Close

Hol auch du dir ein stylisches Hydra-Abo!

  • Hydra 1 (Vergriffen)
    Hydra 1 (Leider vergriffen)
  • Hydra 2
    Hydra 2
  • Hydra 3
    Hydra 3
  • Hydra 4 (Vergriffen)
    Hydra 4 (Leider vergriffen)
  • Hydra 5
    Hydra 5
  • Hydra 6
    Hydra 6




















Und so geht's: Ihr schickt dieses Aboformular ab (alle Felder bitte ausfüllen), wir schicken Euch per Mail eine Bestätigung und alle Infos dazu. Die gewünschten Hefte kommen inkl. Erlagschein per Post. Welche Art der Bezahlung ihr wählt (Erlagschein, Netbanking) ist Euch überlassen, eine Bezahlung per Kreditkarte oder die Bekanntgabe von Kontodaten würden wir aus Sicherheitsgründen niemals von Euch verlangen.

Author Archive

Heißer Käse, müde Milch

Posted by evakiel on Februar 26th, 2010

  Käse-Aufreger in Wienkäseladys Käsession: 40 Jahre zu spät, 140.000 Euro Schaden

 Ein bisserl Schweinemilch, zwei Latex-Verpackungen – und sonst nicht viel mehr. Das Käseprojekt, das noch bis April in der ehrwürdigen Wiener Käsession Besucher “anregen” sollte, ist eigentlich keine acht Zeilen der Beschreibung wert.

Deutlich mehr Beachtung sollte aber der Umstand finden, dass dieser “Schmarrn” (O-Ton eines Secessiongastes [wobei sich der Mann begrifflich geirrt hat, ein Käse ist nicht automatisch ein Käseschmarrn, wenn schon, dann Käsespätzle]) die Steuerzahler ziemlich viel Geld kostet. Also der Republik, deren populistische Vertreter fast täglich lautstark die Spar-Solidarität von Pensionisten, Studenten, Mittelschicht und noch auch sogar von Banken einfordern [da muss ich sogar beim Abtippen lachen].

Laut “Hydra”-Recherchen entgehen dem Staat täglich 2.500 Euro an Einnahmen, weil die Käsessionsleitung der Räumlichkeiten gratis mit Käse füllt. Käse, den man anderweitig hätte bezahlen müssen! Der Gesamtschaden in nur 58 Tagen: 140.000 Euro. [Der Rest der Meldung ist fad, also wirklich fad zum stinken, diese verlogene Betulichkeit jeden Tag, diese Hochgemotze zum Skandal und dann noch diese Bigotterie, nicht zuzugegeben, dass man sich wegen ein bisschen Sex, äh, Käse aufregt, sondern stattdessen so tut, als würde man sich wegen dem Geld aufregen, als wäre das besser; im Gegenteil: um so biederer, echt... Aber am Ende kommt noch ein Absatz, der uns interessiert ...]

Gleich noch zwei Künstler-Gruppen bemühen sich etwas krampfhaft, Wien zu schocken: Das Trio Doe, Sarg und Gras, lässt an der Westbahnstraße 22 mit einer echten Pistole auf Käse-Fotografien (zu erstehen um 550 Euro) schießen … [Donnerblitz! Schöne Grüße an den Herrn Gras für die gelungene PR, demnächst übrigens als Kooperationsparter der HYDRA-Corp.]

[Das Ganze war übrigens eine "Heute"-Meldung im fast O-Ton. Hach, wir lieben dieses Käseblatt!]

Wer braucht schon Augen im Kopf?

Posted by evakiel on Februar 9th, 2010

mustard aber echtAlso. Erstmal flattert mein Sohn vom Schreibtisch, bricht sich dabei das Ellbogengelenk. Aber mein Mann, der Riesenhornochse, tastet nur blöde herum an seinem Arm und meint, er wäre Doktor Sommer persönlich. Der Sohnemann ist aber auch nicht besser, gackert mit ihm im Duett über seine blöden Scherze, eine Minute später wieder der große Katzenjammer. Männer, echt, bevor die zugeben, dass der Schuh drückt, quillt schon der Emmentaler aus den Socken.

Also ab ins Hospital und gewartet. Dutzende Leute in der Notaufnahme. Skiunfälle natürlich, einen Tag nach dem Wochenende kommen alle drauf, dass man mit einem blauen Fleck vom Pistenzauber vielleicht doch einen Tag Krankenstand heraus schinden könnte. Ist mir auch egal, nicht aber das tranige Gesicht der Aufnahmeschwester, die mich keine Sekunde lang ansieht, sondern nur will, dass ich dieses blöde Formular ausfülle. Erklären brauche ich der auch nichts, das interessiert sie nicht die Bohne.

