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Kebab’n halten, Multikultis!

Posted by mazirki on Juli 26th, 2010

käsekrainer mit sternFP-Ossberger: Existenz des heimischen Würstelstands am Alser Spitz wird durch Kebabbude bedroht
Utl.: Genehmigung der Kebabbude ist Schlag ins Gesicht der Anrainer und Geschäftsleute. Kinder fürchten sich vor langen Messern!  

Wien (OTS/fpd) – “Es ist unfassbar, wie mit den Interessen der heimische Bevölkerung im roten multi-kulti Wien umgegangen wird”, kritisiert die Obfrau FPÖ-Josefstadt, Birgit Ossberger, die Genehmigung der Kebabbude am Alser Spitz. „Weiters bedrohen vermehrt fremdländische Würste aus der Krain und Debrecen die teutonischen Edelbrätlinge aus Nürnberg, Frankfurt und dem urgermanischen Waldviertel.“ Noch 2008 wurde dem türkischstämmigen Phantom-Zeitungsstand-Betreiber die Inbetriebnahme eines Kebabstandes bescheidlich untersagt. Nun, zwei Jahre später geht endlich seine Zermürbungstaktik durch die ständigen Neueinreichungen beim Magistrat durch.

“Diese Entscheidung des Wiener Magistrats gehe eindeutig gegen die Interessen und Wünsche der Anrainer und heimischen Geschäftsleute sowie der Bezirksvertretung der Josefstadt”, so Ossberger. Obwohl sich die Entscheidungsgrundlagen nicht verändert haben und die Existenz des heimischen Würstelstands, der bereits jahrzehntelang dort betrieben wird und an dem bereits Bürgermeister Lueger eine Klobasse genascht haben soll, massiv bedroht ist, wird eine Inbetriebnahme einer Kebabbude in unmittelbarer Nähe gestattet.

Man fragt sich berechtigter Weise, wie ein ehemals negativer Bescheid plötzlich positiv werden kann. Hatte das Magistrat die Nase voll und wollte den enormen Verwaltungsaufwand, den die ständigen Neueinreichungen verursacht haben, ein Ende setzen? Oder giert die slawisch versippte Stadt nicht mehr nach Zubereitung à la Bosna, sondern à la levante?

Die FPÖ-Josefstadt fordert daher abermals, einen Richtlinienkatalog für alle Verkaufsstände und Tierdarmgebinde, wo vor allem der Bedarf für eine Genehmigung ausschlaggebend sein soll. Auch eine stärkere Einbindung der Geschäftsleute und Anrainer im Bewilligungsverfahren ist unumgänglich, um Diskriminierung jeglicher Art ausschließen zu können. Sonst könnt’ ja jeder kommen! „Denn was ein AnrainerInnenwunsch ist, bestimm ich“ so die blaue Powerfrau in Anlehnung an den Bürgermeister der Herzen abschließend.

(Schluss)paw

Rückfragehinweis:

FPÖ-Wien, Pressestelle (Bearbeitung: HYDRA) 

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT *** bzw.  http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100720_OTS0159/fp-ossberger-existenz-des-heimischen-wuerstelstands-am-alser-spitz-wird-durch-kebabbude-bedroht

OTS0159    2010-07-20/13:54
201354 Jul 10
NFW0003 0217

Umschalten! Jetzt!

Posted by mazirki on Juni 20th, 2010

fade wm 250Nein, nein und abernein! Ich schreibe keinen Text über die WM. Ich produziere sicher keine Satire über dieses öde Fußballspektakel. Schlimm genug, dass alle abends nur noch ein Ziel haben. Zombies!

Worüber soll man denn schreiben? Man könnte auf den Chauvinismuszug aufspringen und sich über die ganzen edlen und nicht so edlen Wilden auslassen. Oder man (und mit man meine ich mich) könnte über diese Vuvuzelas (ja, ich weiß wie sie heißen. Wie hätte ich diesem Wissen entkommen können?) schreiben: Buhu, die sind so laut und so bunt, buhu! Tja, der Südafrikaner macht halt gerne Krach.

