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Inside Hydra!

Posted by on Februar 11th, 2011

inside hydraBislang, nein eigentlich schon seit Anbeginn der Zeit, verband man Hydra mit einer einzigen Person: Sebastian Klug, Justus Ramm, Hermann Göring und Curt Cuisine. Und natürlich, nicht zu vergessen, das kleine Stofftierchen „Puschel“! Puschel war einst ein in China hergestelltes (garantiert kinderfreundlich produziert) Stoffkaninchen, doch der brilliante Gehirnchirurg Julian „Igor“ Assange konnte das mit asbesthaltigen Sägespänen gefüllte Stofftier zu echtem, biologischen Leben erwecken. Doch zu welchem Preis! Puschel ist seither ein Rottweiler und höchst unzufrieden damit. Vor allem da sich Puschel nichts sehnlicher wünscht, als einmal eine Hauptrolle in einem der vielen Hydra-Projekte zu spielen, namentlich in der geplanten Verfilmung „Die pikanten Abenteuer des Kommissar Muz“.

Da für die Hauptrolle in diesem bahnbrechendem Meisterwerk (keiner der Hydra-Redakteure hat jemals einen Walt Disney Film gesehen, schon gar nicht „Cats&Dogs“) eine Katze vorgesehen ist, sucht Puschel gerade via Facebook nach einem begabten Veterinärmediziner, der ihn in eine Katze umwandeln kann. Und hier betritt Daniel Klugscheiß-Berg die Bühne. Daniel Klugscheiß-Berg war einst begeisterter Mitstreiter der Hydra und langjähriger Verfechter der zentralen Anliegen des Satireprojekts, die allerdings 1978 von einer vergesslichen Sekretärin in einer Schublade eines zwangsgeräumten Redaktionsbüros vergessen wurden. Seither weiß niemand mehr, was die Hydra eigentlich will, was aber, wie die Geschichte zu berichten weiß, dem nachfolgenden Weltruhm keinen Abbruch tat.

Klugscheiß-Berg blickt mit einem einerseits glücklichen und einem andererseits traurigen Auge zurück auf seine Zeit bei der Hydra (behauptet allerdings felsenfest, er könne beidseitig sehen, sei also weder Links- noch Rechtsseher), denn einerseits sei die Hydra, all ihre Mitstreiter(innen) und vor allem jede einzelne, noch so popelige ihrer Aktionen „genial“ gewesen, zugleich aber, so Klugscheiß-Berg, bestünde dieser „ganze Dreckshaufen“, diese „Arschgretzen“ in erster Linie aus „größenwahnsinnigen“ und vor allem „paranoiden“ Spießerarschkopfsautrotteldeppen.

Klugscheiß-Berg versucht nun einen Rund-um-270-Grad-Befreiungsschlag – und das in aller Öffentlichkeit. Dazu gehört sein Buch „Inside Hydra“, das er am heutigen Übermorgen in seiner 9 m² Wohnung aus dem Epson-Valdez-Drucker auf blütenweißen Lochstreifenpapier ausdrucken ließ. Und Klugscheiß-Berg gründete die Gegenplattform Harpyien. „Damit meine ich diese Weiber mit den Schlangen am Kopf, denn diese waren es, die die hirnamputierte Arschgeige von Chefkochredakteur eigentlich meinte, nur hat der nie auf Wikipedia nachgeschaut, ja, in Wahrheit hat der keine Ahnung von Titten und Blaskapellen“, so Klugscheiß-Berg.

Der aus Frauenheim stammende Klugscheiß-Berg war schon in jungen Jahren in diversen Hacker-Communities tätig, unter anderem als erster Unkrautjäter im Garten der Fürstin Dolorez Montalbon de Finci Gardena und im Klub der Gartenumhacker von Erlenscheidt-Langenscheidt-Bandscheidtenvorfall. Dort lernte er auch den späteren Hydra-Chefredakteur Curt Cuisine kennen, der damals noch unter dem Pseudonym Karl-Heinz Hasser operierte, welches er aber später an einen Hydra-Kommilitonen und Rotfrontisten ersten Grades und unbekannten Namens weiterreichte.

