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Hitler’s Tagebücher nochmals entdeckt!

Posted by on April 20th, 2012

 2. Juni, 1941

Toller Tag! War Katzen-Schießen mit Göring. Ich mag ihn nicht. Ich gab ihm die Stelle bloß, weil er so lustig grunzt beim Essen. Da hab ich ihn gern dabei! Nach dem Katzen-Schießen lud ich ihn zum Spaß noch zum Diner ein. Es gab Boeff Stroganoff für uns und Schmalzbrot mit Mist für Rommel, das wir ihm als „une petite surprise avec beaucoup de Mist“ vorsetzten. Er hatte seit Geburt an keinen Geschmackssinn, was sehr zu unserer Belustigung beiträgt. Wir saßen in der Runde, Goebbels, Göring, Himmler und der ganze Verein halt und sahen dem Trottel zu, wie er ein halbes Kilo Mist in sich hineinschaufelte.

Grunzend bestellte er die Nachspeise: „Bringen Sie mir doch bitte noch etwas von dem Schweineschnauzen-Eintopf mit Fleischallerlei!“ (Ich will gar nicht ansatzweise erwähnen was wirklich hinter dem sogenannten „Schweineschnauzen-Eintopf“ steckt. Disgusting! – würde der verhasste Engländer sagen. Und damit hätte er verdammt Recht!) Und er fügte in einem Sing-Sang hinzu: „Und geizen Sie nicht mit den Pferdehoden, gnädige Frau!“ und an mich gewandt: „Einen vorzüglichen Hintern hat das Weib, nicht wahr!“

Ich konnt’s nicht glauben. „Das ist meine Frau, Sie hirnverbranntes Mistvieh!“ schrie ich ihn an. Mit Göring bin ich per Sie. Die einzigen zwei Menschen, die mich duzen dürfen sind Eva Braun und Goebbels. Eva, weil Sie mein Weib ist und Goebbels, weil er zu blöd ist. Tagebuch, du weißt wie schwer es ist, einem Kind das Siezen beizubringen. Dreimal schwerer ist es bei Goebbels. Mein Tagebuch, es deucht mir, ich bin von Schwachsinnigen umgeben.

„Entschuldigen Sie, mein Obernazi. Das konnte ich nicht ahnen.“ Er mampfte zur Ablenkung in sich hinein wie eine krasse Mistsau beim letzten Abendmahl.

„Ich halt’s nicht aus, der grunzt wie ein Schwein“ sagte ich laut und die Runde brüllte vor lachen. Görings Gesicht lief Rot an und er fraß noch schneller in sich hinein. Das macht er immer, wenn er sich schämt. In dem Moment war ich glücklich, dass ich ihn hatte. Gibt’s nicht! Grunzt wie ’ne Mistsau, der Göring.

3. September, 1942

Heute war ich im Theater. Öde Vorstellung, das Stück hieß „Drei Nazis in Südafrika“.  Die übliche Nazi-Hau-Drauf-Action halt. Um was es ging, na ja, blöde Frage, drei Nazis mischten wieder mal die Neger auf. Seit ich die absolute Gleichschaltung aller Medien und Unterhaltung befohlen habe, ist das Programm relativ eintönig. „Zwei Nazis außer Rand und Band“, „Vier Fäuste für ein Heil Hitler“, „Zwei Himmler-Hunde auf dem Weg zur Hölle“ und so Zeugs halt.

Vor meiner Zeit als Obernazi (wie mich nur meine engsten Freunde nennen, nicht Führer wie das gemeine Volk) war ich ja bekanntlich Kabarettist. Mein Programm bestand aus heiteren Tanzeinlagen und Hetzparolen gegen die Kommunisten. Mein Manager sagte mir immer, ich solle mich auf die Hetzparolen beschränken, da ich beim Tanzen wie ein „vertrottelter Dummarsch aussehe“. Das tat ich dann auch.

Meine Spezialität war es aber, das Publikum zu beschimpfen. Mein Eröffnungssatz war immer: „Guten Abend, ihr angepissten Saufnasen, willkommen bei meinem Programm politischen Spasses und produktiven Frohlockens zum Zwecke allgemeiner Leistungssteigerung, Sauerkraut, strunz und die strunz, schrmmpf schst drumm, rotzdidotz, abereidschibummbeidschibummbumm. Bei diesem Zeitpunkt flogen meist die ersten Stühle – oder Kleinkinder, was das Deutsche Volk halt so zur Hand hatte. Ich beschränkte mich also darauf, nur einzelne Personen oder Minderheiten zu beschimpfen: Dicke, Frauen, dicke Frauen oder Juden halt. Kam drauf an, wer so in der ersten Reihe saß. Da hatte ich so einige Brüller. Zum Beispiel brüllte ich einmal: „Du dicke Juden-Frau! Hast wohl zu viel  Shalomi gegessen, was.“

„Verpiss dich, du Karnickel!“ Schrie sie zurück und warf mir ihren Erstgeborenen an die Stirn. Zackprack, das haute mich von den Socken. In dem Moment wusste ich, ich würde einmal ein großer Redner werden.

