschen die wir durch unser schändliches Verhalten verletzt und in ihrem tiefen Urglauben an das Ehrenhafte im Menschen erschüttert haben. Wir wollten es wirklich nicht, wir hatten tatsächlich einen saulangweiligen, ja stinkfaden Vereinsabend geplant. Oh Gott, ich fühle mich so schuldig …”

Nachdem diese Worte den Mund der Profi-Medienfrau Kiel verlassen haben, lässt sie sich auf den Boden plumpsen und zieht – noch im Fallen – einen grotesken Rosenkranz aus ihrem abgenutzten Strickjäckchen. Sie beginnt zu beten. Angesichts dieses Ausmaßes an tiefer, gelebter Religiosität und unbändiger Reue läuft mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. Ich beschließe zu gehen, verabschiede mich mit leisen, kaum hörbaren Worten des Grußes. Sie nimmt mich nicht mehr wahr. Ich lasse diese gebrochen Frau so zurück wie ich sie vorgefunden habe. Im fahlen Neonlicht eines Substandard-Verlieses in der Vollzugsanstalt Wien Josefstadt liegend. mtrl

Und ab die Post!

Posted by on Oktober 30th, 2009

events release h6Am Freitag, dem 6.11.2009 steigt die
HYDRA Releaseparty
Ab 21.00 Uhr
im
Roten Bogen
(Gürtelbogen 38, 1080 Wien; so ziemlich genau zwischen RHIZ und CHELSEA falls euch das was sagt …)

 

feat.
DJ Laminat
DJ Review
DJ
(ane) Miara (Indie/Electro/Trash)  

Special Appearance: Justus Wilhelm von Ramm
Visuals: Matrattel & Hammer
Deko: Peterska

Bier: 2,- (oder ihr würfelt Euch den Preis)

Special Sale von HYDRA-Mags & Devotionalien

 http://www.ottakring.spoe.at/frame16.html

ad audioramaWir danken der Firma AUDIORAMA für Ihre Unterstützung!

HYDRA for SALE!

Posted by on Mai 21st, 2009

sales event old 3ENDLICH IN WIEN! Justus von Ramm, Chieftrainee von Ramm-Enterprises, lehrt am 23.5.2009, um 19.00 Uhr, live im MQ! Er ist der Gott des Verkaufsgesprächs, das Genie der sanften Überzeugung, der Houdini der entfesselten Börse, der Guru der Face-to-Face-Kommunikation! Und er kommt nach Wien, um dem Verkaufsteam der HYDRA beizubringen, wie man ein gutes Produkt durch kompetente Verkaufsberatung noch besser unter die Leute bringt.

Da JvR© für die HYDRA Corp. unerschwinglich wäre, findet das Verkaufstraining öffentlich und bei kostenlosem Eintritt im Museumsquartier (1070 Wien) statt. Das Training wird live aufgezeichnet, der Reinerlös aus den Übertragungsrechten kommt dem guten Zweck der Unternehmensgewinnmaximierung zu Gute.

APROPOS: HYDRA gibt es seit 25.5.2009 auch im Handel! Infos bzw. Bestellung unter office@hydrazine.at

Wir sind hier nicht zuhause

Posted by on Mai 2nd, 2009

Das besondere an Festivals ist das zuviel an allem. Zuviel Erwartungen, zu viele Bands, zu viel Information und im Falle des Kremser Events: Zu viele Leute die man kennt. Andererseits macht es gerade dieses Zuviel zu einem seltsam einlullenden Fakt, der das Handeln und Tun an solchen Tagen einstellt auf: Ahja, heute gehen wir dann wieder hin. Mangelt es einem an Flexibilität, aufgrund des Alters und der damit einhergehenden Abgebrühtheit beispielsweise, oder gehört man einfach zu jenen, die einen Gig auch mal nachwirken lassen wollen, wird man sich in Krems alle halben Stündchen sagen hören: Ich setz’ mich mal kurz raus.

„Raus“ heisst in diese Kantine oder in den kackefinsteren Raum mit den komplett unbequemen Bänkchen, die hoffentlich kein Städteplanungsverantwortlicher je sieht, weil sie ganz perfekt in eine saubere Stadt passen: Sitzen ein bisschen geht, aber bloß nicht lungern oder liegen. Und ehe man sich´s bewusst wird, geschieht etwas, was man von Schutzhütten in Schneestürmen oder Tavernen in Regengüssen kennt: Man wartet. Und kann nicht weg. 