Also warten wir eine geschlagene Stunde, dann schenkt uns der behandelnde Arzt ein Sekündchen. Erneut versuche ich zu erklären, schließlich hat man eigene Gedanken im Kopf, aber der gute Mann winkt nicht einmal ab. Was so ein Laie wie ich darüber denkt, interessiert ihn nicht. Sein Urteil ist das Einzige, das zählt. Aber kein Wunder, wenn mein geliebter Hornochse schon glaubt, er wäre Arzt, dann müssen echte Ärzte ja davon ausgehen, dass sie Himmel und Erde erschaffen haben. Und genauso verhält sich der Arzt auch. Und blickt mich keine Sekunde lang an.

Ab ins Röntgen, wieder Warteschlange. Alle haben einen Wisch bekommen, nur wir nicht. „Entschuldigung, Schwester, brauche ich nicht …“ Mehr habe ich wirklich nicht gebraucht. Wie konnte ich mir nur einfallen lassen, das Krankenhauspersonal unbefugt anzuquatschen. Merke: Patient bedeutet der „Geduldige“, wird aber in österreichischen Krankenhäusern meist als K.A.K.E.R.L.A.K.E. buchstabiert. Weder die fuchtelige Flurschwester noch die Röntgenassistenz (muss ich es noch erwähnen) finden übrigens den Weg zu meinen Augen. Ich glaube, wenn ich mir „Fotze“ auf die Stirn tätowiert hätte, wäre das in diesem Krankenhaus auch niemanden aufgefallen.

Der Sohnemann bekommt seinen Gips (in der anonymen Gipserei) und wir nichts wie ab nach Hause. Im Lift eine Nachbarin (österreichischer Herkunft). Eine junge Türkin betritt den Aufzug, mit Kopftuch, wie üblich. Grinst mich die Nachbarin mit einer blöd-selbstgefälligen Verachtung an, als gäbe es nichts Lächerlicheres auf der Welt als Menschen anderer Herkunft und Kultur. Dieses Mal bin ich es, die ihrem gegenüber nicht in die Augen schaut. Meine anerkennende Bestätigung kriegst Du nicht, du blöde Gurke. Echt.

Liegt das wirklich nur an diesem verflucht kalten und tristen Winter oder ist die Scheiße bei uns echt schon so am Dampfen. Ich frage mich das wirklich. eki

Conchitas Impicitas!

Posted by evakiel on Januar 20th, 2010

mustard if woman profilBasta la vista! Aber wirklich! Unserer Chefredakteurin platzt der Kragen! Sie macht jetzt mal einen Punkt! Und drückt aus, was viele Frauen denken! Wenn sie mal so richtig in Rage sind! Wegen den Männern! Aber echt!  

Aber so was von! Bis hierhin! Reicht es mir! Platzt mir die! Gehen mir die! Sprzzlt! Völlig! Aber lasst mich mal! Zu Atem! Nur eine Sekunde! Erzähl’ ja schon. Also. Quatscht mich der einfach! Na, wenn ich es Euch sage! Quatscht mich der einfach mitten auf der Straße! Einfach so! Und ist sich nicht zu blöd! Nachdem er mir die ganze Zeit schon! Aber echt! Mit der Trinkergurke zwischen meinen Möpsen! Aber drei Meter tief! Als wäre ich aus Luft! Oder Ganzkörpersilikon! Die blöde Visage quer durch mich hindurch! Da konnte man den Abdruck schon auf meinen Rücken! Relief des Gaffens! Fieses, besoffenes Machoarsch!

Aber damit nicht genug! Drei Tage später! Im Zugabteil! Intercity Transalpin! Brabbelt der da vor sich hin! Wippend und sabbernd! “Entlassener Idiot!” Ich. Harmlos noch. Denkend. „Scheiße, so ein Tag wieder! Keine Ruhe nirgendwo.“ Dann fingert der! Vollidiot! Fingert der da! Mitten im Abteil! Aber echt! Macht der einfach das Gatter! Und holt ihn! Und dann! Na, unaussprechlich! Ich auf! Brüll’ ihn an! 180 und Überdruck und alles! Sprzzlt! Guckt der wie ein Lämmlein! Als hätte ihn die Oberschwester immer gestreichelt! Oder ihn mit Tabletten überschüttet! Armes Nutschifalli! Kannst ja nix dafür! Mag sein. Aber trotzdem! Und außerdem! Nicht mit mir! Nicht mit uns!

