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Posted by peterska on Juni 24th, 2010

weirdcup 280Max kann alles nur schlecht machen! (siehe voriger Artikel – Nordkorea – Kommunismus oder Weltmeister?)

Was kann Fußball dafür, dass sich er und zwei oder drei andere Menschen nicht dafür interessieren? Denkt jemand mal an die armen Plastik-Bälle, die sich täglich tausende Male treten lassen müssen! Eine Geringschätzung der ausgebeuteten Ball-Produzenten! So nicht, mein lieber Max!

Die WM. Ein großes Spektakel. Wer kriegt heute einen Tritt gegen den Knöchel? Wessen Knochen geben als erstes nach? Wer macht noch ein langweiligeres Spiel als das vorige war? Welche Favoriten enttäuschen ausnahmsweise mal nicht? Wieso spart man sich nicht alle Spiele zwischendurch und gibt den Italienern unverdienterweise den Pokal nicht gleich wieder? Zungenschnalz, Zungenschnalz.

Fussball in Südafrika ist härter als die Straßen in Südafrika (und das meine ich durchaus im übertragenen Sinne). Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau vergewaltigt wird, ist höher als die lesen zu lernen. Da ist ein bisschen gespielte Heuchelei, wie toll dieser Event dort ist, Balsam auf den geschundenen Seelen der ‚Bafana Bafana’.

UgaUga.

Eine weitere grandiose Errungenschaft dieser WM: Die Vuvuzela. Was für ein Instrument! Typisch Südafrika, made in China.

Die FIFA verbietet es nicht im Stadion. Wieso auch?

Noch(!) spannendere Spiele: Die Spieler hören teilweise die Pfiffe des Schiedsrichters nicht. Interessante, anarchistische Wendungen in den Matches.

Die Pfiffe, die permanent ob der schlechten Performance der Spieler im Stadion zu hören wären, werden mit einem gleichtönigen Soundteppich überlegt.

Bravo, FIFA!

Dong, Dong.

(Anmerkung: Im Sinne der Google-Optimierung wurde dieser Text mit Redewendungen aus der Sprache unserer werten Südliche-Hemisphäre-Weltbürger getaggt. Tuktuktuk)

Soweit Peter, in drei Tagen, pünktlich zum letzten Viertelfinalisten spricht die Chefin ein Machtwort, z.B. “Ich blickte auf und banante den Ball in die Mitte” … na, von wem ist das? Ha?

news unsuperJosef Pröll hat es getan.
HYDRA hat es getan.
Wir suchten und fanden einen Superpraktikanten.

Schon vorigen Herbst waren wir auf der Suche nach ihm, aber unsere Mega-Werbekampagne (Budget: 19,99 Euro) wurde von der steuergeldfinanzierten Werbekampagne des Vizekanzlers (Budget: 199.999,99 Euro) einfach verschluckt. (Kein Wunder, bekanntlich lässt Josef Pröll meist wenig übrig.) Nichts desto trotz lief anfangs alles ur-super. Es kamen eine Reihe von BewerberInnen, die meisten von Ihnen wollten vor allem wissen, wann wir endlich mit dem Drehen des Werbespots anfangen. Ein paar haben auch gleich eine Liste von FreundInnen mitgebracht, die für sie voten würden. Und einige haben ihr Hirn gleich ganz zuhause vergessen.

Am Ende blieb genau ein Praktikant übrig. Hier ist seine Leistungsbilanz (im Vergleich zum Pröllschen Praktikanten). 

Unsuperpraktikant (HYDRA)          Superpraktikant (Pröll)

Durchaus sympatisch.                               Nicht so.
Führerschein B                                             KinderwagenlenkerInnenlizenz
Hirnschmalz vorhanden                           Auch, aber mit Dirndlwahl für den Jägerball blockiert.
Praktikumsdauer: 4 bis 5 Stunden       1 Woche
Outcome: 1 Artikel (Spatzipost)            Mehrfaches An- und Umziehen, lächeln, posieren, etc.
Mit Produzenten geschlafen: 3x            Ist nichts durchgesickert
Bezahlung: Keine                                          Hervorragende Karriereaussichten (Dank bekennender Politprostitution)

Also? Sind wir gar nicht mal so schlecht gefahren. Unser Praktikant wird sich nie dafür schämen müssen, dass er bei uns war, dafür hat er auch kaum einen Finger gerührt und gebracht hat es ihm auch nicht viel. Prölls Praktikantin wird immer wieder Leute auf der Straße treffen, die zu ihr sagen: “Sag’ mal, bist Du nicht …” Das ist ja auch nicht schlecht. Wenn Leute wie wir oder eine halbe Million Poster an einem herumnörgeln …

Sagt selbst: Wo wärt Ihr lieber Praktikant?  

PS Wir suchen weiterhin nach einem volle Ur-Unsuper-Praktikanten (oder -in). Wir bieten … nichts. Wir verlangen … alles. Bewerbungen unter office@hydrazine.at

 
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