Nach dem Abschluss seines Studiums der Angewandten Denunziatik arbeitete er von 2005 bis 2009 beim Megakonzern „Megakonzern“, wo er Millionengelder veruntreute und sie an das Satireprojekt Hydra weiterleitete. Leider kamen diese dort nie an. Ein anderer unfähiger Hacker hatte sie aufgrund einer Reihe zufälliger Operationen auf das eigene Konto überwiesen. Ohne diese Finanzspritze, die üblicherweise das verlegerische Herzstück jedes modernen Medienprojekts darstellt, gelang es Hydra nur durch gezielte Fehlinformation globale Schlagzeilen vorzutäuschen.

Von diesen Fehlinformationen selbst geblendet sah Klugscheiß-Berg nun seine Stunde gekommen. „Im Zuge dieser weltweiten Wahrnehmung hat mir mein Anwalt und Finanzberater dringend empfohlen, ganz schnell ein Buch herauszubringen, denn, ich zitiere meinen Anwalt, ‚ganz egal was da drinnen steht, es wird garantiert ein Bestseller’. Und das habe ich jetzt auch gemacht“, so Klugscheiß-Berg. Auf die Frage, was denn seine Leistung in dieser ganzen Sache sei, ob das noch irgendetwas mit den ursprünglichen Intentionen des Projekts, dessen Herz und Seele er einst gewesen sei, zu tun habe, zuckte Klugscheiß-Berg mit den Achseln und sagte: „Sehen sie, wie schön ich mit den Achseln zucken kann. Ich hab’ sie sogar rasiert. Aber das verrate ich nur ihnen.“

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„face“&„book“ ab sofort verboten!

Posted by on Februar 9th, 2011

fakebook 300Die fast internationale Nachrichtenagentur „kat“ berichtet, dass „facebook“ in Europa gelungen ist, was in den USofA bislang nicht klappte. Bereits 2004 beantragte das „Freundesnetzwerk“ das „Patent“ für das Wort „Face“, welches es „2006“ bis zum Jahr „2014“ auch bewilligt bekam. Jetzt möchte sich die „soziale Plattform“ auch den „Begriff“ „Book“ schützen lassen.

Und „kat“ weiter: Auch wenn „Websites“ wie „Teachbook“ schon eine Menge Scherereien mit „Face“-„Book“ alleine des Namens wegen schon hatten, in Zukunft müssten sie mit noch viel größeren Schwierigkeiten richten, sobald sie auch nur die Wörter „Face“ oder „Book“ andenken. Denn, so Experte Dieter Liebhart vom Wiener E-Commerce-Center, die Gültigkeit beziehe sich auf den gesamten Bereich „Telekommunikation“, mithin also auf alles, was jemals irgendwo „online“, „offline“ oder „wäscheline“ geht. Völlig aussichtslos ist es, jemals wieder eine „soziale Plattform“ zu gründen, die irgendetwas mit „Gesichtern“ oder „Büchern“ zu tun hat, aber „Schönheitschirurgen“ können ruhig „Faces“ verwenden, schließlich werden diese danach ohnehin verändert, so dass die Anwälte von „Face“-“Book“ ihre Anklageschriften mit jeder OP neu aufsetzen müssten.

So! Und das war nun die letzten „Pressemitteilung“ ever, in der die Worte „Face“ oder „Book“ unentgeltlich vorkamen (zur Sicherheit stets als Zitat, falls doch noch ein Klagsregen auf unsere „Faces“ niederprasselt).

Eva Kiel,
schrieb live für HYDRA von standard.at ab, die es wiederum von „kat“ hatten, die das wiederum von ernest borgnine abschroben, den alle welt wiederum als „the b-movie-face“ kennen, was diesen wiederum in rage versetzte!