Oder! Eigentlich noch schlimmer! Das „Profil“! Letztens. Denke ich seh’ nicht recht! „Republik der Raucher“ steht da. Am Cover. Blöde Aufmache! Zuck ich ohnehin schon. Und dann. „Weltweit Nummer eins beim Rauchen. Immer mehr Jugendliche und Frauen.“ Was?! Bitte?! Spinnen die?! „Jugendliche und Frauen?“ Und dazu das Bild von einer qualmenden Tussi. Ausgezupfte Wimpern, Pearcing und Acne vulgaris! „Ja, sind die denn?“, denke ich. Artenschutz oder was? Risikogruppen? Randgruppen? Armutschkerln? „Jugendliche und Frauen!“ Da platzt mir der. Aber so was von. Sprzzlt!

Implizierte Diskriminierung nenne ich das! Da hocken die fetten Redakteure! Mit den schlingernden Wutziwürsten zwischen den! Fett und behäbig. Chauvinistischer Phallus der Diskursmacht. Und denken sich nichts dabei! Und denken das tatsächlich! Wenn schon die Frauen nicht auf ihre Gesundheit! Dann klingelt’s aber. Dingdong. Denn die müssen ja! Denn die sind ja. Schwach nämlich! Ein Geschlecht. Ein Zustand. Außerdem Gefäße! Kindertragtaschen! Uterusse auf Beinen! Frauen nämlich! Da müssen wir aufpassen drauf. Wir Männer! Lagerfeuer! Lendenschurz! Ugha Ugha!

Aber so was von platzt mir da der! Schwellen mir die! Zuckst mir im! Da könnte ich sie alle! Diese Mannsbilder! Echt! Nieder … weißichjetztauchnichtwas! (Ein Gummiknüppel wär’ kein schlechter Anfang! Immer zwischen ihr! Dingdong! Damit sie wenigstens hin und wieder mitkriegen, womit sie den ganzen Tag denken.) Jedenfalls! Es reicht! An meinen Körper lasse ich nur noch. Wasser und. Keine klobigen Männerpranken jedenfalls! Blöde hirnlose Barbaren! Ich wandere aus! Zur Venus! Basta! Irgendeine Frau, die mitkommen will? eki

PS So ganz nebenbei, googelt doch auch mal zum Thema ”allgemein begreifliche Gemütsbewegung”

HYDRASEXPARTIES?

Posted by evakiel on Januar 8th, 2010

fake hydra werkstatt 280In letzter Zeit sind vermehrt Anfragen aufgetaucht, wie das denn nun ist mit der HYDRA. Ob es da echt bloß um Satire geht? Ob die HYDRANTINNEN tatsächlich zusammenkommen, um ein Magazin oder zumindest irgendeine Art von Printmedium zu gestalten … oder ob es nicht viel mehr um einen neuen hedonistischen Lifestyle geht, um eine körperbetonte Art des Interagierens, kurz, um ein Alibi für hemmungslosen Sex?

Es sind Wortmeldungen wie jene einer gewissen Karin, die unsere rein der satirischen Grundlagenforschung gewidmeten Arbeit in Verruf bringen. Ich zitiere: „Ich weiß es hört sich blöd an, aber ich hab meine Unschuld im Hydrakeller verloren!“ Ebenso natürlich Antworten wie jene eines gewissen Herr Matrattels, die im Handumdrehen das Niederträchtige zum Gebrauchsgegenstand erheben: „Wir von der Hydra weisen jegliche Unschuld von uns!“

Aber es ist nicht alleine das. Neben den HYDRA-Parties mit ominösen Widmungen wie „Busen“ und ähnlich einschlägigem war es lange Zeit auch der HYDRA-CLUB, in dem sich die HYDRANTEN durch verräterische Bonmots einschlägig outeten. Von der „nackten Kindfrau mit Katze im Arsch“ über den Klempner, „der hier nur ein Rohr verlegen“ will, bis hin zu Nicknames wie „Dummspatz Basti“ wurde deutlich, dass es unter den HYDRANTEN Individuen gibt, die das Wort „Satire“ vom Wort „Sex“ nicht ohne Lesebrille zu unterscheiden vermögen.  

