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der buchhändler der herzen

Posted by on Januar 24th, 2012

Es begab sich vor vielen, vielen Jahren, als die Hydra-Redaktion noch knusprig anzusehen war und ihre Haare bis zur Stirn reichten. Da schrieben sie wie die Wilden (sog. Junge Wilde) und niemand wollte es kaufen. Es marterte sie gar grässlich und ihre Herzen wurden klein und hart wie die Lebern, die sie alle hatten (und manche noch haben (1)).

Man legte eine dicke Mappe mit Absageschreiben und Telefonprotokollen von Absagen an und stellte sie dem Ältesten ins Regal. Der war darob so erbost, dass er die anderen mit der Absagenmappe drosch, dass die Funken stoben und der Witz spritzte (sog. spritziger Humor(2)). „Geht hin, meine Schreibaffen! Geht hin und findet einen Mensch, der sich unserer erbarmt und unserer Werke!“ So zogen sie aus, ein jeder und eine jede nach seiner oder ihrer Facon.

Als dem Dicksten – er war der Dickste, weil er am häufigsten gedroschen wurde – besonders traurig zumute war und dicke Tränen seine Pausbacken hinabkullerten, kam ein Mann vorbei und frug: „He Dicker, warum so ein dickes Gesicht?“ und der Dicke schniefte und erzählte es ihm und schneuzte sich. Das rührte an der Kaufmannsseele des Wanderers und er sprach: „Na, das kömma schon machen!“ Und siehe, er erbot sich und seine Literakarawanserei. So kam es, dass der Fremde den Dicken von den Ketten des Schimpf und der Schande befreite und sie fürderhin inmitten von lesbaren Viktualien feilbot. Dank sei ihm und sein Name nie ausgelöscht im Firmenbuch der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft.

Der Alte, hoch erfreut über die glückliche Kunde, sprach: „So sei es, Fremder! Du sollst den Namen Kettner tragen!“ und wer dich erinnere oder frägt, dem sage „Den Namen hat mir der Alte gegeben, weil ich mich um seinen Dicken kümmerte.“

Fußnoten: (1) Obacht, Doppeldeutigkeit! Hier lachen; (2) siehe 1

 

Die Kritik des Schimpfens (Hydra, Hg.) ist bei Walter Kettner

http://www.buecheramspitz.com/

BÜCHER AM SPITZ,
Am Spitz 1,
1210 Wien

erhältlich.

Außerdem übrigens u. a. bei den Komischen Künsten im MQ und in der Fachbuchhandlung des ÖGBs in der Rathausstraße 21.

http://www.komischekuenste.com/
http://www.oegbverlag.at/servlet/ContentServer?pagename=V01/Page/Index&n=V01_4.3
Autor: Max Zirkowitsch

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jessicas und kevins

Posted by on August 9th, 2011

Ein Humorist, der nur ein Humorist ist, ist überhaupt kein Humorist, schrieb Erich Fried. Darum kann man Clemens Haipls Buch „Ich scheiß mich an“ nicht besprechen – nicht, ohne zum Rundumschlag auszuholen.

Wussten Sie, dass nur jede 27. Jessica Matura hat? Es gibt außerdem keinen einzigen Kevin in unserem Land, der ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann – nicht einmal einen Bachelor von einer FH! Dafür sind 56,3 % aller Jessicas mit einem Kevin verheiratet oder in direkter Linie verwandt.

und

Das Burgenland hat zwar die höchste MaturantInnenquote, allerdings immer noch die dicksten Kartoffel, wenn Sie verstehen, was ich meine. Außerdem hat es dort so viele Minderheiten, die natürlich nicht zur Schule gehen, so dass natürlich alle Martins und Juttas ihren Abschluss machen. Die werden ja doch nur „AgrarökonomInnen“.

Diese und ähnliche Texte können aus der x-beliebigen Feder eines jeden österreichischen Autors (um umgekehrt!) stammen, den Sie bei Thalia unter „Humor“ finden. Meine Damen und Herren, wenn Matscho Kubasta wirklich die österreichische Antwort auf Ephraim Kishon ist, sollte Israel umgehend seinen Botschafter wieder abziehen. Tatsächlich ist es nämlich sehr leicht, in Österreich „Humorist“ zu sein.

Erstens sollten Sie einen Penis haben. WennIhnen keiner gewachsen ist oder Ihnen der Ihrige nicht gefällt, kaufen Sie sich einen oder tun Sie zumindest so als ob. Sie können etwa auch die Hosentaschen nach außen stülpen und einen Zeigefinger durch Ihr Hosentürl stecken – der sogenannte Elefantentrick. Finden Sie das lustig? Sehr gut! Das ist Voraussetzung Nummer zwei.

