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Das wahre ÖBB-Inserat

Posted by on September 23rd, 2011

Dass Werner Faymann ÖBB-Inserate schalten ließ, ist nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, welche Plakate ursprünglich geplant waren. Denn die SPÖ wollte endlich aufräumen mit all den Halbwahrheiten über quasi-pragmatisierte Spitzenmanager, die alljährlich Millionenverluste einfahren, den Bürgern tief in der Brieftasche liegen und dennoch Boni und Mörderabfindungsprämien kassieren. Aber … daraus wurde nichts. Denn den Kampagnengurus gefiel Faymanns Teint auf dem Plakat nicht …

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Hydra-Historiker bestätigen: “Es ist alles wahr. Maria Fekter hat recht. Sie war sogar selbst dabei.”

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9/11: Looking for Ruth!

Posted by on September 9th, 2011

Webster Tarpley kann sich noch genau an den Tag erinnern. Er war gerade bei der Thai-Massage mit der Australierin Dong-Shen-Li, die seine Weichteile mit famoser Fingerakrobatik wieder flott machte, als sein Freund Harry zu Tür hereinstürmte: „Terroristen haben die USA angegriffen. Die Türme, die Türme … sie sind gefallen.“

Webster wusste sofort, dass so etwas nur eine Fraktion innerhalb der US-Kommandostruktur getan haben kann. „Hören sie mal, arabische Gotteskrieger und ein Flugzeug lenken? Und außerdem, die amerikanische Luftwaffe? Die soll dieses Passagierflugzeug nicht bei der geringsten Kursabweichung abgeschossen haben!?“

Webster begann zu recherchieren und wurde bald fündig. Gleichgesinnte gab es genug. Der Franzose Thierry Meyssan etwa, der 2002 das Buch „L’effroyable imposture“, der schreckliche Betrug, veröffentlichte. Seine These: Flug AA77 sei nicht in den Pentagon gekracht, sondern von einer Rakete getroffen worden. Das Pentagon hätten die Amerikaner selbst in die Luft gejagt. Seither werde eine Frau namens Ruth von den Behörden versteckt. Sie könnte die Drahtzieherin gewesen sein. Oder es war der Name einer Maus, die versehentlich über den roten Knopf mit der Aufschrift “Passagierflugzeug abschießen und Sprengladungen im Pentagon legen” gelaufen ist.

Marc Sullivan wiederum war einer der Mitbegründer der „D911-Ruth“-Bewegung. „Damals trafen wir uns fast täglich, um Neuigkeiten über den Verbleib von Ruth auszutauschen.“ Denn Ruth ist seither wie vom Erdboden verschluckt. Zu Zeiten von US-Präsident Bush war Ruth besonders verschwunden. Unter Obama hingegen ist Ruth nur manchmal weg. Aber die Ruth-Aktivisten, die Bezeichnung Verschwörungstheoretiker oder Gerüchtefanatiker weisen sie aufs Schärfste zurück, geben trotzdem nicht auf. Immer noch sieht man sie hin und wieder mit ihrem Transparenten vor dem Weißen Haus auf und ab gehen. Von der linken Grundstückskante zur rechten. Und dann wieder zurück. Immer auf der Suche nach Ruth. „Dieses Auf- und Abgehen hilft immens bei der Suche nach Ruth“, so Sullivan.  

Auch Webster Tarpley hat in der Zwischenzeit ein Buch veröffentlicht. Es lautet „Synthetic Terror – Made in USA“. Gemeinsam mit Sullivan hat er wochenlang auf einem Flugsimulator trainiert und kam zur Erkenntnis: „Es ist unmöglich! Man kann ein Flugzeug einfach nicht in ein Hochhaus steuern! In 99 von 100 Fällen klappt das nicht. Keine Ahnung, wie gelernte Piloten beim Landen die Landebahn treffen!“ Seither tourt Webster als Flagschiff der Ruther-Bewegung um den Erdball und hält Vorträge mit über 600 beweiskräftigen Dias (meist Phantombilder) auf der Suche nach Ruth.