Noch schlimmer wurde es durch die Einrichtung der sogenannten HYDRA-WERKSTATT, die glücklicherweise nur wenigen Auserwählten zugänglich ist. Dennoch hat gerade diese noch hartnäckigere Gerüchte in die Satirewelt gesetzt. Wenn hier etwa ein gewisser Peter R. schreibt: „Ich habe das mit dem schreienden Schwein gehasst!“, oder davon schwärmt, die „Geschlechtsteile sprayfreundlicher Mitmenschen zu taggen“, dann kann der Nachruf übler nicht werden. Auch ein gewisser Matrattel (erneut!) scheint sich nur für Tätigkeiten des „Einfügens und Verknüpfens“ zu interessieren (selbiger widmete übrigens der Unschwulität der HYDRA eine öffentliche Verlautbarung, was keinen anderen Schluss als einen Torschluss samt Panik zulässt).

Nun, im Interesse der globalen Satirefachwelt und im Interesse unserer eigenen Seriosität werden wir alle diese Gerüchte endgültig vom Tisch fegen. Wir lassen einen unserer Experten zu Wort kommen. Er wird Auskunft geben, was es mit der neuen HYDRA-WERKSTATT tatsächlich auf sich hat. Herr Teufel, ihr Einsatz bitte:

„Nun …*brillezurechtrück*… es ist weit mehr als ein Forum. Eine neue Technologie sozusagen. Es ist im Prinzip recht einfach, zumindest die ersten Schritte. Wer sich näher damit beschäftigen will, findet alle möglichen „Gadgets“ und kann – sofern Nerd-Potential vorhanden – auch selber welche … nun, sagen wir: programmieren. In erster Linie handelt es sich um ein mächtiges Tool für die Zusammenarbeit. Alles was passiert, passiert live (also GENAUUUU JETZT). Man kann ganz easy auch ein Voting einbauen, z.B., und viele andere Anbieter arbeiten auch damit zusammen und und und und und und (und und und). Es ist viel zu cool um es in einem simplen Mail erklären zu können, man muss es SEHEN. Wem die große Menge an TeilnehmerInnen (und natürlich können Männer nicht nur mit Frauen, auch Männer mit Männern und Frauen mit Frauen) erschreckt, der kann es auch mal in kleiner Gruppe ausprobieren. Also scheut Euch nicht, ihr Rehlein, und probiert es aus …“

Ich denke, dem ist an Eindeutigkeit nichts hinzuzufügen. HYDRA tut es, HYDRA tut es live (also GENAUUUU JETZT) und HYDRA tut es für einen guten Zweck. Danke für Ihre Aufmerksamkeit, sie können sich jetzt sexen. eki

The Life and Times … of a Change Agent

Posted by evakiel on Januar 7th, 2010

gman 250Und da haben wir noch eine Rechnung offen mit ein paar Herren, die uns im letzten Jahr über den Weg gelaufen sind. Was wird 2010 bringen? Wir wissen es nicht. Aber wissen immerhin, wer es auch nicht weiß …

Nennen wir ihn Change Agent. Aber es gibt viele Namen für ihn. Das liegt unter anderem daran, dass es Leute gibt, die ihr Geld damit verdienen, dass sie alle paar Jahre neue Namen für alte Sachen erfinden. Was vor 70 Jahren vielleicht „Speerspitze völkischen Vorankommens“ hieß, nannte sich in den 1960ern „Pioniergeist“, in den 1980ern sprach man dann von „Trendsettern“ und heute gibt es Dutzende Begriffe dafür, etwa „Change-Agents“, „Mind-Entrepreneure“ oder in der Sprache der Marktforschung ganz einfach auch „Zukunftsorientierte“.

Es geht aber nicht um die Kids. Der von dem wir sprechen ist mittlerweile knapp 40 Jahre alt. Er hat lange Zeit schon etwas mit oder in einem Medium gemacht. Lange bevor das hip wurde. Er war schon als Jugendlicher stolz darauf, dass er zu den Ersten gehörte, die stets die Möglichkeiten neuer Medien erkannt haben. Das ist, das hat er längst erkannt, sein Innovationsvorsprung. Mehr als das eigentlich. Es ist seine Existenz. Das verkauft er, das bietet er an, das verkörpert er. Mit ihm am Bord hat man die Zukunft an Bord. Er ist der erste, der Trends erkennt, und meist auch der erste, der sie exemplarisch mitmacht.