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frauen, machos, glühbirnen

Posted by on Januar 25th, 2011

la differanceSteigen wir gleich mitten hinein ins Thema, springen wir regelrecht in den Themenpool … und nehmen wir zum Beispiel einen typischen Frauenwitz: „Wie viele Frauen braucht man etwa um eine Glühbirne hineinzuschrauben?“ Sehen sie, was ich meine? Oder nehmen wir einen anderen Frauenwitz: „Buddha, Mohammed und Jesus stehen vor der Himmelspforte.“ Sehen Sie! Sehen Sie! Frauenwitze gibt es nicht!

Sie werden sagen, das war ja gar nicht die Frage. Die Frage ist doch, muss vielmehr sein, ist, um genau zu sein, also da war diese Sache mit der Schlange. Die war weiblich. Und da war da der Apfel. Der war männlich. Also war der Stengel des Apfels dessen Schwanz. (Daher auch das berühmte Goethe-Zitat: „Das also war des Apfels Schwanz!“) Und die lange, gewundene, glitschige, aalglatte, sich schlängelnde Schlange war, war … na, ja, Titten waren das jedenfalls nicht! Aber nicht jedes Gleichnis kann so hinken wie ein hinkendes Gleichnis.

Wurst! Genau. Da haben wir es wieder! Gerade da unterscheiden sich ja die einen von den anderen. Die Spreu und der Weizen. Die mit dem Vorbau und die ohne … (die mit dem Unterbiss sozusagen). Also man kann ruhig sagen, getrost sagen, ja, man kann sich regelrecht darauf versteifen, dass es einen Unterschied gibt. Den kleinen. Der den Unterschied macht. Vive la differance. Vive la femme. Viva la fatale! Viva la error! 404!

404! Das ist ja auch wieder so eine sexistische Unflätigkeit. Die Zahl 404 zeigt doch ganz unzweideutig zwei Männer beim Penetrieren einer Frau von beiden Seiten. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man sogar die Pornostars Lee Standfest, Lorne Stallion und Tamara Whale erkennen.

Wussten Sie übrigens, dass männliche Pornostars weitaus mehr bezahlt kriegen als weibliche Pornostars? Die Gehaltsdifferenz ist laut Studien in etwa so hoch wie  bei österreichischen Führungskräften, also so in etwa 30 Prozent. Eine Frau erhält für dieselbe Leistung um 30% weniger Lohn als ein Mann. Während ein Mann für die gleiche Leistung um 30% mehr Lohn als eine Frau erhält. Wir schreiben das deswegen so gestelzt genau hin, weil das nämlich gar nicht stimmen kann! Schon mal die Mehrwertssteuer auszurechnen versucht?! Eben. 30% mehr und 30% weniger sind zwei verschiedene Paar Schuhe!

Ich behaupte, dass 67% aller Frauen problemlos die Mehrwertssteuer ausrechnen können, weil sie das ohnehin meistens für ihren faulen Schlampsack von einem Ehemann tut, während nur 34% der Männer das können, weil, na, na, … weil das natürlich ohnehin ihre Frauen erledigen. 89% aller sexistischen Diskriminierungen finden gar nicht statt, weil es so etwas wie vorauseilenden Gehorsam und eben den kleinen Unterschied gibt. „Schatz, findest Du wirklich, ich sollte das Hemd wechseln?“ – „Stöhn.“ Da haben wir es wieder! Einwandfrei belegt. Frauen ticken anders. Männer sind eher so etwas wie Digitaluhren (eine Batterie rein und fertig), während Frauen eher alten, analogen Weckern gleichen (tick, tack, tick, tack, rrrrrriiiiiinnnnnnggggg!)

