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Sex mit 45: Episode 1

Posted by on August 24th, 2011

Episode 1: Der rote Regenschirm

„Eigentlich ist dieses Sauwetter eine Frechheit“, denkt Lotte an diesem Donnerstag Ende Juli, als sie schon den vierten Tag hintereinander ihre neuen roten Wildleder-Peeptoes in die teuflische Wasserlacke am Eck tunkt. Heute ist es der linke Schuh. Das Gemisch aus Wasser und Dreck saugt sich in ihren blickdichten Strumpf. Lotte seufzt. Sie macht ihre Arbeit ja gerne, aber heute denkt sie nur noch an das kommende Wochenende. Rein in den neuen Massagesessel aus feinstem Nappaleder, Beine hoch lagern und die komplette vierte Staffel CSI Miami anschauen – das ist genau, wonach Lotte der Sinn steht.

Die schicke Bürokauffrau wird plötzlich aus ihren Gedanken gerissen: „Entschuldigung, gnä Frau, ist das ihr Schirm?“, fragt der erstaunlich sympathische Aufseher der U-Bahn-Station Währinger Straße, als Lotte gerade die erste Stufe hinauf zum Bahnsteig betreten will. Verdutzt dreht sie sich um und erkennt sofort ihren roten Schirm, den sie erst im April in der Josefstädter Straße erworben hat. „Ja“, sagt sie überrascht und fragt verwundert weiter: „Woher haben Sie den?“

„Sie haben ihn gestern am Fahrkartenautomaten lehnen gelassen. Ich wollte Ihnen den Schirm nachbringen, doch da ist ihr Zug schon mit ihnen abgefahren“, antwortet der Stadtbedienstete.

Lotte fällt ein, dass sie tatsächlich Tags zuvor am Fahrkartenautomat war, um sich fristgerecht ihren Fahrschein für den August zu holen. „Woher wussten Sie, dass es mein Schirm ist? Wie haben Sie das erkannt?“, fragt sie immer noch verunsichert. Dass sie ob der Gentleman-Attitüde des graumelierten Herrn durchaus auch von ihm angetan ist, lässt sie sich vorerst nicht anmerken.

„Ich bitt’ Sie, gnä Frau! Denken Sie, ich habe sie die ganze Woche nicht bemerkt in ihren schicken roten Schuhen und dem roten Schirm? Jeden Tag, pünktlich um 7.45 bin ich gestellt, wenn Sie durch die Stationsflügeltüren schreiten. Da haben Sie ihren Schirm wieder“, sagt der Herr. Lotte schätzt ihn auf 52 Jahre. Und zeigt sich dankbar und geschmeichelt: „Soso, sie stellen mir also nach? Das ist aber nicht nett“, sagt sie und wirft ihm einen scharfen Blick zu. „Unterlassen Sie das bitte, ja?“

„Entschuldigen Sie, gnä Frau. Ich wollte ja nur helfen.“ Damit hat der Stationsaufseher nun wirklich nicht gerechnet. Mit gesenktem Haupt will er sich auf den Weg zurück in sein dunkles Kammerl machen, da beginnt Lotte zu lachen. „Nanana, ich will ja nur nicht, dass Sie mir nachstellen. Aber gegen einen Kaffee hätte ich nichts einzuwenden. Quasi als Dankeschön.“ Lotte kann das Funkeln in den Augen des plötzlich wieder ganz groß gewordenen Mannes sehen. „Um halb sechs im Cafe Weimar. Pünktlich“, sagt sie ohne Verabschiedung, während sie sich von ihm wegdreht und langsam die Treppen zum Bahnsteig hinaufsteigt. Dass der Mann nicht Nein sagen wird, ist ihr klar. Dafür muss sie ihm nicht länger in die Augen schauen. Außerdem würde er dann ihr verschmitztes Grinsen erkennen.

Es ist 17:28 Uhr. Als Lotte an den Fenstern des Café Weimar vorbeigeht, erkennt sie dahinter bereits ihre morgendliche Bekanntschaft. Als sie das Kaffeehaus betritt, fallen ihr sofort seine zitternden Knie auf. „Dieser Mann hat schon lange keine Frau mehr berührt“, folgert sie. Als sie ihren Mantel ablegen will, ist er längst zur Stelle, um ihr das gute Stück abzunehmen. „Wenn ich Ihnen ein Kompliment machen darf: Sie sehen atemberaubend aus“, sagt er, als er Lotte in ihrer roten Bluse sieht. „Rot ist anscheinend ihre Lieblingsfarbe?“