Wenn Ihr irgendwo Ruth seht, dann meldet das unter http://www.911truth.org/

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Wer die Wal hat, geht zum Wrestling!

Posted by on September 8th, 2011

Unser wunderschönes Special zur Wienwahl 2010. Ja, das war, als der rote Wal mit knapper Not noch einmal die Absolute abstaubte und seither eine griechische Zahnfee an seiner Seite lästige Fliegen verscheucht. Wir empfahlen damals (und empfehlen es immer noch), statt der Qual der Wahl lieber den Walen beim Wrestling zuzuschauen. Den Flyer dazu könnt ihr Euch online hier anschauen.

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Nicht verwechseln bitte!

Posted by on September 7th, 2011

Immer mehr Deutsche kommen nach Österreich … und haben keine Ahnung von der österreichischen Kultur. Um peinlichen und unnötigen Verwechslungen vorzubeugen, hat HYDRA ein kleines Lexikon oft verwechselter Menschen erstellt.

Bruno Kreisky – ehemaliger Bundeskanzler. Für viele der Einzige, den Österreich je hatte.
Helmut Schelsky – Soziologe mit Nazivergangenheit. Ehemals einflussreich. (angeblich)
Pierre Littbarski – Aldi-Parfümmarke, die sich auf dem Markt nie durchgesetzt hat

Wilhelm Molterer – Ehemaliger Vizekanzler. (Mehr muss man nicht wissen.)
William Holden – Wenig bekannter Hollywoodschauspieler, der für Billy Wilder im Anzug schwimmen gegangen ist.
Wolfgang Kulterer – Ehemaliger Vorsitzender der Hypo Alpe-Adria-Bank. Schwimmt vermutlich auch.

Werner Faymann – Bundeskanzler. Amtierend. (Damit weiß man eigentlich schon zuviel.)
Fay Wray – Legendäre Hollywoodtussi, wird lexikalisch auch „Schauspielerin“ genannt. Der große Affe mochte sie gerne.
Faye Dunaway – Nicht weniger legendäre Hollywoodikone. Die “Bonnie” von Richard Clyderman. (Clayderman heißt der natürlich!)

Heinz-Christian Strache – Österreichischer Märchenonkel. Lebt noch.
Hans-Christian Anderson – Dänischer Märchenonkel. Schon lange tot.
Christian Henze – Deutscher Fernsehkoch. Kocht noch.

Walter Meischberger – Böser Junge! Sehr böser Junge. Aber … es gilt die Unschuldsverhütung.
Maische – Längst vergessene österreichische Band. (siehe Christian Fennesz)
Walter Mischberger – Irgendwer auf Facebook.

Harald Serafin – Niemals mürrischer Mörbischer Tausendsassa: „Wunderbar!“
Haralds Seractil – Schmerzstillendes Mittel, das benötigt wird, wenn man Harald Serafin länger zusieht.
Seraphina – Zum Glück längst vergessenes, deutsches Popsternchen. („Männer sind so Scheiße sexy“)

Nadja Tiller – ehemalige österreichische Schauspielerin. Heimatfilme und so.
Nadine Beiler – ehemalige österreichische Sängerin. Heimatmusik und so.
Naddel – auch: Nadja Abd El Farrag. Fernsehmoderatorinnennackedei.

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“Die BruBru-Tour ist nicht lustig”

Posted by on August 29th, 2011

Hydra: Geschätzter Reiseleiter, nach einem Jahr und fünf bewegten BruBru-Tours, wie fällt der Blick zurück aus?
Reiseleiter:
Zunächst mal, ich bin kein Reiseleiter, denn die BruBru ist keine Reise an die man sich bloß erinnert – sondern die BruBru-Tour ist ein Lebensausschnitt, der in den Alltag übergreift, sozusagen immer präsent ist.