Über die menschliche Regung Krach zu machen, hat sich übrigens der im Gegensatz zu mir sehr gute Satiriker Kurt Tucholsky lustig gemacht: Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.

Was? Wie, ich muss? Na gut…

Hmm, Nordkorea! Was für ein lustiges Land?! Dass die AnalphabetInnenrate bedeutend niedriger ist als sonstwo in Asien (Ausgenommen: China) und das ganze Land immer noch demokratischer als, hmmm, Nepal oder Kirgistan, lass ich besser unter den Tisch fallen. Das lesen die Leute nicht gerne.

Angeblich hat der sympathische Overallträger Kim Ping-Pong ll eintausend Jubelchinesen im Stadion, die zu Nordkorea helfen und zu den Spielen gehen und Wirbel machen (mit Vuvuzelas?). Das glaube ich nicht. Ich glaube, dass diese Chinesen, die ja ohnehin zu tausenden Gastarbeit in Afrika verrichten, halt aus der Not eine Tugend machen und zur geschwisterlich verbundenen, demokratischen Volksrepublik helfen. Wenn China/Nordkorea (das ist ja mittlerweile synonym) so arg wäre, wäre es doch gefährlich, tausend Menschen einfach ins westliche Paradis ausreisen zu lassen und sie dort den imperialistischen Dämonen Bier, Fantum und Vuvuzela auszusetzen. Die kämen doch nie wieder!

Nein! Ich glaube, dass es sich bei den chinesischen Jubelpersern um Parteimitglieder handelt; oder Parteimitglieder in der Probephase. Oder sie wollen beitreten und das ist ihre Bewährungsprobe.

Was? Wie, das hat nichts mit Fußball zu tun?

Hm, na, dann muss man zumindest anerkennen, dass eine Außenseitermannschaft (ja, das hat nichts mit Politik zu tun) immerhin eine ganze Halbzeit lang Brasilien, der Innenseiternation (Sagt man das so, Kollege Sportredakteur?), ein 0:0 abgetrotzt hat. Aber, mal im Vetrauen, vom Mauern, Dichthalten und Grenzen schließen verstehen sie was, diese Kommunisten und sie würden auch bestimmt Weltmeister, wenn die ganze Werbung am Spielfeldrand sie nicht so verworren würde. Das kennen sie einfach nicht von zuhause (Natürlich gibt es in Nordkorea auch am Spielrand Werbung, aber nicht so viel verschiedene. Und meistens ist es Werbung für Overalls. Oder Overallträger).

Teil 1 unserer dreiteiligen WM-Miniserie: “Umschalten! Jetzt!”

ein 3. hoch auf die 1. frau im staate!

Posted by mazirki on März 24th, 2010

gedichte rosenkranzMit stolzgeschwellter Brust, um nicht zu sagen mit Brust und Keule präsentieren wir unseren dritten Finalisten. Gernot kommt aus der Kulturwüste Baden (bei Wien), wo er eine Kindheit unter denkbar ungünstigen Umständen durchleiden musste. Sein Vater war ein anarchosozialer Schmarotzer und Störenfried, seine Mutter eine Ausländerfreundin und Linkslinkslinkalternative. Schön früh musste Gernot „positive Gefühle“ für andere Kulturen entwickeln, wie er uns schrieb, was in ihm, wie er uns ebenfalls schrieb, vor allem ein „großes Kotzen“ auslöste. Gernot versteht sich allerdings selbst nicht so recht, denn er weiß nicht, ob er Präsidentin Rosenkranz verteufeln oder anhimmeln soll. Sein Gedicht schafft den bewundernswerten Spagat zwischen beiden Extremen, was unsere Jury dann schließlich von seiner poetischen Qualität überzeugt hat. (Aber für Gernot selbst müssen wir sagen: Was für ein bemitleidenswertes Opfer linksliberaler Weicheierziehung.)

Jedenfalls: Wir gratulieren, Gernot, auch du wirst an unserer großen Schlußverlosung nach der Präsidentinnenwahl teilnehmen.