Lotte lacht. Die Mischung aus vorsichtiger Annäherung und Aufmerksamkeit gefällt ihr. Es dauert nicht lange und der ersten Melange folgt der erste Aperolspritzer. Vier ehemals orangefarben gefüllte Gläser später bittet sie ihre neue Bekanntschaft, sie nach Hause zu begleiten. „Am Abend fühle ich mich auf dem Heimweg nicht mehr sicher“, gibt sie vor. Doch in Wahrheit will sie einfach wieder einmal von starken Männerhänden gehalten werden. Lotte ist eine starke Frau. Aber sie liebt es, sich auch einfach mal fallen zu lassen …

Lotte fällt rücklings auf ihr Bett. Als der stattliche Stationsaufseher sein Hemd aufknöpft, sieht sie die Früchte seines regelmäßigen Krafttrainings, mit dem er zuvor im Cafe für ihren Geschmack ein bisschen zu viel geprahlt hat. Doch angesichts des Anblicks hat sie die Prahlerei bereits vergessen.

„Ich habe seit dem Tod meiner Frau vor zwei Jahren keine Frau mehr geliebt“, gesteht der gutaussehende, aber hochgradig schüchterne Witwer. „Nanana, hab keine Angst“, erwidert Lotte, als sie seine Hose öffnet. „Ich bin sicher, du hast es nicht verlernt. Und jetzt trau dich schon. Oder willst du mich nur anschauen wie eine Schaufensterpuppe?“

Als er keine zwei Minuten später sein pralles Glied aus Lottes feuchter Scheide zieht, beweist er damit zwar eindrucksvoll, dass er tatsächlich nichts verlernt hat. Dass er danach aber keine Anstalten macht, auch Lotte zu einem Orgasmus zu verhelfen, enttäuscht sie aber doch sehr. Die von Lotte in vergangener Zeit so oft festgestellte männliche Selbstsucht, die sie soeben wieder erleben musste, überrascht sie aber gar nicht mehr wirklich.

Fünf Minuten später komplimentiert sie ihn mit einem kühlen „Ich ruf dich an“ aus ihrer Wohnung. Dass das nie mehr passieren wird, ist beiden in diesem Moment völlig klar. Außerdem, überlegt Lotte, sollte sie in den nächsten Wochen wohl besser mit dem Bus ins Büro fahren.

TEXT: Stefan Rathmanner

Wie Lottes Abenteuer am Ende aussehen könnten, seht ihr hier: lotte teaser

 

 

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Endlich ein Award für Nordkorea!

Posted by on Mai 12th, 2011

Greenpeace verleiht Better Planet Award für verantwortungsvollen Energieverbrauch (BPAREC) an Nordkorea

Pjöngjang - Greenpeace East Asia-Chef No Dae-Lite zeigte sich beim Staatsbesuch in Pjöngjang von den Energiesparmaßnahmen Nordkoreas beeindruckt. “Würden alle Staaten dieser Erde so bewusst und nachhaltig mit ihrer Energieversorung haushalten wie die Demokratische Volksrepublik Korea, könnten wir bis zu 85 Prozent an Stromverbrauch einsparen. Die Atomlobby hätte so keine Chance mehr, die unzähligen Meiler weltweit zu rechtfertigen. Die Verleihung des BPAREC an Nordkorea war so eine längst überfällige Notwendigkeit”, erklärte No.

nordkoreafinal

Nordkoreas Noch-Staatschef Kim Jong-Il freute sich über den strahlenden Preis und lud die Delegation der Umweltschutzorganisaton zum Dank in ein Fertigungswerk für nordkoreanische Energiesparlampen in Kaesong nahe der südkoreanischen Grenze.

Den selbstleuchtenden BPAREC wollte Kim künftig in seinem Heim als Nachtlicht verwenden, wie die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA mitteilte.

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974 Meter!

Posted by on September 7th, 2010

2010-08-09
Letzte Vorkehrungen abgeschlossen. In drei Tagen geht es rauf. Die gnadenlose Hölle. Der brutalste Berg der Menschheitsgeschichte. Wieviele, die versucht haben, ihn zu erklimmen, hat er schon abgeworfen? Wieviele sind an ihm zerbrochen, bildlich wie im übertragenen Sinn. Ich bin wild entschlossen. Ich werde ihn bezwingen, dieses Ungetüm.

2010-08-12
Ein Wahnsinn, wie ich mühelos und in Rekordzeit weitergekommen bin, immer weiter nach oben. Wie ich die Deutschen und die Kasachen bei meinem Aufstieg ausgelacht hab, als ich von Furth an der Triesting aus kommend an ihnen vorbeigezogen bin. In deren Höhenlage war ich noch quietschfidel, dachte nicht ans Scheitern. Höhenmeter für Höhenmeter hab ich erklommen, gespürt, wie die Luft immer dünner, das Klima immer rauher wurde. Davon ließ ich mich aber nicht abkriegen.
Habe heute Basislager II erreicht. Nicht schlecht für meinen ersten Tag.