Also. Es hat gar keinen Sinn, darüber zu streiten! Frauen sind definitiv gleicher als Männer, während Männer viel verschiedener sind, besonders dann, wenn sie verschieden sind. Ganz besonders unterschiedlich sind Männer im Vergleich zu Frauen, wenn es darum geht zu sagen, dass Frauen, die sich selbst als solche bezeichnen, und wohl kaum eine Frau würde sich nicht als Frau bezeichnen wollen, außer sie … da fällt mir ein, kennen Sie schon die Geschichte von Laura? Also, nein, die muss ich ihnen jetzt erzählen! Also Laura arbeitet in diesem Büro, und echt, sie ist die einzige, die etwas auf dem Kasten hat. Braucht mal jemand eine Info, weiß jemand nicht weiter … wen fragen sie? Eben. Laura! Aber wenn es darum geht … ich langweile Sie, oder? Diese Geschichte interessiert Sie nicht die Bohne, oder? Ja, weil Sie ein Mann sind. Ein M. A. N. N. Ein ausgefressener, fetter, patriarchalischer, lascher, plumper, gieriger, sexistischer, stets zu kurz gekommener, hirnloser, empathisch verkümmerter Scheißhaufen von einem Machoarschdrecksmann!

So, jetzt wissen sie, wie ich darüber denke! Lasst uns jetzt bitte ganz entspannt über die Frage diskutieren, wie wir unsere Gesellschaft ein wenig gendersensibler gestalten können.

Emma Kiel,
nein, Eva! Eva Kiel! (Und wer mich jetzt eine hysterische Gurke nennt, kriegt eine gescheuert!)

http://www.20000frauen.at/

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hydra goes lyrik!

Posted by on Januar 7th, 2011

chat 260 bGlaubt es oder nicht, HYDRA gibt heuer erstmals ein Lyrikbändchen heraus. Die zarten, empfindsamen Romantiker im Hydra-Team lieben es zu reimen und zu dichten. Da das gemeinsame Oeuvre bereits 2.236 Gedichte umfasst, werden wir wohl nicht drum herum kommen, diese Gedichte exklusiv verlegen zu lassen.

Vorbestellungen auf diesen Gedichtband werden gerne unter office@hydrazine.at entgegen genommen. Hier dreieinhalb erste Kostproben.

Die Postweihnacht

So eine Postweihnacht-
sparty ist ein Fest,
bei dems bestimmt nie kracht,
man fünf g’rad sein lässt.

Man sitzt im Kreis und spricht
von den Verwandten
- man mag sie, naja …  nicht -
und manchmal Bekannten.

Alles war voll der Scheiß
und so heuchlerisch.
Die Suppe war zu heiß,
das Festessen Fisch.

Alle Studis fuhr’n heim,
Oma besuchen,
wo sie bis Sonntag blei’m
und essen: Kuchen.

Überhaupt wurd viel ge-
völlert und -fressen,
sehr teure und bill’ge
Delikatessen.

Kaum ist Weihnachten ‘rum,
flieht man das Idyll,
schaut kurz ein bisserl dumm
und entsorgt den Müll.

Dann heißt’s Partys besuch-
en und wehklagen,
gehüllt in feines Tuch
mit ’nem Reizmagen-

syndrom und Geschichten
über Kitsch und Streit.
Ja, nichts ließ sich schlichten,
alle sind entzweit.

Dabei entsteht viel Hass.
Und wirklich, ich wag’
es ihnen zu sagen, dass
ich Weihnachten mag.

Ja, ich mag das ganz echt,
Herzen und Kerzen,
und gedünsteten Hecht,
Knatsch und die Terzen …
… mein Gott, der Reim ist schlecht?!

Von Max von Zirkowitsch

Die Leiden des jungen Grasser

Gegen Vertuschung, für mehr Licht
für mehr Transparenz im Dickicht.
Wiener Sportklub gegen Lainz
knapper Sieg – 2 zu 1!

Gegen Drogen, für Benzin
gegen Grasser, für (ihn) Strychnin.
gegen Spekulationen, für Kalkül
gegen Rhythmus, für selbstbestimmtes Taktgefühl!

Von Peter Pampfinger

Toni Innauer slight return

Stunk und Zoff,
das liebt Horst Skoff!

Wachs und faule Eier,
Go, go, go, Hermann Maier!

Sexy Girls im heißen Schauer?
Toni Innauer!

Wen wollen wir schänden?
Alte Sportlegenden!