Als hätten sie jenseits des Geländes alle Strassen aufgebrochen oder jedes Gleis gebombt, verhaftet so ein Ort mit seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten und verschafft damit etwas seltenes: Komplette Zufriedenheit. Denn was anderes könnten wir tun? Wir sind hier nicht zuhause, und kennen uns nicht aus. Also bleiben wir. Und grinsen uns eins.

mustard donau 1„Antony“ ist ein Mädchen. Ein liebes, schüchternes, ein bißchen zu dickes, das gerührt und erstaunt von der eigenen Kunst zügig voran spielt. Das Mauerblümchen sein kommt vielleicht ein bißchen zu banal daher, so live in dieser riesigen Tennishalle. Aber so ist das eben, wenn man(n) eins Tages bemerkt, daß zur eigenen Identität mehr gehört als der Körper hat. Und zum Selbst Sein Lippgloss kommt, dann wird einiges simpler, vielleicht.
„I need another world“ hat die Tiefe und Einfachheit von klarer Erkenntnis: hier wo ich bin, mit der Art wie ich bin, ist das nicht gut. Punkt aus. Binse? Kann sein, aber wie da auf der Bühne links in feinem Licht das Mädchen im weißen Anzug am Klavier singt: „i´m gonna miss the sea, i´m gonna miss the snow“, schwappt großes dickes Aufgefangen sein über die Kante, wie die eine oder andere Träne verschämt über die Wange. Ja, es ist große Kunst. Ja es tut gut, ja es reißt das Herz raus und ja, es macht vergessen die Umständ, daß in einer ausverkauften Mehrzweckmesse halt schnell mal das sie-steht-vorne-er-hinten-Schunkeln passiert, daß ein Saxophon bitte wirklich nicht wie in den 80ern Softpornos gespielt werden muß, und daß eine Begleitband ruhig mal mehr tun könnte als sie muß.

mustard donau 2„Coco Rosie“ sind Buben. Verspielte, geschminkte, starke Rotzpippen, deren Verletzlichkeiten und Weltbetrachtungen nicht dem „ja das ist so Frauen Befindlichkeitszeugs“ ausgesetzt sind, weil die Erdung im eigenen Tun so was von unhinterfragbar da steht, daß es einen fast umweht. Die Selbstverständlichkeit ihres speziellen eigenen Sounds, das Geknarze und Gekrache, das Zwitschern und Tröpfeln ist bei den Schwestern Casady nichts Zärtelndes oder Verschämtes, sondern einfach so. Und nicht anders. Der Spieltrieb eben. Buben haben den. Mal gucken was passiert, wenn ich den Föhn in die Waschtrommel stecke, wie klingt das dann, ach was ich tu´s einfach. Dabei sind beide Könner und Wissende, und hurra, großartige Klasse. Es ist so verdammt cool wie die eine im Beat wiegt und im linken Fingernagel noch die kleinste Bewegung weiß, während die andere versponnen feenhaft an Kisten werkelt, daß schon wieder scheißegal ist, wo du hier bist. Denn drei Meter überm Boden ficht dich das Rundherum nicht an.

Das Rundherum, übrigens, macht Security in schwarzen Anzügen und schmeißt den Rest Publikum so was von feingefühllos aus dem Saal, als der Bühneabbau längst im Gange ist, und Sierra Casady dennoch mit ihrem Musiker am Klavier klimpert, daß es schon wieder zum Lachen ist. „Bitte gehen sie jetzt“ als täte der verstreute Rest Leute, eh alle glückvoll grinsend, ernsthaft eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit darstellen. Pfft. Nichts begriffen.

Draußen vorm Slum TV sitzt es sich indessen fein und ein befreundeter Techniker erzählt launig, wie ihn die Sicherheitsleute beinahe des Festivals verwiesen hätten, das er, weil seitens Verleiher mitverantwortlich für das Funken der Tonanlagen in Halle 2, ohnehin in erster Linie beruflich besucht habe. Es habe Verwirrung gegeben, ob er nicht doch bloß ein hinterhältiger Ticketerschleicher sei, da er, notrufsfällig wegen Boxenreparatur, mit einem Wochenpass kam, nachdem er Tags zuvor mit ganz privatem Einzelticket als reiner Gast bei Sonic Youth weilte. „Die kenn i schon, du schleichst die überoi eini“ habe ihm der Sicherheitsmensch unwirsch entgegen geschmettert und mit einem klaren „und den Poss nimmi da ob“ geendet. Wie er denn nun seine Arbeit verrichten solle, habe er darauf gefragt, was der Mann in schwarz ignorierte, der Cheftontechniker dann doch klären konnte.