Strache, Mölzer, Rosenkranz,
Laden heute ein zum Tanz.
Seht wie sie das Tanzbein schwingen,
Und um eure Stimmen ringen.

Immer zu nur rechts herum,
Ihnen ist es nicht zu dumm.
Wie sie sich im Veitstanz drehen,
Vergeht den Tänzern Hör’n und Seh’n.

Schauet, wie sie schwindlig werden,
Weil sie sich zu toll gebärden.
Und schon reckt’s die rechten Recken,
Verzweifelt suchen sie nach Ecken.

Schaut, Barbara, das kleine Licht,
Schafft es in die Ecke nicht.
Die Hausfrau fängt nun an zu spei’n,
Genau aufs Mikro! Muss das sein?

Die braune Brühe sich ergießet,
Und landauf, landab hinfließet.
Baden ist auch zugekotzt,
Uns hat sie noch nichts abgetrotzt!

Gernot, 9 Jahre

Tritt aus! Jetzt!

Posted by mazirki on März 15th, 2010

faymann leckt mich 440

 

 

 

 

 

 

 Hilfe, ich bin in einer Partei! Wie komme ich da wieder raus?

Vorweg: Was das Mitglied-Sein betrifft, ist es so egal, wie die Regierungszeit von Monika Forstinger, um welche Partei es sich handelt.

Wichtig hingegen ist die Frage: Ist ein Elternteil von dir in dieser Partei? Ja? Schade, da kommst du nie und nimmer raus.

Sind Kinder von dir in dieser Partei oder einer Vorfeldorganisation (Kinderland, rote Falken)? Ja? Ebenfalls keine Chance!

Trotzdem einen kühlen Kopf bewahren! Es scheint zunächst logisch, auf einen Auschluss aus der “Bewegung” hinzuarbeiten, aber das ist leichter gedacht als getan! Alle Parteien mögen ihre Mitglieder – es sind kostenlose Arbeitskräfte und willige SpenderInnen – und lassen niemanden ziehen, egal wie weit nach rechts, links, oben, unten, vorne, hinten oder sonstwohin du auch (ab)rückst.

Denk nach! Die beiden letzten Parteiausschlussverfahren, an die wir uns erinnern, waren das gegen Franz Olah aus der SPÖ (Du weißt schon: Kronezeitung, Gewerkschaftsgelder, Spaltung und so) und natürlich der Ausschluss von Jörg “Candle in the Wind” Haider durch Hilmar Kabas aus der FPÖ. Fuck! Ist das nicht arg? Hilmar, der alte Teutone, schloss Jörg Haider … ich meine, das ist ja nicht nix! Jörg Haider ausgeschlossen aus der FPÖ!

Aber Jörg hat ja auch eine eigene Partei gegründet. Wenn du ausgeschlossen werden willst, musst du folglich eine Partei Gründen. Das kostet aber viel Geld und du brauchst viele Menschen (Olah) oder eine Handvoll willfähriger Idioten (Haider).

Wenn du hingegen Geld sparen willst, kannst du aufhören Mitgliedsbeiträge zu zahlen … pfffff! Hahahahaha, in echt? Du glaubst doch nicht, dass man dich deswegen ausschließt?!

Wie ist das im Tierreich? Du kannst versuchen dich totzustellen, wobei in den USA ja sogar noch Tote ab und an wählen. Nächste Idee? Hm, keine Ahnung.

In der Redaktion sind wir entweder gerne Parteimitglieder oder gar keine. So gesehen, ist uns das Problem natürlich so egal wie der Regierunsgeintritt der Grünen in Oberösterreich der oberösterreichischen “Energieindustrie” egal war.

Tatsächlich unabhängig von ihren Parteien, trotz Mitgliedschaft, sind nur die Vorsitzenden. Ja, bei vielen allen Parteiobleuten entsteht der Eindruck, dass sie nie mit ihren eigenen Partei Berührung hatten. Der Fall liegt klar: Du musst die Ochsentour an die Spitze machen. Dafür brauchst du Drogen, Nutten, eine Leber aus Beton und Drogen.