Von Konrad „Sportskanone“ Gregor

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die goldene klobürste

Posted by on Januar 5th, 2011

die goldene klobürsteLetztendlich läuft alles auf eine goldene Klobürste hinaus. Ich meine, das ist die letzte Bastion, die endgültige Gewissheit. Man ist entweder ein Typ für goldene Klobürsten oder man ist es nicht. So einfach ist das. Die goldene Klobürste ist der Beweis für Gottes Inexistenz. Weil es Typen gibt, die sich am Ende auch noch eine goldene Klobürste anschaffen, die sich das nicht nur leisten können, sondern die das einfach können, weil es möglich ist … dann ist alles aus. Eine Welt, in der goldene Klobürsten existieren, in so einer Welt ist kein Platz für einen Gott … nicht einmal als Kloputzfrau aus Ecuador oder Mazedonien. Nein, keine Chance!

Ich meine, gottverdammt, da hat man sich also die Villa ausstaffiert mit Stuck und Marmor, kleine Cupidorotznasen tanzen um die Garageneinfahrt herum, im Keller das Dampfbad mit angeschlossenem Sportbecken und natürlich ist der ostseitige Wintergarten nicht bloß mit ausfahrbaren Markisen ausgestattet, nein, das Scheißding lässt sich auf 300 Quadratmeter aufblasen! Hat hier jemand was von einem Gärtner gesagt? Ein Scheißgärtnerzinshaus und ein Scheißputzfrauendiensthaus und ein Scheißchauffeurdiensthaus stehen auch noch auf dem Grundstück. Und in der Villa hängen die Gauguins neben den Chaissacs, und die Van Goghs neben den Klees, und ein verfickter Liechtenstein sowieso. Um am Klo schließlich, weil man ja nicht einfach so in einem ästhetischen Nirvana kacken kann, am Klo findet sich die verfickte, die goldene Klobürste.

So ist das. Man muss sie nicht haben, um ein goldener Klobürstentyp zu sein. Es reicht, sie haben zu wollen. Darum teilt sich die Menschheit in zwei Kategorien ein. Die mit und die ohne. Die, die wollen, und die anderen … das wurde uns nur zu deutlich bewusst, als wir unlängst vor diesem Riesenhaufen Scheiße standen … wir, das waren Zirkowitsch und Klug, Pampfinger und Sofinger, Ramm und dieser Kellner (hab’ jetzt vergessen wie der hieß), außerdem der heilige Andreas mit seinem Bart, und all die anderen, auch die hübschen Mädels, na, ihr wisst schon, die Clique eben, das Rudel, die Panzerknackerbande … gemeinsam standen wir also vor diesem riesengroßen Haufen aus Scheiße … Mann, war der riesig! Dieser Haufen war so groß, ich fass’ es gar nicht, ist kaum zu beschreiben, man konnte nicht einmal diese Scheißsonnenfinsternis sehen, so groß war der! Und auf jedem Häufchen Scheiße stand ein kleines Zettelchen mit dem Titel: „Mein Vorsatz für das Jahr 2011!“

Lange Zeit waren wir ratlos, standen wir einfach belämmert da, überfordert von diesem Augenblick, wie bei unserer ersten Butterfahrt, ihr wisst schon … das ist, wenn Burschen zu Männern und Mädchen zu heißen Bräuten werden. Wir waren wie paralysiert. Aber dann ging einer los, schwenkte seine Klobürste und sagte: „Es hilft nichts, da müssen wir durch. Diese Scheiße muss weg. Wollen wir uns das ganze Jahr über tyrannisieren lassen von diesem Kult, dass irgendetwas passieren muss? Dass wir irgendetwas zu vollbringen haben! Diese Erfolgstress-Businessclass-Zampano-Arschfick-Geschichte? Ich frage Euch!“

Ja, er fragte uns. Und er hatte natürlich recht. Wollen wir uns davon tyrannisieren lassen? Nur weil wir Scheiß-Euro-Payer sind? Wollen wir uns das bieten lassen? Wollen wir das mit uns machen lassen? Nein, wollen wir nicht. Denn wir müssen nichts. Wir müssen gar nichts. Wir dürfen einfach nur … so sein, wie wir sind. Keine verfickten Vorsätze! Keine Pläne! Keine Vorhaben!