Hydra: Okay, trotzdem bitte ein Blick zurück.
Justus Ramm:
Die BruBru-Tours waren ursprünglich als Unterhaltungsprojekt für das Hydrateam und die engsten Fans gedacht. Dass dieses Unterhaltungsformat (das auf eine Idee eines unserer kreativsten Köpfe, Sebastian Klug, zurückgeht) derart erfolgreich sein würde, hat anfangs kaum jemand erwartet. Zugleich steht kaum eine Aktion der Hydra so nahe an der eigentlichen Grundidee der Hydra, dass wir eben komplexe soziale Strukturen aufbrechen, in Frage stellen, dekonstruieren – und zugleich in spaßiger Weise verpacken. Dabei brauche ich als Reiseleiter keinerlei Hintergrundwissen, weder über historische, noch über soziale oder politische Gegebenheiten, sondern es geht darum, kontextunabhängige Fragen zu stellen. Wenn wir z.B. in ein Hotel gehen und dort ein Tortenstück bestellen, das wir in 50 Teile aufteilen wollen, oder in einer Kirche BruBru Jakob singen, stellt das elementare Fragen über die Funktionsweise bestimmter Orte.

Hydra: Aber bei der Tour stellst Du meist weniger Fragen, sondern erklärst und erläuterst.
Justus Ramm:
Das ist ein weiterer Aspekt, der mich an der BruBru-Tour begeistert, dass sie unglaublich selbstreferentiell funktioniert. So heterogen die Gruppe in ihrer Herkunft und ihren Lebensstilen ist, in ihrer Intention und in der Reaktion auf die Umwelt wird die Gruppe homogen. Wo herkömmliche Reisegruppen nur den Ort konsumieren, da gestalten wir diesen mit, da ändern wir das Stadtbild und unser Umfeld – was selbstverständlich auch zu Reibungsflächen führt. Jede Station bei einer BruBru-Tours sollte Reibung erzeugen, allerdings nie mit irgendeiner Form von Gewalt oder persönlicher Beschneidung. Die Angriffe, die wir tätigen, sind nur Hinweise. Wenn wir in der Kirche singen, dann grölen wir nicht, sondern tun das, was man in einer Kirche eben tut. Wir singen nur eben kein religiöses Lied. Wenn „Wir“ provozieren, heißt das jedoch nicht immer, das jeder der mitmacht auch wirklich weiß, was er oder sie gerade tut, bzw. ist der Grad der Interaktivität der einzelnen Leute sehr individuell und unterschiedlich

Hydra: Dennoch folgen alle Deinem Wort und Geheiß.
Justus Ramm:
Das ist zwangsläufig ein Teil der Gruppenzusammengehörigkeit, die ich nur stellvertretend inne habe. Natürlich stelle ich mich hin und sage: „Haltet Euch an mich, ich regiere hier, Euch passiert nichts, Ihr dürft machen, was Ihr wollt.“ Und bis zu einem gewissen Grad stimmt das dann auch, wie man beim McDonalds auf der Alserstraße gesehen hat. Ich versuche jedoch immer, nur einen Anstoß zu geben, auch wenn mit diesem alles fällt und steht, ist die Gruppe jedoch am Ende für Sinn, Witz und Funktionieren der Aktion  entscheidend.

Hydra: Das klingt aber gar nicht so lustig, wie es tatsächlich ist.
Justus Ramm:
Die BruBru-Tour ist in ihrem Kern gar nicht lustig. Dass die TeilnehmerInnen das lustig finden, ist eine Übersprungshandlung, weil sie in den paradoxen Situationen während der Tour – aus Angst, Orientierungslosigkeit oder Fremdscham – nicht entscheiden können, wie sie reagieren sollen. Deswegen lachen sie. Aber wenn sich 60 Leute am Stephansplatz aufstellen und ein Lied gegen Ausgrenzung singen, mag das zwar unüblich sein, ist aber im Kern ein ernstes Anliegen. Glaub mir, lustig sind ganz andere Menschen.