Die Umständ´ eben wieder. Passend das ausgerechnet zum Ende der Anekdote Reverend Billy am Vorplatz einmarschiert und sein Werk gegen Teufel Kapitalismus und Satan Bankomat beginnt. Lauthals predigend unterstützt vom ganz vorzüglich swingenden „Stop Shopping Gospel Choir“ erklärte der Führer der „Church Of Stop Shopping“ wo die Erlösung liegt. In der Befreiung nämlich von Marketing und Shoppingsucht: Die Fesseln des Konsumzwangs abgestreift und zack geht’s gen Himmelreich. Ahja. Sagt das mal den Umständen hier.

mustard donau 3Vergessen dies als Spencer Krug mit „Sunset Rubdown“ rabiatperlend und aufwühlend, so weit das für einen Mann seines jugendlich biederen Aussehens hinter einem E- Piano an der Bühnefront möglich ist, schnell und abgedreht zeigt, wo der Kanadier den Most holt. In der Besessenheit liegt die Kraft, Krug singt zerrissen und voluminös, während die Mitmusiker, ganz eindeutig unter seiner Fuchtel, (immerhin ist er der Erweiterer der kanadischen Fauna mit „Wolf Parade“, „Swan Lake“, „Frog Eyes“), ganz brav mitmachen. Ja er fasziniert einfach, wiewohl wie lieber „Swan Lake“ mit Carey Mercer gesehen hätten, der nämlich bremst Krug immer dort , wo es zu gerade wird. Das trauen sich die Kollegen hier nicht. Dafür gibt’s eine Torte und Geburtstag und überhaupt. Alles fein.

mustard donau 4„Spiritualized“ spinnen völlig, hören wir einen im Publikum sagen, als Jason Pierce ganz in Weiß beginnt, die unendliche Wiederholung der perfekten Dreiklänge auf die Spitze zu treiben: Bombast aber wie, die Background Damen im perfektem Links-step-rechts-step-Beat, die Songs endlos und redundant bis zur Schmerzgrenze schön.

Schon wird die Tennishalle zur Erlöserkirche: Es ist so einfach, erhebende Musik zu machen. „Songs in A+E“ ist dann auch der passende Titel des aktuellen Albums. Es stimmt ja, mag man dem Kritiker recht geben, es könnt schon auch die Musik zum Finale eines Musicals sein, aber hier ist jeder Song das Grande Finale, das kann schon richtig wehtun dann auch, Überreizung quasi, und überhaupt bitteschön hatte Herr Pierce „Spacemen 3“ früher, die bei Auftritten erstmal drei Keyboardtasten mit Gaffa auf Anschlag geklebt hatten. Psychedelic eben. Nothing more to say. Einfach mitfließen lassen und freuen.

Echtes Musical, by the way, sehen wir dazwischen bei „The Cesarians“: was als Punk Version zwischen Klezmer und Drei Groschen Oper beschrieben ist, wird ein perfekt langweiliges Gerumpel im Vaudeville Stil , wie es sich der Absolvent des ersten Semesters Ausdruckstanz vorstellt: platt. Banal. Sauber. Jede Geste voraussehbar. Den meisten gefällts. „Gut gemacht“ lautet der Tenor. Ja eh. Mehr aber auch nicht.