Aber dann sah ich, dass einer der Jungs seine Klobürste nicht heben wollte. Er drückste ständig damit herum, hielt sie hinter seinem Rücken versteckt. Ich sah noch mal hin. Und da leck mich doch am Arsch, sie war aus Gold! Aus purem Gold! Nicht zu fassen! In den eigenen Reihen! Satire aus Gold! Das geht einfach nicht an! Das darf nicht sein! Aber … es half nichts … so ist es geschehen … wir müssen einsehen, dass die goldene Klobürste eine Tatsache ist. Vielleicht sogar die Tatsache schlechthin. Denkt daran, wenn Ihr das nächste Mal eine Klobürste kauft … überlegt Euch … nehmt Ihr wirklich nur irgendeine, die billigste  womöglich? Oder wollt Ihr etwa auch, dass sie zu Eurem schönen Scheißhaus passt? Und wenn ja, dann wisst Ihr immerhin, wo Ihr steht … und vielleicht sogar, was Euch 2011 erwartet.

Nur das Beste für 2011 (und eine goldene Klobürste), wünscht Euch
Eva Kiel

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Best of Spam 2010

Posted by on Dezember 28th, 2010

chickenspam 250Hydra präsentiert die schönsten Spamattacken 2010.

Britney Assdome
Sensationell! Nur bei uns! Schau Dir Britney beim Rosettenweitwurf an. Schau es Dir in voller Länge an! Nur bei uns!
britneyjonesconfidential.us/
jutfutuff@beuschelclub.org

Peanutfucker
Danke für diesen toll geschriebenen Artikel. Ich möchte diesen Blog ab jetzt öfters besuchen! Kann ich noch ein paar von diesen leckeren Erdnüssen haben?
peanut-collada.com/ hardcorerammlingconvention@fuck.org

Kurdistanista
Kurdische Rebellen hauen türkischen Liftboys voll eines auf die Fresse. Mach mit beim großen kontrarevolutionären Dampfbadevent. Keine HYDRA-Party! Alles echt! Echt!
alle-türken-sind-schwul.ty/abersowasvon@mustapha.org

Shanghai Escorts
Schlitzäugige Beautys warten auf Dich! Gestapelt, gebürstet und geknetet! Geil und japsend! Sieh sie Dir an in Stop-Motion-Last-Cry-HD-Graphics!
shanghai-cuntshow.hg/dontsliponthebanana.org

Lesbian Thunder
Lesbische Sexvideos und Styroporinstallationen! Sieh Dir heiße, promiskuitive Ladys vom anderen Ufer in coolen Ufo-Outfits in allen Stellungen, Stallungen und Stuhlungen an. Hier. Und hier. Und auch hier. Und gerade hier. Und dann noch hier. Und besonders hier. Und hier erst. Und hier. Und hier. Und, genau, hier. Und auch noch hier. Und ausnahmsweise auch hier. Und besonders hier. Und hier. Und hier. Und …
dieser-mist-ist-echt-überall.com/weakbitchmoves.org

Coolio
Echt cooler Artikel!
klick-hier-und-du-kannst-dir-alles-kaufen.com/vorauszahlungerbeten.org

Fastcash
Ich habe gestern eine Fantastilliarde Dollars verdient. Das kannst Du auch! Schreib ein Mail an Deine Freunde, sie sollen Dir auf der Stelle 300 Dollar überweisen und schick Ihnen diesen Link mit. Funktioniert garantiert! Echt! Keine Verarsche!
Echtkeineverarsche.com/schnellerzastergarantiert.org

Free Gay-Guy
Freie Gay-Videos! Henry Gay pflanzt Orchideen in seinem Garten. Schaut ihm zu! Henry Gay kauft sich Rasensamen bei Walmart! Schaut ihm zu! Keiner kauft so schön! Keiner macht es so schön! Schaut Gay! Jetzt!
free-gay-guy-sucks-on-gay-cock-continously.com/theremustbemoreinlifethanthis.org