 [Hitlers Tagebücher, Teil 2, wurden uns zugeschanzt von Michael Bichler, 1000jährigen Dank dafür.
Die Fotostrecke "Der alte Mann und das Meer" stammt aus dem längst eingestellten Satiremagazin "Pardon" ... denn welcher Tag ist heute?]

Was tun gegen den Spamteufel?

Posted by on November 15th, 2011

Du bist also zugespamt auf Teufel komm raus? Du kannst gar nicht mehr klar denken, weil Dir ständig irgendeine unnütze Information um die Ohren oder Augen geknallt wird? Okay … was du jetzt brauchst ist ein Schraubgewinde. Aber nicht irgendeines. Nein, ein Normschraubgewinde. So eines, wie man sie auf den Unterseiten von Kameras findet. Also mit Kameras meinen wir Fotoapparate, die digitalen, die es jetzt überall zu kaufen gibt. Eigentlich schon seit einer ganzen Weile. Und diese Normgewinde, das sind so kleine Vertiefungen an der Unterseite. Diese Unterseite findet ihr, wenn ihr die Kamera umdreht und irgendwo in der Mitte von der Bodenplatte nachschaut. Es gibt irgendwo im Internet einen Thread, wo man das nachschauen kann, dort sind auch Bilder und so, aber ich bin jetzt zu faul, den Link herauszusuchen, aber du findest das sicher ganz schnell selbst.

Für diese Vertiefung braucht man natürlich auch etwas anderes, ein Gegenstück, das ist dann meistens ein Stativ. Für die Kamera natürlich. Ihr müsst aber kein Stativ verwenden. Ihr könnt die Kamera auch einfach so auf den Boden oder ein Fensterbrett stellen. Oder ihr schraubt einen richtigen Schrauben hinein, aber natürlich geht das nur, wenn der ein Normgewinde hat. Es gibt irgendwo im Internet eine Tabelle, wie das genau aussieht und wie man das genau nennt. Aber auch dafür bin ich ein wenig zu faul, aber man kann alles im Internet finden. Wirklich! Ich habe schon alles Mögliche im Internet gefunden, praktisch weiß ich jetzt schon alles, was man überhaupt wissen kann. Darum suche ich gar nichts mehr, sondern hänge am liebsten in Chatforen und sonst wo rum. Und gebe hin und wieder ein paar nützliche Tipps. Das Feine am Internet ist ja, dass man den ganzen Tag plaudern kann. Ich liebe nichts mehr als eine Plauderei, so ein unverbindliches Zuprosten beiläufig aufgeschnappter Fakten und Meinungen. Außerdem bin ich meist geil wie ein Spazierstock. Vor allem, als ich vorhin das mit der Gewindevertiefung und dem Schraubstift geschrieben habe, ist mir fast einer abgegangen. Da fällt mir ein, ich wollte ja noch auf Facebook bei dieser hübschen Corinna einen Kommentar schreiben. Mann, bin ich geil gerade, aber kein Wunder, bei meinem hübschen, durchtrainierten Körper …

Sorry, hier abbrechen zu müssen. Ihr hättet sicher gerne weiter gelesen, aber wir müssen einfach abbrechen, denn dieser Text ist natürlich nicht der richtige Text. Hier hat sich der Spamteufel eingeschlichen und diesen ursprünglich total hilfreichen Text (Wirklich! Wir schwören es!) in reines Geschwafel, eben Spam umgewandelt. Und das Schlimme daran ist: Wir finden einfach nicht mehr das Original, ja, wir wissen nicht einmal mehr, was wir ursprünglich sagen wollten. Verflucht. Auch diese Seite ist also völlig zugespamt. Wieder ein Stück Internet in der großen Dampfplauderwolke verschwunden!

Schirm eingeschleppt!

Posted by on Oktober 31st, 2011

Lahore/Grosny/Antalya -  Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) fordert einen „Schutzschirm“ gegen illegale Migration in die EU. Da diese aber in der Geiselhaft von korrupten Bonzen (Lobbyisten) und großteils Fremden (EU-Inlandsausländer) ist, schritt Mikl-Leitner selbst zur Tat.