Natürlich ist er meistens der erste, der dann, wenn alle auf den Trend aufspringen, erklärt, dass das schon wieder Schnee von gestern ist. Für ihn war Web 2.0 schon Realität, als der Download eines Videos nur wenige Minuten schneller war als eine Zustellung per Post.  Für ihn war Apple out, lange bevor Apple out war, und natürlich wieder in, kurz bevor mit dem Ipoodle die Wende kam. Er hat schon von Twitter gehört, als alle noch My Space nachhechelten, und seinen Facebook-Account hatte er schon, als alle noch glaubten, das sei ein Schminkkoffer für Halbwüchsige. Er hatte schon so viele Weblogs, Nicknames und online-Mitgliedschaften, dass er eine Datenbank für die Verwaltung der Passwörter bräuchte (aber Datenbanken, echt, sind längst passé).

Man kann also sagen, er ist wirklich angekommen im Web 2.0. Er nutzt das Medium zur Vernetzung, denn er hat erkannt, dass es genau darum geht. Er kennt und meidet die Foren, wo der Mob sich tummelt, die Sahelzonen der Partnerschaftsvermittlungen und die schwarzen Communitylöcher der viel zu spät ins Webbusiness eingestiegenen Global Players. Er kennt und schätzt die Foren, wo wirklich Experten kommunizieren. Leute wie er. Leute so Mitte 40. Mit langjähriger Medienerfahrung. Immer dran am Puls der Zeit. Immer dort, wo wirklich was passiert in der Gesellschaft, wo sich die Zukunft ereignet. Dort, wo die Kids sind.

Aber die Kids, oje, sind leider ganz woanders. Vielleicht bei einem „Boteuilleon“, wo sie sich grundlos zusammenscharren und ebenso grundlos besaufen. Vielleicht in einem alten Kino, wo sie vergammelte Filme aus den 60ern zeigen. Vielleicht irgendwo in der freien Natur, wo sie ein wenig auf den guten alten Realo-Shit machen. Vielleicht facebooken und skypen sie auch zwischendurch, verabreden sich, machen allerhand Unfug, und dann lassen sie es wieder für Wochen in einer Ecke liegen, dieses coole Tool der Zukunft. Denn es gibt so viele neue Sachen, die ausprobiert werden müssen.

Der Change-Agent hockt inzwischen weiter in seinem Network, wo sich die Experten zuprosten und wohlig fühlen, weil sie wieder einmal genau dort sind, wo wirklich was los ist, wo die Zukunft passiert. Well … eki

PS Aus irgendeinem Grund ist uns nur der G-Man als Illustration zu diesem Text eingefallen. Tja. Schönen Gruß an die Burschen von Valve, wann kommt Episode 3 jetzt endlich?

Nach Zusammenschluss: Rattenplage eskaliert

Posted by evakiel on Dezember 18th, 2009

news rattenBedrohliche Nachrichten aus Österreichs Tierwelt. Nach dem Zusammenschluss von Kanal- und Landratten (Hydra berichtete exklusiv nicht, dafür alle namhaften Tierzeitungen Österreichs), droht das Land in einer Rattenplage zu versinken. Wald-, Flur- und Wiesenschäden sind noch nicht abzuschätzen, gehen aber jetzt schon in die Milliarden, warnen namhafte Experten.

„Die Ratten sind wieder vereint“, strahlte Rattenfusionschef H. C. Ratte unlängst in der Nachrichtensendung „Tier im Bild“. Und fügte hinzu: „Jetzt ist wieder zusammen was zusammengehört!“ Dieser neuen, strahlenden, Kraft durch Freude bereitenden Zusammengehörigkeit vorangegangen sind offenbar geheime Verhandlungen in finsteren Rattenlöchern irgendwo in der Kanalisation des Landes. Nicht alle Vertreter der Landrattenfraktion dürften in diese Gespräche involviert gewesen sein, umso blauäugiger präsentierte sich die unwissende Restfraktion den Kameras der tiergeilen Sensationspresse: „Das war ein rattenglatter Putsch“, so der Klagenfurter Landrattennestchef Bücher.

Die Land- und Kanalratten Österreichs waren seit Jahren verfeindet. Ursache des Streits war ein riesiger Haufen verschimmelter Käse, der in der Nähe von Knittelfeld abgeladen wurde und um dessen Verteilung lange Jahre keine Einigung erzielt wurde. Als der ehemalige Landesrattenchef Jörg Nager schließlich mit 180 Sachen und einer Überdosis Emmentaler in eine Mausefalle donnerte, war das Rennen um den erneuten Zusammenschluss der Ratten eröffnet. Aber wie es Rattenart ist, wurde natürlich stets dementiert, dass ein derartiger Zusammenschluss im Raum stünde oder dass es dabei gar darum ginge, noch mehr Löcher in den Staatskäse zu bohren.