Victure Mature sucks
Victor Mature! Pornos! Freiheit! Die große B-Movie-Skandalnudel-Sex-Abzocke! Schaut Euch unsere Videos von überarbeiteten drittklassigen Hollywoodschinken an! Da geht die Pornopost ab!
free-porno-but-no-free-storno.com/whipping-post.org

Driligi (Dapoxetine)
Ist Euer Schwanz auch viel zu klein? Viiiiiel zu klein nämlich? Also so winzig klein, dass die Ladys eine Lupe brauchen, um ihn zu finden? Keine Sorge! Driligi (Dapoxetine) bläst Eure Schwänze zu Heißluftballons auf! Eure Schwänze werden so groß, dass sie in kein Loch der Welt mehr passen … ja, ihr kommt nicht einmal mehr in die Nähe von Frauen. Das sollte Eure lästigen Sexprobleme für immer lösen.
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Viagra online
Kauf Dir Viagra online und … na, kauf es Dir einfach! Frag nicht so blöd, du Vollhirni! Kauf Dir einfach Viagra online. Kauf es! Kauf es! Kauf es jetzt!
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Copycousin
Mein Cousin hat mir von dieser Seite erzählt. Und er hat mir auch erzählt, dass es eine Site gibt, die genau so aussieht. Da hat Euch jemand total verarscht! Klickt hier und seht Euch das an? Nein, echt, das ist kein Spam jetzt nicht.
cuisine-haut-dem-cousin-eine-aufs-auge.nl/klickdummy.org

Ghostslapper
Ich könnte nicht mehr mit dem Inhalt Eures Artikels übereinstimmen! In der Tat bin ich ganz Eins geworden mit dem Inhalt Eures Artikels! Ich bin so sehr damit konvergiert, dass ich praktisch Euer Artikel bin! Ich bin Euer Artikel! Genauer gesagt bin ich der virtuell-hypertextuelle Ghost Eures Artikels! Klickt mich hart, wenn Ihr mich dafür bestrafen wollt.
ich-bin-euer-artikel.de/klicktmichhart.org

Wortgetreu übersetzt und mit viagratischen Neujahrsgrüßen geteert und gefedert von Eva Kiel

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XXX_Stress

Posted by on Dezember 14th, 2010

xstress„Uaargh! Ich pack’s nicht mehr, ich dreh durch! Ich halt das nicht mehr aus, mein Hirn zerplatzt! Weihnachtseinkäufe hier, Punschsaufen da, im Büro stapelt sich die Arbeit und neulich habe ich im Internet gelesen, dass Außerirdische längst unter uns weilen und uns mit Kryptolasern in die Ohren bohren, um kobaltblaues XII-13-Gehirnschmalz rauszusaugen, weil das auf dem Andromedanebelschwarzmarkt die Mörderkohle bringt. Viagra wird auch wieder teurer! Gott, ich pack es nicht!“

Geht es Dir auch manchmal so? Nein? Doch! Gerade Dir. Es ist der typische Vorweihnachtsstress, auch X-Stress genannt. Aber nicht verzagen, HYDRA , dein freundlicher Rat- und Tatgeber in allen Lebenslagen, hat fünf Tipps gesammelt, wie Du den X-Stress bewältigst.

Die traditionelle Implosionsmethode
Sage alles ab! Einfach alles. Die Partys, die Punschbesuche, die Firmenfeste in heiterer bis angstvoll-beklemmender Atmosphäre. Sage auch die Bescherung ab! Schick eine SMS, dass Du Dir das heuer nicht antust. Lass alle Deine Verwandtschaftsbeziehungen aus dem Geburtenregister streichen, geh nicht mehr ans Telefon, geh nirgendwo mehr hin! Sperr die Türe ab, dreh alle elektrischen Geräte ab, zieh die Vorhänge zu! Konzentriere Dich jetzt ganz auf den innersten Kern deines Ich. Dort warte etwa 10 Minuten, bis zwei grüne Männchen mit drei Augen auftauchen. Mit denen gehst Du mit. Kommen die allerdings nicht, war alles umsonst.