In einer Gemeinschaftsaktion mit dem Österreichischen Bundesheer drang sie in den Urdu Bazaar in Lahore (Pakistan) ein und erwarb einen kompletten Schutzschirm, um die Grenzen der EU vor Regen, Schnee und anderem Fremdmaterial abzuschirmen.

„Da haben wir ganz schön handeln müssen, dieser Tschusch wollte ursprünglich 10 Euro dafür, stellen sie sich das vor, 10 Euro! Beim Nachbarstand hätt’s die um 5 gegeben, fünf!“

Unfassbar, oder? So ein sauteurer Schirm. Hydra hat sich das Produkt genauer angeschaut und muss sagen: Hier hat unsere Innenministerin gut eingekauft. Überraschend mag die Farbe sein, aber Mikl-Leitner wäre nicht die erste Dame, der aufgefallen ist, dass Pink das Resultat ist, wenn man die Farben Rot, Weiß und dann noch einen Tupfer Rot mischt. Mit diesem Schirm ist Österreich jetzt jedenfalls fit für den Migrationstsunami …

[Text & Montage: Weecee, Bart & Cuisine]

Race-isten geben Gas!

Posted by on Oktober 25th, 2011

Sondermeldung: In einer spontan einberufenen Pressekonferenz kündigte noch-BZÖ Chef Josef Pücher eine völlig neue Pole-Positionierung seines Rennstalles für den Innkreis 500 an.

Klagenfurt –  „Ich weiß, wir hatten in letzter Zeit einige Schikanen zu meistern – und ich weiß, Haider bin I leider keiner – dennoch sehe ich gute Chancen für uns, mit unserer Neuorientierung die Konstrukteurs-Meisterschaft zu gewinnen! Österreicher, die Zukunft des Bündnis Zukunft Österreichs ist orange!“ So Parteiobmann Joseph Pücher heute morgen in einer überraschend schnittigen Wende.

„Österreich war schon immer ein Land, das gerne mit Vollgas in die Vergangenheit rast. Und als überzeugte Race-isten haben wir von der BZÖ den Rückwärtsgang nie gescheut. Bereits unser Gründer, der selige Landeshauptmann der Herzen, hat mit seinem VW Phaeton viel gewagt. Nur, ohne Jörg hat man uns nix zugetraut. Gewiss: Als Landeschef hat er keinen Stein auf dem anderen gelassen. Einen fescheren, international kontaktfreudigeren, einfach ehrlicheren Piloten für den Boliden Kärnten konnte man sich nicht wünschen. Er war ja gewissermaßen der Ayrton Senna der österreichischen Politik – nur halt hübscher, und, naja, eben Inländer!“

Soweit nichts Neues aus BZÖ-Kreisen. Aber dann der Knüller: „Wir haben endlich die Quadratur des Kreises geschafft, das Unerreichbare erreicht und das Unmögliche zumindest plausibel gemacht – und damit meine ich nicht das Kärntner Landesbudget! Wir verhandeln für die Saison 2012 mit einem renommierten – selbstverständlich inländischen – Rennstall um einen neuen Piloten, der dem alten Erfolgsmodell Haider um nichts nachsteht: Genauso spitzbübisch-jugendlich, genauso ein Rechtsaußenüberholer, genauso bereit, nicht für zweisprachige Ortstafeln (und notfalls das Verfassungsgerichtshof) zu bremsen. Er ist vielleicht nicht gar so braun – aber dafür haben wir den kritischen Fehler des alten Modells bereinigt: Der zukünftige BZÖ-Obmann wird mit Sicherheit auch bei 142 km/h jede Kurve kratzen, egal, wie viel Red Bull mit Wodka er trinkt!“

Den Namen des Bolidenpiloten wollte Pücher noch nicht nennen, aber sein branchenübliches Bartgemurmel ließ den Namen Niki Pacifico-Mateschitz-Pröll erahnen. Abschließend fügte der Pücher noch hinzu: „Ich bin überzeugt davon, unser neuer Vollgasprogramm wird wieder Part of the game in Kärnten. Und falls nicht – bleiben uns immer noch unsere guten Kontakte aus dem EU-Parlament. Sind ja nicht alles verdeckte Ermittler.“ Pücher selbst will weiterhin Aktiv im Rennsport bleiben. Als Crashtestpilot.

Text by Binu, Montage by Bart. 