Drittens sollten Sie wahlweise über einen Wortschatz verfügen, der Natascha Kampuschens nahe kommt, oder ein Wörterbuch aus dem frühen 20. Jahrhundert besitzen. Nehmen Sie ein Wort, irgendein Wort, das nicht in der letzten Ausgabe des VOR Magazins vorgekommen ist, begutachten Sie es, satteln Sie es und reiten sie 800 bis 2.500 Zeichen lang darauf herum. Reiten zu können ist die vierte Voraussetzung.

Fünftens ist es sehr wichtig über Frauen zu schreiben. Pendeln Sie dabei immer zwischen den folgenden Polen: Kleinkind – Schwiegermutter (Altersachse), Mario Barth – Max Goldt (Niveauachse), Dolores Schmidinger – Dolly Buster (Sexytätsachse).

Um sich in diesem Koordinatensystem problemfrei zu orientieren, wie ein Betriebsrat, der auf Weihnachtsfeiern erst lustige, dann nachdenklich stimmen wollende Gedichte zwischen den Hämorrhoiden seines Vorgesetzten (ergo problemlos) aufsagt, ist – sechstens! – notwendig, dass Sie Schachtelsätze formulieren können. Das lässt Sie klug erscheinen und Sie können Gedankensprünge einbauen. Gedankensprünge sind wichtig, weil die Texte nicht zu lang sein dürfen. Denken Sie an Ihre LeserInnen!

Siebentens ist es wichtig, ihre LeserInnen vor Augen zu haben, um die jeweils darunter stehende Schicht verächtlich mit Spötteleien zu bedecken.

So geht das. Nachzulesen in: Haipl, Clemens: Ich scheiss mich an. Kolumnen & Zeichnungen, 2008, Echomedia, 214 Seiten. PS Ich scheiß mich (fest) an 2 (Echomedia, 216 Seiten) erscheint im Oktober 2011 und wird voraussichtlich genauso.

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Vom fortschrittlichen Stuhlgang

Posted by on Mai 17th, 2011

hydra for max kacke 350Genosse Proletarier, wenn auch dich die Sorgen deiner Klassenkameraden nicht kalt lassen, wenn der Fortschritt sich auch den Weg durch dein Gedärm bahnt, unbezwingbar, wie das kommende Morgenrot einer besseren Welt, dann sei der frohen Kunde aus dem Heimatland des Proletariats, das international sein wird oder nichts, eingedenk! Dem freien Sowjetvolk gelang die massierte Produktion des ersten fortschrittlichen Aborts.

Künftig kann der Zärtlichkeit unter den Völkern auch beim Abkoten Ausdruck verliehen werden, so dass Zusammenhalt und Klassenbewusstsein sich dort vereint wissen, wo kein richtiges Leben im falschen möglich ist, und doch der Mensch, diese stoßseufzende, bedrängte Kreatur, erfährt, dass er nicht behalten, sondern alles geben muss.

Diese durchdialektisierte Erkenntnis sei auch dein Anspruch, Arbeiter! So, wie die Proletarier nichts zu verlieren und eine Welt zu gewinnen haben, gilt es, am Klosette alles zu geben und nichts zu behalten. Es ist der natürliche Stolz des Proleten, kein Werkstück unvollendet zu lassen und es gebricht ihm das Herz, sieht er einen Hammer auf der Werkbank liegen, anstatt an der richtigen Stelle zu hängen.

Bedenke, dass die Schüssel von Deinesgleichen gegossen, geschmiedet und geschwurbelt wurde! Bedenke, dass Deinesgleichen auf der ganzen Welt wie du im Lauf der Kämpfe und Kriege zwischen den Klassen innehalten um ihre ureigensten Geschäfte zu verrichten, in ihrem, deinem, in eurem Interesse! Bedenke, dass Deinesgleichen Kraft ihres Klassenbewusstseins Deinesgleichen damit einen Thron errichtet haben, von dessen Anhöhe ihr die Aurora des Friedens und der Freiheit schaut.

Und wischt, ihr Arbeitsleute, ob am Rhein, am Ebro oder an der Moldau, wischt, wie ihr es der Partei und die Partei es euch gelehrt hat! Nichts kann ohne Widerspruch sein, und jeder Druck erfordert den Gegendruck von Millionen. Mit dem gleichen Handstreich, mit dem der homo sovieticus die Tyrannei von Reaktion und Klerus hinfortgewischt hast, wischt du. Um im Gegensatz zu den Bauer- und Noske-Betrügern spaltest du nicht, sondern einst, durch deine ausgestreckte Hand.

Genosse, behalte nichts! Gib alles!