Viel Spass! Lass dich mal anschauen, wenn’s so weit ist! mazirkistan

Exklusiver Ausdruck (in voller Länge) aus unserer nächsten Ausgabe, dem großen HYDRA-Lebensratgeber.  

Von Fleischästen … auch Zümpfe genannt

Posted by mazirki on Januar 13th, 2010

mustard schwänze“Der wahre Penis ist im Kopf.
Und ist er nicht im Kopf,
so ist er nirgendwo” Franzi H.

Eine Abhandlung über den Zumpf bedarf einer besonderen Herangehensweise, die per se nicht verkopft sein kann oder darf, geschweige denn soll. Das wäre nämlich Brainfuck …

Wie verhält es sich nun mit dem Penis? Wer ihn hat, hat das Sagen in Kunst, Kultur, Sport, Wissenschaft, Forschung, Lehre, Politik, Religion, Internet, Stammtisch und Beziehung. Das tun die PenisträgerInnen nicht einmal mit Absicht. Das ist einfach so, ergibt sich aus eingeübten Mustern, die eine phallozentrische Kultur eben (re)produziert.

Dessen und dem großen Einfluss eines Pipsis eingedenk, können wir getrost sagen, dass der kleine Fleischast in der männlichen Leistengegend unmöglich dafür verantwortlich sein kann, dass seine TrägerInnen auf die Butterseite der Brotschnitte die wir Welt nennen … nein, das ist blöd … auf die Butterseite der Gesellschaft purzeln.

Gesellschaften haben keine Butterseiten. Butterbrote und -striezel haben Butterseiten. Und die hat vorher jemand draufgeschmiert. Diese Butter wird aber nie mit einem Penis “appliziert” (Renee Schroeder, 2008). Daraus folgern wir, dass der Penis auch kein Messer, stärker als ein Messer und vermuteter Weise keine Waffe ist. Weiter, dass NudelträgerInnen sich nicht mit dem Schmieren abgeben, sondern gebuttert werden also StriezelverzehrerInnen oder Striezel sind.

Butterkekse sind weder Waffen noch haben sie eine Butterseite. Sie sind nicht einmal Waffeln.

A part ca ist festzustellen, dass nicht einmal mehr kluge Menschen den Unterschied zwischen Idealismus und Altruismus kennen. Meistens meinen sie A. (er hat auch einen Penis, den er durch Wiedererfahrung und Bestätigung seiner selbst immer wieder neu erwirbt) und sprechen vom I. Das ist aus idealistischer Perspektive auch nur konsequent und folgerichtig, denn wenn ich es so will, ist es so, da kann Wittgenstein sich hundertmal mit seinen Wörterreinigungen brausen gehen.

Das gilt analog (kein Käse!) auch für die posessio penibus, die Schwanzbestückung.

Klar? Nein? Ach so, nicht Wittgenstein, sondern die Dominanz des Idealismus.

Womit wir wieder bei der Kopfgeburt sind. Der I. ist eine, der Spatz nicht, nicht das kleinste Spatzi. Aber – und hier beißt sich die Katze in den (Obach, Kalauer!) Schwanz – der wahre Schwanz wird im Kopf gemacht und dort bleibt er auch. Er ist also die echte Kopfgeburt und nicht, was damit gemeint ist.

Wer das Lulu am rechten Fleck (Kopf) hat, und es auch immer brav zur Schau stellt, hat nichts zu befürchten, was sich nicht durch eine Vorhaut abwenden ließe.

Haben Sie schon einmal eine Vorhaut ohne Penis gesehen? Sehen Sie! Denken Sie darüber nach.

MaZirki, 25,
hat es sich zur Aufgabe gemacht Wittgenstein und Pimmel auf einer Seite zumindest einmal im selben Text zu verwenden und lebt in St. Pölten, Pottenstein, Wien und Bad Vöslau. In seiner Freizeit pendelt er und kauft Fahrkarten

PS An den Chefredakteur
Jetzt hab ich vergessen es zu sagen: der Artikel ist deswegen so kurz, weil lange Texte niemand liest, denk ich mir. Und es wäre schade ums Pulver, oder?