Unser Erfolgsgeheimnis

Posted by on September 29th, 2011

Reif für die Insel

Posted by on September 22nd, 2011

Sex mit 45: Episode 17
Wie jedes Jahr ging Frau Lotte auch heuer aufs Donauinselfest. Seit Jahren gibt es schon die Tradition, dass sich die drei Mädls wie sie sich nennen, treffen und mal wieder richtig die Sau raus lassen. Am Samstag treffen sie sich am führen Nachmittag, um ein paar Gläser Sekt zu trinken, um in die richtige Stimmung für die abendlichen Konzerte zu kommen.

Pünktlich um 2 läutet es an Lottes Tür und ihre zwei Girls, Susi und Resi, stehen davor, aber sie hatte nicht damit gerechnet dass die zwei männlichen Anhang mitnehmen. “Da wird mir aber fad werden “, denkt sie sich, doch gastfreundlich wie sie ist, bittet sie die Gäste hinein. “Wir haben dir wen mitgebracht “, kichert Susi, und tatsächlich ist zu ihrer Überraschung noch ein dritter Mann mitgekommen. Herbert hieß er und war ein Arbeitskollege von Resis Freund Werner.

Es war erst 14:15 und schon knallte der erste Sektkorken, und Resi verschüttete zuerst einmal die Hälfte des Sektes über den Tisch weil ihr neuer Freund sie kitzelte. “Ach lass das”, flüsterte sie ihm ins Ohr, und schenkte sechs Gläser des Sprudelwassers ein. Im Laufe des Nachmittages wurde es immer lustiger, und Lotte unterhielt sich mit Herbert, die von ihren Freundinnen auserkorene Begleitung, prächtig über Gott und die Welt; er war ein unheimlich guter Gesprächspartner, und was ihr besonders gut gefiel, erst 35 Jahre alt und sehr schön anzusehen.

Pünktlich um 16:00 verlässt eine leicht angetrunkene Gruppe Lottes Wohnung, denn sie wollen auf keinen Fall das Konzert von Reinhard Fendrich um 18:30 auf der Radio Wien Bühne verpassen, und davor will Resi noch so eine neumodische Pop-Band ansehen die gerade auf Ö3 rauf und runter gespielt wird. “Wird sicher lustig”, sagte sie, “die sind total gut.” Fritz, Susis Begleitung, nahm sich noch ein Bier für den Weg aus dem Kühlschrank bevor sie gingen. “Wegbier”, meinte er, “sonst verdurste ich auf dem Weg”. Ihren Hund Joker brachte Lotte noch schnell zu ihrer netten Nachbarin Frau Hildegard, denn wer weiß, ob sie heute Nacht in ihrer Wohnung schlafen würde. Das machte sie immer so wenn sie einen netten Mann kennen gelernt hatte – und wo mehr passieren könnte. Ihre Nachbarin freut sich immer über ein bisschen Gesellschaft, seit dem ihr Mann letztes Jahr verstarb und Joker hatte sie auch sehr gerne.

In der U-Bahn war viel los, scheinbar wollte ganz Wien auf die Donauinsel, trotzdem tat das der tollen Stimmung keinen Abbruch, vor allem bei Lotte nicht denn Herbert war ein toller Mann der nur so vor Lebensenergie sprudelte. Frisch geschieden, wie er ihr erzählt hat. Seine Frau hat ihn für einen 23 Jährigen sitzen gelassen. Werner, Resis Freund, hat darauf lachend gemeint: “Nur auf einem alten Gaul lernt man das reiten, haha!” Seine Scherze waren schon immer von der schlechteren Sorte, doch ab und zu hatte er auch recht.

Angekommen auf der Donauinsel wollte Fritz zuerst einmal ein Bier, doch Resi wollte so schnell wie möglich zur Ö3 Bühne, weil ihre Lieblingsband in 5 Minuten begann und sie mindestens 15 Minuten wegen des Gedränges gehen würden. Lotte fand die Band eher mittelmäßig, und deshalb beschloss sie gemeinsam mit Susi etwas trinken zu gehen. Werner blieb mit Resi vor der Bühne und die anderen vier machten sich auf den Weg zum nächsten Bierstand. “Ruf ma uns nachher zam”, rief ihr Resi hinterher, doch sie hörte es kaum noch, weil Herbert ihr wieder eine Geschichte aus seinem Dartclub erzählte.

Mit frisch gezapften Bier ging es rüber zur Radio Wien Bühne, wo in Kürze der Austropop Star Reinhard Fendrich beginnen sollte. Plötzlich bekam Susi einen Anruf von ihrer Mutter, ihr Vater ist kollabiert und liegt jetzt im AKH. Herzinfarkt vermutete der Notarzt. Keine Frage sie musste sofort los und Fritz kam natürlich mit, “zu moralischen Unterstützung”, wie er meinte.