PS Schon gewusst? Wer in der Google-Bildersuche das Wort „Scheißtrümmerl“ findet, findet vor allem Hydra-Einträge … (und Hader! Hader, bitte schön, auch)

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Büroesie

Posted by on August 1st, 2010

klammerlBüroaffäre

Ein Kopierpapierstau kam
ins Büro und sah sich um.
Er errötete und sprach
„Ach, das ist doch zu dumm!“

Verschwitze Leiber zuhauf
und flotte Dreier auch
aus Locher, Schwiegermutter
und Stift, Öse an Bauch.

Sie winkten. Er war nicht fremd:
„Komm her und hoch das Kinn!“ -
„Das Einzige, das mich hemmt?
Das glaubt ihr nie! Ich bin
verklemmt.“

Freiherr Johann Wolfgang von Zirkowitsch

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Kebab’n halten, Multikultis!

Posted by on Juli 26th, 2010

käsekrainer mit sternFP-Ossberger: Existenz des heimischen Würstelstands am Alser Spitz wird durch Kebabbude bedroht
Utl.: Genehmigung der Kebabbude ist Schlag ins Gesicht der Anrainer und Geschäftsleute. Kinder fürchten sich vor langen Messern!  

Wien (OTS/fpd) – “Es ist unfassbar, wie mit den Interessen der heimische Bevölkerung im roten multi-kulti Wien umgegangen wird”, kritisiert die Obfrau FPÖ-Josefstadt, Birgit Ossberger, die Genehmigung der Kebabbude am Alser Spitz. „Weiters bedrohen vermehrt fremdländische Würste aus der Krain und Debrecen die teutonischen Edelbrätlinge aus Nürnberg, Frankfurt und dem urgermanischen Waldviertel.“ Noch 2008 wurde dem türkischstämmigen Phantom-Zeitungsstand-Betreiber die Inbetriebnahme eines Kebabstandes bescheidlich untersagt. Nun, zwei Jahre später geht endlich seine Zermürbungstaktik durch die ständigen Neueinreichungen beim Magistrat durch.

“Diese Entscheidung des Wiener Magistrats gehe eindeutig gegen die Interessen und Wünsche der Anrainer und heimischen Geschäftsleute sowie der Bezirksvertretung der Josefstadt”, so Ossberger. Obwohl sich die Entscheidungsgrundlagen nicht verändert haben und die Existenz des heimischen Würstelstands, der bereits jahrzehntelang dort betrieben wird und an dem bereits Bürgermeister Lueger eine Klobasse genascht haben soll, massiv bedroht ist, wird eine Inbetriebnahme einer Kebabbude in unmittelbarer Nähe gestattet.

Man fragt sich berechtigter Weise, wie ein ehemals negativer Bescheid plötzlich positiv werden kann. Hatte das Magistrat die Nase voll und wollte den enormen Verwaltungsaufwand, den die ständigen Neueinreichungen verursacht haben, ein Ende setzen? Oder giert die slawisch versippte Stadt nicht mehr nach Zubereitung à la Bosna, sondern à la levante?

Die FPÖ-Josefstadt fordert daher abermals, einen Richtlinienkatalog für alle Verkaufsstände und Tierdarmgebinde, wo vor allem der Bedarf für eine Genehmigung ausschlaggebend sein soll. Auch eine stärkere Einbindung der Geschäftsleute und Anrainer im Bewilligungsverfahren ist unumgänglich, um Diskriminierung jeglicher Art ausschließen zu können. Sonst könnt’ ja jeder kommen! „Denn was ein AnrainerInnenwunsch ist, bestimm ich“ so die blaue Powerfrau in Anlehnung an den Bürgermeister der Herzen abschließend.

(Schluss)paw

Rückfragehinweis:

FPÖ-Wien, Pressestelle (Bearbeitung: HYDRA) 

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT *** bzw.  http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100720_OTS0159/fp-ossberger-existenz-des-heimischen-wuerstelstands-am-alser-spitz-wird-durch-kebabbude-bedroht

OTS0159    2010-07-20/13:54
201354 Jul 10
NFW0003 0217

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Umschalten! Jetzt!

Posted by on Juni 20th, 2010

fade wm 250Nein, nein und abernein! Ich schreibe keinen Text über die WM. Ich produziere sicher keine Satire über dieses öde Fußballspektakel. Schlimm genug, dass alle abends nur noch ein Ziel haben. Zombies!

Worüber soll man denn schreiben? Man könnte auf den Chauvinismuszug aufspringen und sich über die ganzen edlen und nicht so edlen Wilden auslassen. Oder man (und mit man meine ich mich) könnte über diese Vuvuzelas (ja, ich weiß wie sie heißen. Wie hätte ich diesem Wissen entkommen können?) schreiben: Buhu, die sind so laut und so bunt, buhu! Tja, der Südafrikaner macht halt gerne Krach.

Über die menschliche Regung Krach zu machen, hat sich übrigens der im Gegensatz zu mir sehr gute Satiriker Kurt Tucholsky lustig gemacht: Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.