Hydra: Wenn wir die BruBru-Tour V, die Ghettoblast-Tour noch einmal Revue passieren lassen, was waren die Höhepunkte, was die kritischen Stellen?
Justus Ramm:
Höhepunkte für mich waren alle Situation, wo wir PassantInnen auf der Straße oder an den Fenstern, meist MigrantInnen übrigens, schamlos unterstellt haben, dass sie hier in einem Ghetto leben würden – und diese fast ausnahmslos positiv darauf reagiert haben. Etwa beim Walk of Fame neben der Thaliastraßenstation. Auch, dass die eigentlich recht willkürlich gewählte Route ganz eigenwillige, teils weirde Situationen hervorrief, z.B. der Besuch im Laufhaus oder die Bollywoodvorführung, die ich als Versuch kommentiert habe, hochwertige Filmkunst ins Ghetto zu bringen. Auch die Wiederbelebungsidee, also die Graffitikunst am Gürtel mit Geschenkpapierinstallationen zu crossen, hatte für mich unglaublich hohen künstlerischen Wert. Das illegale Straßenrennen war anfangs wegen der Grünwelle und der kaum zu überschätzenden Kraft der Motoren strategisch unklug gewählt, dennoch hat sich ganz klar gezeigt, dass illegale Straßenrennen nur im Ghetto funktionieren. Weil sich viele Menschen dort eben über ihre Autos zu definieren. Ein negatives Highlight war die Pfeffersprayaktion, wo die BruBru-Gemeinschaft erstmals durch rohe, unangekündigte Gewalt durchbrochen wurde.

Hydra: Welche neuen Erfahrungen brachte dieses ungewohnte Ghetto-Terrain?
Justus Ramm:
Dass es offenkundig doch den Rahmen einer BruBru-Tour braucht, um die Leute vorurteilsfreier und gerechter, eben auch liebevoller durch die Straßen laufen zu lassen. Natürlich geschieht das auch durch eine Vereinnahmung, einen Gewaltakt meinerseits, aber man lernt dabei, dass man Street-Credibility nicht durch Schweigen und Mitlaufen erwirbt (und schon gar nicht durch Gewalt), sondern durch ein friedliches und gleichberechtigtes Nebeneinander, durch ein Aufeinander zu gehen, ein Durchbrechen  festgesetzter, althergebrachter Handlungsrahmen, das Eröffnen unkonventioneller Wege des Miteinanders. Dass man einen Ausblick schafft … die BruBru-Tours als Brutopia. Im Grunde hat die Ghetto Tour genau das gezeigt, was sie in Frage gestellt hat: alle Stereotype und Klischees eines sozial benachteiligten Bezirks wurden durch ein bestimmtes Verhalten bedient.

Hydra: Blicken wir zurück nach vorn. Du gehst nach New York, warum eigentlich? New York gilt ja als öde, Nordamerika scheint überhaupt derzeit zum einem Slum zu verkommen. Welchen Herausforderungen kann man sich dort noch stellen?
Justus Ramm:
New York verkommt nicht zum Slum, es ist nur das europäisierte Denken, das es zum Slum macht. Der Gang nach New York ist für mich eine kreative Herausforderung … zunächst aufgrund der größeren Konkurrenz, Stichwort Street-Credibility, die ja immens schwierig zu gainen sein soll in New York. Aber es geht auch um eine künstlerische Fokussierung, vor allem hinsichtlich meines Stils. Drittens geht es darum, unsere Aktion, unser Projekt in einen größeren Raum zu tragen.

Hydra: D.h. man darf von einer BruBru-Tour in New York ausgehen.
Justus Ramm:
Das ist, ganz vage formuliert, richtig. Weil die Stadt viel mehr Schwierigkeiten in sich trägt, so vermute ich zumindest, werde ich dort vieles ausprobieren, in mir und an mir selbst. Ich werde eine Art Sozialexperiment starten … ob eben die Selbstreflexion einer ganzen Stadtgemeinde weit genug reicht, um die künstlerischen und kulturellen Erzeugnisse meiner Person anzunehmen, aufzusaugen und ihnen zu folgen: If they can make what I expect from them there, i can make it anywhere.