2010-08-13
Heute hatte ich meinen ersten Durchhänger. Aber dank meines autogenen Motivationskurses konnte ich mir selbst zu alter mentaler Stärke zurückverhelfen. “Du bist Skyrunner”, redete ich mir immer wieder gut zu, “Das ist dein Job. Deine Leidenschaft, deine Berufung. Komm schon, gib nicht auf!”
Und dann, viele, viele Stunden später, war ich oben. Ich habe den Gaisstein bezwungen. Habe 974 Höhenmeter brutalstem Kalkstein meine Trekkingschuhe in die Fresse gerammt, meine Stöcke tief in seine brüchig-furchige Oberhaut gerammt. Dann stand ich oben. Die von mir ausgeschütteten Glückshormone tanzten mit den Sonnenstrahlen, die meine klirrkalt gefrorenen Wangen glitzern ließen, um die Wette. Ich habe ihn besiegt, den Berg der Berge. Von heute an bin ich unsterblich!

Gipfel?

2010-09-07
Große Scheiße passiert! War heute beim Billa und hab die Fotos vom Gaisstein entwickeln lassen. Abgesehen davon, dass es einfach ärgerlich war – 29 Fotos dieses sauteuren 36er-Films waren überbelichtet oder verschwommen – habe ich noch etwas anderes bemerkt: Ich fürchte, ich war gar nicht ganz oben. So ein Mist. Wenn das rauskommt, ist mein Ruf ruiniert. Ob jemand das Foto aufmerksam genug anschaut? Die Gegend da oben ist so unwirtlich, niemand wird mir das je nachweisen können. Andererseits: Ich bin Skyrunner. Ich bin Sportler. Ich bin ein ehrenwerter Mann. Ich werde meinen Fehler eingestehen. Mein Gott, wird mich der Messner auslachen…

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Speibblockade

Posted by on September 6th, 2010

speibDieser alte Curt. Kann immer speiben, der glückliche Mann. Selbst in der Arbeit hat er Zeit dazu. Na gut, er macht das ja auch schon lange. Kann auf Kommando speiben. Irgendwas. Einfach so. Speibt drauf los. Ohne Wenn und Aber, ohne Inhalt. Und dann kommt er daher und liegt mir in den Ohren: Speib du doch auch! Über den Sommer hätte ich zwei mal kotzen sollen. “Die anderen haben das auch geschafft”, sagt er. Aber ich kann das nicht. Nicht auf Befehl. Ich speibe, wenn mir danach ist, wenn ich etwas loswerden will, wenn ich das brauche. Und dann ist es meistens besser. Oder sogar gut.
Und Sebastian. Hat so viel Zeit zum Kotzen, der Bub. Ich beneide ihn. Speiben kann heute doch schon jeder, sagt er. Online. Das sei die Internet-Revolution. Toll! Das sieht dann aber meistens auch nur aus wie hingekotzt und nicht weggewischt. Nicht bei ihm natürlich. Aber bei all den anderen Speiberlingen, die glauben, die Kotze mit dem Löffel gefressen zu haben. Mir wird schlecht, wenn ich an soviel Speibe denke. Ich steck mir den Finger in den Hals, aber nix passiert. Ich fresse doserlweise salzige Snacks, doch es kommt nix. Curt wird schon grantig. “Du sollst nicht fressen, du sollst speiben!” faucht er mich an. Für meine Speibblockade hat er kein Verständnis.
Auch Max nicht, aber der ist zum Glück so selten da. Statt Spaß zu haben, will er lieber wieder speiben, ganz viel. Max kotzt mit einer Leichtigkeit, das ist beeindruckend. Wenn der einmal angefangen hat, hört er nicht mehr auf. Bis sein Magen leer ist speibt er. Und das kann lange dauern. Löst aber leider mein Problem nicht.
Wie mich das ankotzt! Irgendwann, denk ich mir, sag ich mir, kann ich auch wieder drauf los speiben. Über Campingplätze, Strände, über die gesamte Cote d’Azur und über die Provence werd ich speiben. Da wird der Curt Augen machen. Und dann wird er mich anspeiben, mir lobend auf die Schulter klopfen. Aber ich speib mich davor an, dass es bis dahin noch länger dauern könnte.

Scheiß Speibblockade!

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weltmeistergedichte!

Posted by on Juni 8th, 2010

Erneut rettet Hydra die schöne Welt der Lyrik. Heutzutage, wo kein Kind und keine Sau mehr ein Lyrikbändchen aufschlägt, bringen wir die Lyrik zurück zu den Basics, zurück in den lebensnahen Alltag, zurück zu den Dingen, die uns poetisch verunfallte Menschen wirklich bewegen. Zurück also zum Fußball! Wir präsentieren Herrn Hammers  Weltmeistergedichte. Folge 1: Frankreich!

Frankreichs Tormann heißt Lloris
Das weiß fast jedes Kind.
Aber warum das so is,
das weiß nur der Wind.