Die Yin-Yang-Methode
Das Yin ist weiblich, gebend & warm, ergo schwul, das Yang ist männlich, hemmend & kalt, ergo ein kaputter Heizkörper. Bring diese beiden Teile Deiner Seele in Einklang, in dem Du einen Geschlechtspartner, von dem Du sonst die Finger lässt, auf einem erkalteten Heizkörper in möglichst unbequemer Lage durchfickst. Spüre, wie die 20 Liter Punsch durch Dein Energiezentrum fluten und kotze den ganzen Stress auf den Fußboden Deines schicken Designerbüros. Wenn Dich am nächsten Morgen Dein Vorgesetzter in dieser Lage vorfindet, haben sich all Deine Troubles in Luft aufgelöst – und Du hast wirkliche Probleme.

Die Getümmel-Methode
Stürz Dich ins Desaster, frei nach dem Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung!“ Tu Dir alles an, von der Punschhütte, über den Shoppingexzess bis hin zum Firmenbesäufnis, und dann dreh noch eine Extrarunde! Verpflichte Dich, Weihnachten in einem Flüchtlingshaus mitzufeiern und dabei für 100 Kinder individuelle Geschenke zu besorgen. Werde Charity-Löwe (bzw. Löwin) und stürze täglich von einem besinnlichen Vorweihnachtsevent zum nächsten. Zünde im Alleingang tausend Kerzen am Stephansplatz an und vergiss bloß nicht, in Bad Kleinkirchheim, Bad Sauerbrunn, Bad Gastein und Bad Leckmichdoch persönlich zur traditionellen Nachpflanzung von Tannenbäumen beizutragen. Abschließend ziehst Du Dir die News vom traurigen Rest des Planeten rein und zählst eigenhändig alle am Weihnachtsabend verhungernden Menschen ab. Das sollte deinem beflissenen Ego bis 28. 12. reichen. Danach geht’s hurtig weiter! 

Die Rotzfrech-Methode
Erinnere Dich Deiner Jugend (und wenn Du noch jung bist: Leb es einfach)! Hände in die Hosentasche, die Oberlippe verächtlich hochgezogen. Allem was Dir in den nächsten Tagen widerfährt, wird die denkbar größte Arroganz und Coolness entgegen gehalten! Die Einladung zur Firmenfeier: Bam, Oida! Das Besäufnis am Punschstand. Bam, Oida! Der Mega-Einkaufstress: Bam, Oida! Das Gemetzel am Christbaumverkaufsstand: Bam, Oida!

Die philosophische Methode
Was ist Weihnachten? Ein Wort, ein Begriff. Und ein schlecht definierter noch dazu! Und die Weihnachtszeit erst? Daran hat sich schon Einstein die dritten Zähne ausgebissen. Zeit und Raum sind relativ, die großen Fragen sind konjunktiv, das Vorspiel einer Geburt ist meist promiskuitiv. Was kann man denn schon sagen, außer, dass es um eine christliche Sage geht, die auf wackligen Füße steht (kein Quellenangaben, das Literaturverzeichnis ist scheiße und … trägt irgendeiner der Autoren überhaupt einen Professorentitel?)? Das waren jetzt zwei Fragenzeichen, getrennt nur durch eine Klammer, ein fataler Interpunktionsfehler! Darüber sollte man sich eigentlich unterhalten! DAS SIND PROBLEME!

Eine dieser Methoden hilft Dir garantiert weiter. Wenn nicht, erhältst Du auf der Stelle Dein Geld zurück. Vorher aber musst Du es natürlich überweisen. Hier ist die HYDRA – Kontonummer: Konto Nr. 288 359 684 00, BLZ: 20 111. Dorthin überweist Du uns Geld. Jetzt! Sofort!

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