Hydra: Sind damit nicht vor allem Frauen gemeint?
Justus Ramm:
Nein, ich bin nicht auf Geschlechter fixiert, Sexualität ist bei mir kein Thema.

Hydra: Wann besteht die nächste realistische Chance auf eine 6. BruBru-Tour wieder in einem der Wiener Ghettos?
Justus Ramm:
Die LeserInnen sollten davon ausgehen, dass die nächste BruBru-Tour nicht unbedingt eine Stadtführung wird, sondern einen ganz anderen Rahmen oder andere inhaltliche Herausforderungen bereit halten könnte. Was aber kein Farewell to BruBru ist, sondern eher die Ankündigung einer BruBru-Extended, um hier schon mal mit meinem zukünftigen Sprachschatz aufhorchen zu lassen.

Hydra: Aber der Zeitpunkt? Wann?
Justus Ramm:
Das kann ich momentan nicht beantworten.

Die Hydra dankt für das Gespräch, Justus Ramm dankt zum Abschied allen MitorganisatorInnen und allen TeilnehmerInnen der fünf BruBru-Tours.

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längstes wort endlich entdeckt

Posted by on August 11th, 2011

Im Untertitel der Wundsalbe Hirudoid (gegen stumpfe Verletzungen) entdeckten führende Wissenschaftler vom Wiener Institut für Hydradermie heute Morgen das längste Wort der Welt. Es lautet „Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester“.

“Bin ich froh, dass das endlich geklärt ist“, so Hydra-CEO Curt Cuisine erleichtert. Und fügt hinzu: „Damit können wir endlich diese Suche aufgeben und uns neuen Herausforderungen stellen.“ Diese Herausforderungen ergeben sich durch den Fund selbst. „Mit Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester können wir die dringlichsten Probleme unserer Zeit lösen“, so Peter Raritäter, wissenschaftlicher Leiter im Hydrademie-Institut. Versuchsreihen an randalierenden Londoner Probanden ergaben, dass das Erlernen des Wortes (unter Strafandrohung!) die Bereitschaft, ganze Stadtteile zu verwüsten, um 62% reduziert. „Das vermag zwar nicht die Ursache beheben, aber es bringt uns der Lösung einen ganz schönen Schritt näher“, so Raritäter.

Auch bei internationalen Börsenmaklern zeigt das Wort seine Wirkung. Je länger die Worte sind, die in den Berichten von Ratingagenturen und Investitionsexperten auftauchen, desto weniger werden sie von Anlegern verstanden. Mit dem Wort „Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester“ kann dieser Effekt selbstverständlich maximiert werden. Die Folge: „Keine Kursabstürze mehr, keine verspekulierten Milliarden, stattdessen endloser Reichtum für alle“, schwärmt sein Forscherkollege Sebastian Klug.

„Mit dieser Strategie hätten wir schon den zweiten Weltkrieg verhindern können“, so Klug weiter, räumt aber ein, dass die neue Methode nicht alles kann. Schwule Hunde und polynekrophile Katzen können noch immer nicht von ihrem Leiden erlöst werden. „Aber“, so Klug, „das macht nichts, denn zum Glück hat mein Kollege Raritäter die längste Praline der Welt.“

Schnell also zurück zum Kollegen Raritäter, der aber meint: „Wie jetzt? Soll das eine Anspielung sein oder was? Was soll das heißen, längst Praline?“ Er verweist uns erneut auf den Hydra-CEO, der wiederum meint: „Also wenn schon, dann heißt das Praliné, junger Mann, ja? Bitte mitschreiben: Praliné! Aber es ist typisch für Euch Journalisten, dass ihr immer nur an das eine denkt, sogar dann, wenn die Lösung für alle Probleme so greifbar nahe ist. Und diese Lösung lautet, ich sage es noch mal, Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester!“ 

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