PS Sebastian an MaZirki
Wenn’s für die hp ist, dann gebe ich dir Recht!
Da kann man sagen: Zu lang ist schlecht.
Das war ein Reim.
Ich esse niemals Leim. 

Religionsfreiheit? Nein, danke!

Posted by mazirki on Januar 2nd, 2010

gotlibs gottklub 500Wenn Jesus ertränkt und nicht gekreuzigt worden wäre, dann stünde in jedem Klassenzimmer Österreichs ein Aquarium …

Ich bin gegen die Religionsfreiheit. Darf ich das? Freilich, denn die Meinungsfreiheit erlaubt es mir. Die Meinungsfreiheit sagt aber, dass ich die religiösen Gefühle der Menschen (Ali, Gupta, Yitzhak, Christian …) nicht verletzen darf. Mit den Worten meines liebsten Kaisers, Ferdinand des Gütigen, als er dunnemals im 48er-Jahr den marodierenden Mob in Wiens Straßen sah: “Ja, dürfen’s denn des?”

Nein, dürfen Sie nicht. Meine Meinungsfreiheit muss einschließen, mein Bein an jeder Religion und jedem und jeder Gläubigen zu heben. Umgekehrt darf jeder dahergelaufene Christ sein Bein an mir heben. Ja, viele gehen sogar zu weit, zu meinen (nicht glauben, aber auch), ich käme in die Hölle. Das ist ein tolles Stück, aber es sei ihnen vergönnt. Gott würfelt nicht.

Deshalb gehen auch alle Religionen davon aus, dass sie allumfassende Wahrheit anbieten. Das müssen sie auch. Sonst wäre es vergebene Liebesmüh’ und ziemlich unnütz zu glauben und zu fragen, nümm? Dem folgend, kann ich annehmen, dass alle, die anderen Religionen folgen, verdammt sind. Und vice versa.

Glaube ist keine Meinung. Religion ist Privatsache. Und als solche hat sie keinerlei Unterstützung durch den Staat zu erfahren. Und darüber hinaus darf auch keine Glaubensgemeinschaft Ansprüche an die Gesellschaft oder den Staat richten, sondern einzig und allein an die Gläubigen. Folglich hat sie auch aller Güter, die nicht unmittelbar der Glaubensausübung dienen, enteignet zu werden. Ich denke an Weingüter, Zinshäuser, Schulen, Zeitungen, Verlage, Altersheime, Notschlafstellen.

Es soll keinen Religionsunterricht geben und auch keine Zeit dafür im regulären Schulunterricht, um das nachzuholen. Es soll kein Konkordat geben. Kirchen, die nicht erhalten werden können, werden dann eben selbstverwaltete Jugendzentren oder was weiß ich. Der Staat soll sich doch um Arme kümmern. Und den Reibach dafür holen wir uns vom Klerus. So einfach ist das. Ja, wirklich! Das ist nicht polemisch. Sondern demokratisch, schließlich bestimmen WIR im Staat. In der Glaubensgemeinschaft nicht.

Religionsfreiheit muss also nur als Freiheit von Religion verstanden werden. Sind wir ehrlich, welchem Katholik ist denn noch bewusst, was sich aus seiner Gottesebenbildlichkeit ableitet? “Ich glaub schon an Gott, aber nicht so wie die Kirche sagt, dass da ein alter Mann mit Bart im Himmel hockt, ja.” – Na, die Kirche, die das sagt, möchte ich sehen. “Ja, als Christin würde ich mich schon bezeichnen, also so christliche Werte und Überzeugungen, aber deswegen kann ich ja trotzdem an Wiedergeburt glauben, oder?” …

Die Religion ist am absteigenden Ast und wir müssen nur kräftig weitersägen! mazirki

PS Die Zeichung stammt vom französischen Comickünstler Marcel Gotlib. Neben diesem Comic namens “Gods Club” wurde Gotlib unter anderem mit dem Geschichtenband “Peter Pervers” und “Superdupont”, einer französischen Verarsche von Superman bekannt (kein Witz!). Das war allerdings in den 1980er Jahren. Heutzutage gibt es Gotlib eher kindergerechter, der Mann will ja auch von etwas leben.

