Bundesregierung präsentiert Adventkalender- Verordnung

Angesichts rasant steigender Infektionszahlen sieht sich die Bundesregierung gezwungen, einen weiteren schwerwiegenden Eingriff vorzunehmen, um unser Gesundheitssystem funktionsfähig zu erhalten. Üblicherweise dauert die besinnliche Adventzeit vier Kerzen lang, die aktuelle Situation verlangt jedoch andere Dimensionen.

 

Aus vier werden vierzig

 

Der Advent dauert diese Saison vierzig statt vier Wochen lang. Findige Beamte der Legistikabteilung des Bundeskanzleramts entwickelten dieses Konzept, um die leidende österreichischen Bevölkerung in der die Wartezeit auf das Christkind, das dieses Mal erst Mitte Juni 2021 kommt, staatlich zu unterstützen. Weihnachten muss dieses Jahr eben später stattfinden. Aber nicht die Entbehrung soll im Vordergrund stehen. Dompfarrer Toni Faber sieht der Verordnung enthusiastisch gelassen entgegen: „Advent steht für Ankunft. Ob die Niederkunft Jesu nun wie bisher 16 Tage nach Maria Empfängnis stattfindet, oder ein paar Wochen später.. außerdem wissen wir alle, dass vom christlichen Staat verordnete Vorfreude die schönste Freude ist.“

Regelungsinhalt der Verordnung, die auf Basis des CoVid19-Gesetzes erging, lautet: 

  • 1 Die Adventkalender für die Saison 2020/ 2021 haben 240 Türen. Bereits
    produzierte Adventkalender, die der geforderten Türenanzahl nicht entsprechen, dürfen nur aus unverschiebbaren konfessionellen Gründen verkauft und konsumiert werden. zB von Adventisten.
  • 2 Bei Zuwiderhandeln gegen die in dieser VO kundgemachten Verkaufsgrößenangaben droht eine Verwaltungsstrafe von EUR 1.000- EUR 10.000,-
  • 3 Zuständig zur Einhaltung dieser VO ist der von der Bundesregierung beeidete Santaclausologe, Martin HoHoHo.

 

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