Was? Wie, ich muss? Na gut…

Hmm, Nordkorea! Was für ein lustiges Land?! Dass die AnalphabetInnenrate bedeutend niedriger ist als sonstwo in Asien (Ausgenommen: China) und das ganze Land immer noch demokratischer als, hmmm, Nepal oder Kirgistan, lass ich besser unter den Tisch fallen. Das lesen die Leute nicht gerne.

Angeblich hat der sympathische Overallträger Kim Ping-Pong ll eintausend Jubelchinesen im Stadion, die zu Nordkorea helfen und zu den Spielen gehen und Wirbel machen (mit Vuvuzelas?). Das glaube ich nicht. Ich glaube, dass diese Chinesen, die ja ohnehin zu tausenden Gastarbeit in Afrika verrichten, halt aus der Not eine Tugend machen und zur geschwisterlich verbundenen, demokratischen Volksrepublik helfen. Wenn China/Nordkorea (das ist ja mittlerweile synonym) so arg wäre, wäre es doch gefährlich, tausend Menschen einfach ins westliche Paradis ausreisen zu lassen und sie dort den imperialistischen Dämonen Bier, Fantum und Vuvuzela auszusetzen. Die kämen doch nie wieder!

Nein! Ich glaube, dass es sich bei den chinesischen Jubelpersern um Parteimitglieder handelt; oder Parteimitglieder in der Probephase. Oder sie wollen beitreten und das ist ihre Bewährungsprobe.

Was? Wie, das hat nichts mit Fußball zu tun?

Hm, na, dann muss man zumindest anerkennen, dass eine Außenseitermannschaft (ja, das hat nichts mit Politik zu tun) immerhin eine ganze Halbzeit lang Brasilien, der Innenseiternation (Sagt man das so, Kollege Sportredakteur?), ein 0:0 abgetrotzt hat. Aber, mal im Vetrauen, vom Mauern, Dichthalten und Grenzen schließen verstehen sie was, diese Kommunisten und sie würden auch bestimmt Weltmeister, wenn die ganze Werbung am Spielfeldrand sie nicht so verworren würde. Das kennen sie einfach nicht von zuhause (Natürlich gibt es in Nordkorea auch am Spielrand Werbung, aber nicht so viel verschiedene. Und meistens ist es Werbung für Overalls. Oder Overallträger).

Teil 1 unserer dreiteiligen WM-Miniserie: “Umschalten! Jetzt!”

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ein 3. hoch auf die 1. frau im staate!

Posted by on März 24th, 2010

gedichte rosenkranzMit stolzgeschwellter Brust, um nicht zu sagen mit Brust und Keule präsentieren wir unseren dritten Finalisten. Gernot kommt aus der Kulturwüste Baden (bei Wien), wo er eine Kindheit unter denkbar ungünstigen Umständen durchleiden musste. Sein Vater war ein anarchosozialer Schmarotzer und Störenfried, seine Mutter eine Ausländerfreundin und Linkslinkslinkalternative. Schön früh musste Gernot „positive Gefühle“ für andere Kulturen entwickeln, wie er uns schrieb, was in ihm, wie er uns ebenfalls schrieb, vor allem ein „großes Kotzen“ auslöste. Gernot versteht sich allerdings selbst nicht so recht, denn er weiß nicht, ob er Präsidentin Rosenkranz verteufeln oder anhimmeln soll. Sein Gedicht schafft den bewundernswerten Spagat zwischen beiden Extremen, was unsere Jury dann schließlich von seiner poetischen Qualität überzeugt hat. (Aber für Gernot selbst müssen wir sagen: Was für ein bemitleidenswertes Opfer linksliberaler Weicheierziehung.)

Jedenfalls: Wir gratulieren, Gernot, auch du wirst an unserer großen Schlußverlosung nach der Präsidentinnenwahl teilnehmen.

Strache, Mölzer, Rosenkranz,
Laden heute ein zum Tanz.
Seht wie sie das Tanzbein schwingen,
Und um eure Stimmen ringen.

Immer zu nur rechts herum,
Ihnen ist es nicht zu dumm.
Wie sie sich im Veitstanz drehen,
Vergeht den Tänzern Hör’n und Seh’n.

Schauet, wie sie schwindlig werden,
Weil sie sich zu toll gebärden.
Und schon reckt’s die rechten Recken,
Verzweifelt suchen sie nach Ecken.

Schaut, Barbara, das kleine Licht,
Schafft es in die Ecke nicht.
Die Hausfrau fängt nun an zu spei’n,
Genau aufs Mikro! Muss das sein?

Die braune Brühe sich ergießet,
Und landauf, landab hinfließet.
Baden ist auch zugekotzt,
Uns hat sie noch nichts abgetrotzt!

Gernot, 9 Jahre

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