Das große Heisenbergpingpong

Posted by mazirki on Dezember 14th, 2009

Heisenberg und seine berühmte Formel: Hydra ist scharf zum Quadrat

Heisenberg und seine berühmte Formel: Hydra ist scharf zum Quadrat

“Man kann mit Kanonen auf Spatzen, aber nicht mit Medizinbällen auf Pingpongbälle schießen”

Was besagt die Heisenberg’sche Unschärferelation? Ich frag mal schnell Google. Google ist aber leider, leider, ein Trottel und weiß nichts. Es schickt mich immer zu Wikipedia. Die sagt mir dann folgendes: “Die heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass zwei Messgrößen eines Teilchens nicht immer gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind. Das bekannteste Beispiel für ein Paar solcher Messgrößen sind Ort und Impuls. Die Unschärferelation ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur. Sie wurde 1927 von Werner Heisenberg im Rahmen der Quantenmechanik formuliert.”

Erstens, schreibt sie Heisenberg klein. Das hat sich der Mann nicht verdient. Er hat immerhin eine Unschärferelation gesetzt. Sagt man setzen? Ich denke, ja. Man setzt etwas in Relation. In dem Fall eben Unschärfe.

Zweitens, was besagt der lustige Absatz genau? Eins. Dinge bestehen aus kleinen Dingen. Diese kleinen Dinge haben nocheinmal kleinere Bestandteile. Und irgendwan sind sie so klein, dass wir sie nicht mehr sehen. Vielleicht sind sie aber auch so schnell, dass wir sie nicht sehen. Das wissen wir nicht. Aber wir können auf sie schießen. Ich kann einen Pingpongball in einen Raum werfen, in dem ein Medizinball flitzeschnell herumsaust. Den sehe ich nicht, aber ich sehe, wenn der Pingpongball plötzlich zurückkomt, weil er abprallt. Dann weiß ich, dass der flitzeschnelle Medizinball zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle war. Werfe ich mehrere Pingpongbälle, weiß ich mehr. Ich kann sogar ganz oag viele Pingpongbälle werfen. Je mehr, desto lustiger und – das ist das wissenschaftiche – desto mehr nähere ich mich dem Wissen um die Bewegung des flitzeschnellen Medizinballs an.

Genau kann ich es aber nie wissen, weil selbst der flitzeschnellste Medizinball nicht mehr flitzt, wenn der Raum voller Pingpongbälle ist. Das kommt zwar manchmal vor, aber dann ist Weihnachtsfeier am Institut für Quantenphysik und die Ordinarii und Ordinariae zucken voll aus und planschen nackich in der Bowle. Das dürfen sie auch, denn Pingpongbälle werfen macht durstig.

Wo liegt aber die Unschärfe? In der Relation natürlich! Irgendwann, wenn ich immer weiter frage “und was kommt dann?”, bin ich bei Teilchen, die so klein sind, dass sie nicht einmal der Herr o.Univ.Prof.Dr.mult.Dr.hc.mult. MMMMag. mit dem grooooooßen Mikroskop sehen kann. So klein! Das muss man sich einmal vorstellen!

Also wirft er wieder, aber womit? Im Vergleich mit diesem Wuziwuzikleinen Teilchen sind sogar Pingpongbälle wie Medizinbälle. Und wenn ich einen Medizinball auf einen Pingpongball werfe, verändere ich die Bahn und die Bewegung. Oder er wird kaputt. Das heißt dann CERN. Die machen das ja ständig. Mit Anlauf in ihrer Teilchenrennebahn unter der Erde.  Mazirkistan

 
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