Denn zwei „L“ am Wortbeginn
Tun beim Lesen weh.
Nein, die machen wenig Sinn.
Oder ists ein Schmäh?

Evra, Gallas, Abidal
Stehen in der Kette.
Diese Abwehr ist fatal,
spielt mäßig – Jede Wette!

Kommen wir zum Mittelfeld,
hier spielt Herr Ribery.
Der Franck von Bayern hat an Lauf
Spielt gut wie zuvor nie.

Doch is er schiach, fast wie die Nacht,
Entstellt durch lauter Narben.
Drum hat er nur mit Nutten Sex,
Muss in der Liebe darben.

Im Sturm, da stehen Anelka,
Cisse, Govou, Gignac.
Natürlich ist auch Henry da,
der Rest ist eher Gack.

Und schließlich noch Herr Domenech,
der hat zwar viel Charisma
doch weiß als Coach er einen Dreck –
so wird das nix. Das wiss ma!

Herr Hammer

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hydra enthüllt: der neue apfel!

Posted by on April 20th, 2010

stefans apfelWien – Zuerst konnten wir bei der HYDRA unser Glück kaum fassen. Heute Nachmittag ruft uns ein gewisser Herbert N. an. Er hat da etwas gefunden, das er nicht zuordnen kann. Jemand habe es neulich im Wirtshaus ums Eck vergessen, ist sturzbetrunken nach Hause gegangen. Aber er vermutet, dass es etwas Großes ist und wir vielleicht mehr damit anzufangen wüssten als er – wie Recht er doch hat! Vermutlich hat es N. nur für einen stinknormalen Apfel gehalten. Süß, wie unwissend er doch war. Aber gut für uns.

Denn wir haben die Sensation: Den brandneuen, komplett überarbeiteten Apfel®! Und wir können eines sagen: Noch nie war Obst so geil.

Lange und hartnäckig hielt sich das Gerücht, es werde fieberhaft am neuen Apfel® gearbeitet. So richtig glauben wollten wir von der HYDRA das aber nicht. Bis er uns praktisch in den Schoß gefallen ist. Und er hält, was er verspricht: Er ist formschön, raffiniert, etwas kleiner als sein Vorgänger. Der neue Apfel® ist handlicher, seine Farbbrillanz überzeugt auf der ganzen Linie. Aber das beeindruckendste ist sein Innenleben: Fünf Kerne (siehe Fotos) treiben ihn an, ein abreißbarer Stengel-Slot vernetzt ihn mit seiner Außenwelt (Stichwort: Baum) und durch seine kompakteren Formen wurde er auch um einige Gramm leichter. Außerdem hat er wesentlich mehr Saft als sein Vorgänger.

Wir sind überzeugt: Der neue Apfel® wird den Umgang mit Obst auf eine neue Ebene heben und das Tool schlechthin am hart umkämpften Fruchtsektor werden. Für Obstaficionados schon jetzt unverzichtbar.

Seht hier die besten Bilder des neuen Apfel®.

Noch mehr Obst, allerdings eher für Unterbelichtete, findet ihr hier:

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noch ein hoch auf barbara rosenkranz!

Posted by on März 18th, 2010

hydraland2Mit freudvoller Kraft, um nicht zu sagen Kraft durch Freude präsentieren wir unseren zweiten Finalisten. Adalbert ist 11jähriger Schulabbrecher aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk. Die täglichen Erziehungsmassnahmen seines Vaters haben ihn zu einer Tournee motiviert, die ihn unter die idyllischsten Wiener Brücken führte. In dieser Zeit auch lernte er den deutschen Grund und Boden unseres Landes kennen und lieben. Er hat uns sein Gedicht geschickt mit der festen Zuversicht, dass er Finalsieger werden wird. Immerhin, wir gratulieren jetzt schon Werenfried, du wirst an unserer großen Schlußverlosung nach der Präsidentinnenwahl teilnehmen.

Hier ist Adalberts (titelloses) Gedicht:

die gute barb’ra rosenkranz
zieht nicht ein ihren deutschen schwanz.
warum? weil das verbotsgesetz
das recht aufs freie wort verletzt!

denn früher war nicht alles schlecht,
das schreib ich hier mit fug und recht
und adolfs arbeitspolitik
war fundament für den endsieg.

auch autobahnen ließ er bauen
für deutsche männer, kinder, frauen.
ja, selbst der gutmensch nutzt sie viel
mit seinem elektromobil!

doch das zu loben wurd’ verboten
von diesen linken idioten.
sie meinen, hitler tat nicht recht
und seine pläne wären schlecht.

drum wollen sie uns heut verbieten
zu ehren adolf, diese nieten.
den jud wollt er vergasen? geh!
das glaub ich erst, wenn ich es seh.

Adalbert, 11 Jahre

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