Lotte wollte sich die gute Laune aber nicht verderben lassen, und Herbert lies sich auch nichts anmerken. “Schauma halt nur zu zweit zur Bühne, is sicher auch toll”, nachdem sie sich von Susi verabschiedet hatte. Gemeinsam standen sie vor der Bühne und ein wie immer großartiger Fendrich gab ein tolles Konzert. Bei “I am from Austria” legte er seinen Arm um sie. Lotte fand es richtig toll, denn er hatte starke muskulöse Arme. Nach dem Konzert schaute Lotte ihn an und sagte: “Jetzt hab ich richtig Lust auf ein Eis.”

Beim Eisverkäufer angekommen bestellte sie wie immer Viennetta von Eskimo, Herbert wollte ein Cornetto. Wie es sich für einen Gentleman gehört, bezahlte er natürlich. Dafür bekam er von Lotte einen Kuss. Schlagartig verlor der sonst eher schüchterne Herbert seine Zurückhaltung und erwiderte den Kuss, und die beiden begannen wie zwei verliebte Teenagerin aller Öffentlichkeit zu knutschen. Hand in Hand gingen sie zur U6 und Lotte flüsterte in sein Ohr: “Zu mir oder zu dir.”

“Ich wohn gleich bei Spittelau, also zu mir.”, antwortete er.

In der U-Bahn küssten sich die zwei weiter, und als Lotte ihre Hand auf seinen Oberschenkel legte merkte sie dass er eine Erektion bekam. Das gefiel ihr. Fünf Minuten nachdem sie ausgestiegen waren schloss er schon die Wohnungstür auf. Als Herbert sie fragte, “willst du was trinken”, schüttelte Lotte nur den Kopf und öffnete seinen Gürtel. Sich gegenseitig küssend stolperten sie ins Schlafzimmer und verteilten auf den Weg dorthin ihr Gewand in der gesamten Wohnung.

Lotte ließ sich rücklings aufs Bett fallen und Herbert beugte sich langsam über sie. Er griff ihr zwischen die Beine um festzustellen dass sie feucht ist. Während Lotte sein steifes Glied massierte holte er geschickt ein Kondom aus der Lade, denn “Sicherheit geht vor”, meinte er. Sie stöhnte laut auf als Herbert eindrang. So lange wie er hatte selten ein Mann durchgehalten. Nach dem tollem Sex schlief Lotte in seinen starken Armen ein.

Bevor sie aufstanden hatten sie nochmals Sex, der noch besser war als der in der Nacht. Es war schon fast Mittag als Lotte aus dem Bett stieg, aber da Sonntag war, störte es die Beiden nicht. Herbert machte ihr noch einen Kaffee, denn viel mehr hatte er nicht daheim. Er musste erst seine neue Wohnung einrichten und hatte noch keinen Kühlschrank.

Als Lotte die Wohnung verließ holte sie wie immer ihr Handy aus der Handtasche. Ein Blick aufs Display zeigte 10 Anrufe in Abwesenheit und 7 SMS, alle von Resi, die sie anscheinend verzweifelt gesucht hat. Schnell tippte sie ihre Nummer ein und Resi war sofort dran: “Geht’s da eh gut?”, fragte sie besorgt. “Du Resi i muss da unbedingt was erzähln. Kommst zu mir, koch ma uns was schönes. Du wirst nicht glauben was gestern passiert ist! Um 5 bei mir”, sagte sie ihrer Freundin und machte sich mit einem Lächeln am Gesicht auf den Weg zur U-Bahn. Die gestrige Nacht hatte ihr viel Spaß bereitet, und sie hoffte dass sich Herbert bald bei ihr melden würde. Sie hätte nichts gegen eine Wiederholung.

[Text: Ronni Berger]

Soweit die aktuelle Episode zu unserem Mitmach-Schundroman “Sex mit 45 – die heißblütigen Abenteuer von Lotte Zusatzzahl”. Nicht vergessen, auf sexfick.at gibt es alle Infos zum Mitmachen. Und wenn ihr auch eine ebenso authentische, wie vergnügliche Episode schreibt, wie unser Gastautor Ronni Berger, dann winkt die Aufnahme in den am Ende nach allen Regel der Buchdruckerkunst gefertigten Schundroman. Ronnie hat es schon mal geschafft. 

Der Brief von Uwe

Posted by on August 11th, 2011

 
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