Der Durchbruch kam mit schließlich mit einem neuen Bundeslandesrattenchef, der die alten Zusammengehensbedenken endgültig verscheuchte. Der Zusammenschluss kam im Übrigen zu einem höchst günstigen Zeitpunkt, wurde doch nur wenige Tage vorher bekannt, dass die Alpenkäsefabrik der Landesratten durch grottenschlechte Geschäftsführung Milliardenverluste an Cheddar und Emmentaler produzierte. Dass dies bereits auf eine Reihe von – für Ratten naturgemäß – hirnlose Entscheidungen seitens des früheren Landesrattenvaters (der mit den 180 Sachen) zurückging, wies der Oberrattenaufscheucher mit keckem Grinsen zurück: „Alles Käse!“

Doch wie reagieren die anderen Tierparteien auf den Zusammenschluss? Josef Prall, Chef der Österreichischen Volksferkelpartei gibt sich zuversichtlich: „Mit den wiedervereinten Ratten ist sicher gut Kirschen stehlen, außerdem würden sie sich nie trauen, in unserem Schweinetrog zu wildern, alles paletti also.“ Eher schweigsam hingegen der wie üblich schweigsame Parteichef der Sozialistischen Phraserei Österreichs, Werner Feigmann: „[…]“ Aus gut informierten Kreisen hingegen ist zu vernehmen, dass beide Regierungsparteien der Taktik der Rattenpartei durchaus etwas abgewinnen können: „Man weiß natürlich, dass diese Methode erfolgreich ist, und alleine dadurch, dass sie erfolgreich ist, kann sie so schlecht nicht sein, oder?“, so ein Regierungsmitglied, das nicht genannt werden will, zur Hydra.

Dass ein solches Liebäugeln mit dem Rattenschwanz der Macht gefährlich sein kann, sollte nicht unerwähnt bleiben. Schließlich gehört es zur Eigenart von Ratten, meist nur in blökenden Rudeln aufzutreten, ihren Lebensraum zuzuscheißen, und dabei eine Reihe von recht(s) ansteckenden Krankheiten in Windeseile zu verbreiten. Seien sie also gewarnt: Wenn es irgendwo in ihrer Nähe nach Kleinmist stinkt, dann ist das vielleicht schon die sich ausbreitende Rattenplage. Unternehmen Sie besser etwas dagegen – oder wir alle ertrinken in Rattenkot. eki

Macht mit bei Hydra No. 8

Posted by evakiel on Dezember 10th, 2009

Hydra xmas09.qxpMacht mit bei unserem nächsten heißen Ding: Dem großen HYDRA-Lebensratgeber!

Du stehst immer wieder vor richtigen, ernstzunehmenden Problem des Lebens, aber dir fallen einfach nur unseriöse Tipps dazu ein? Oder du kennst viele absurde Situation oder Begebenheiten, für die Du endlich einmal einen richtig coolen Ratschlag lesen möchtest? Bingo! Dann nimm das Elektroheft in die Hand und schick uns deine eigene Version an office@hydrazine.at Maximal 1.400 Zeichen pro Lebenstipp. Die besten Beiträge werden in unseren Lebensratgeber publiziert!

EINSENDESCHLUSS: 29. 1. 2010

Du kannst Dir noch nicht vorstellen, was wir meinen? Hier ein paar Beispiele für dringende Fragen des Lebens, die das HYDRA-Team bislang schon gesammelt hat. Aber Du findest sicher bessere Fragen und Antworten! Her damit!

Was tun bei spontaner Selbstverbrennung?

Wem schenke ich meinen überzähligen Zaster?

Wie viele Pickel verträgt mein Schwanz?

Was tun bei Schweinegrippchen am Spieß?

Was tun bei Durchfall/Dünnpfiff/Dünnschiss/ Flitzekacke?

Warum lebt der Akkusativ?

Warum bin ich nicht … [Prominame einfügen ... ]?

Aufstiegsdrama im Job: Was nun?

Schummelzettel für wichtige Lebensausreden.

Wie mache ich mit Hase und Esel einen flotten Dreier?

Top-Tipps für lahme Partys!

Lügt die Werbung denn wirklich?

Etc.

 
Matrattel Mazirki Lilli Peterska Espresso Revue Kevin Goes ...