Und ich sitze zwischendurch wieder auf den ungemütlichen Dingern im Halbdunkel und denk’ mir: Bleibe ich halt noch einwenig. Und grinse mir eins. ag

Brot & Suppe für die Modewelt

Posted by on Februar 27th, 2009

skandalerfolg event 200Wien (ots) – „Unterernährung und Schlankheitswahn sind die ersten Schritte zu einem unglücklichen Dasein als Frau“, so Sebastian Klug, Initiator der Aktion „Brot & Suppe für die Modewelt“ der Aktionsgemeinschaft HYDRA. Durch ein erstmaliges und unverbindliches Verköstigungsangebot von Linsensuppe vor Ort bei der „Miss Vienna Wahl“ am 27.2.2009 im Hotel Marriott (1010 Wien), will die Aktionsgemeinschaft auf die Gefahren des Schlankheitswahnsinns hinweisen. „Die Models können zu uns kommen und von der leckeren Suppe kosten und sich durch den kulinarischen Genuss davon überzeugen lassen, dass Schönheit nicht alles ist in der Welt“, so Initiator Klug. Und ergänzt: „Wir wollen die Models wissen lassen, dass wir sie als Menschen, nicht bloß als Körper schätzen. Sie können auch füllig, mollig oder einfach nur gut ernährt sein, denn wir respektieren und lieben sie als Frauen.“

Die Aktionsgemeinschaft HYDRA (übrigens keine Splitterorganisation der deutschen Selbsthilfegruppe für Prostituierte selbigen Namens) wurde 2007 gegründet und widmet sich seither sozialen und humanitären Anliegen durch originelle Aktionen und Kampagnen. 2008 etwa wurde anlässlich der EURO die „Bußballkampagne“ gestartet, die als Angebot des Trostes für enttäuschte Fußballfans konzipiert war. „Die Frustration damals war allerdings so gewaltig, dass wir maßlos überfordert waren, hier wäre ein nationaler Aktionsplan erforderlich gewesen“, so Klug.

skandalerfolg schlank 200Das Ausspeisungsangebot bei der Miss Vienna Wahl ist der Auftakt zu einer mehrteiligen Initiative der Aktion „Brot und Suppe für die Modewelt“. Der Initiator: „Wir werden in Zukunft keine Modenschau und keine Misswahl auslassen, um Frauen durch unser Angebot vom falschen, weil genussfeindlichen Weg abzubringen.“ Mit Zwang will die Aktion jedoch nicht vorgehen, denn, so Klug: „Das Umdenken muss im Kopf beginnen. Und der beste Weg dorthin führt über den Magen, nicht über Schläge.“

Ein besonderes Anliegen ist den Initiatoren des Projekts auch das Problem der Silikonbrüste. Denn, wie es in den Bewerbungsausschreibungen zur Misswahl heißt, sei ein „diesbezüglicher unleugbarer Beweis nur schwer zu erbringen wäre“, weswegen die „die Miss Austria Corporation keinen Grund“ sieht, Silikonbrüsten die Teilnahme zu verweigern. Kandidatinnen mit Silikon dürften also ohne Angst vor einer Disqualifikation antreten, aber, wie in den Ausschreibungsunterlagen ebenso steht, werden „sie dann keine Kinder mehr stillen / säugen können“. Die Aktionsgemeinschaft fordert daher auch „semipermeable Brunstimplantate für alle Frauen“. Denn „fast so wichtig wie eine gute Ernährung ist die Möglichkeit zur Mutterschaft“, meint Projektinitiator Sebastian Klug. 

PS Nicht vom Text am Header dieser Homepage irritieren lassen. HYDRA war vielleicht einst ein Satiremagazin, doch wir haben uns eines Besseren belehrt und setzen uns nun für die wirklich wichtigen Dinge ein.

Hydra @ Medientag

Posted by on Dezember 5th, 2008

Cuisine und Matrattel präsentieren die Hydra No. 4

Cuisine & Matrattel präsentieren die Hydra No. 4

Wien (ots) – Der Tag der freien Medien ist Geschichte. Das ist Pech für alle, die nicht dabei waren, denn es war ein wirklich spannender und informativer Event, der das Thema vielleicht ein wenig zu ernst genommen hat. Sich genauso seriös und professionell wie “die Großen” präsentieren zu wollen, ist schon in Ordnung, aber dass es nur um Professionalität, Exklusivität und punktgenauer Zielgruppenansprache geht, ist vielleicht doch nur die halbe Wahrheit. Der Unterschied zwischen wahrnehmbarer Reichweite und unsichtbarem Untergrund ist oft ganz einfach in Budgetzahlen ablesbar. Na ja, sei’s drum. Wir hatten unseren Spaß. Herzliche Gratulation an dieser Stelle dem österr. Medienverband, der diesen Event in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat. cc

 
Matrattel Mazirki Lilli Peterska Espresso Revue Kevin Goes ...