Zuhause in #RH5H — Die #Bezirkowitsch Homestory!

Am Sonntag möchte Maximilian Zirkowitsch  in die Bezirksvertretung in seinem Heimatbezirk einziehen. Der bescheidene Kommunalpolitiker lädt in seine Wohnung im schillernden 15. Die exklusive Homestory.

An seinem ersten freien Tag seit Langem treffen wir den aufstrebenden Polit-Aspiranten in seinem Domizil zu Kaffee und Kuchen. Entspannt plaudert er über seine Wurzeln, was ihn antreibt und Frühstückstipps. Während des Gesprächs läutet unentwegt sein Telefon. Unwirsch beschimpft er einen Anrufer: „Ich spreche hier über #RH5H. Alles andere kann warten, Herr Minister!“

Gab es einen „Aha!“-Moment der dich dazu bewegte in die Politik zu gehen?

Vielen Dank für die Frage. Im Grund genommen war ich immer schon politisch. Ob es Klassenkämpfe in der schule waren oder Verteilungsfragen im Kindergarten. Wahrscheinlich war ich schon als Baby politisch. Insofern handelt es ich nicht um einen „Aha!“-Moment sondern einen „Rabährgl!“-Moment.

Hattest du Mentoren entlang des Weges?

Eine gute Frage! Eine Frage, die viele stellen. Ich spreche lieber über Ideen als Menschen, es sei denn es sind die guten Menschen von #RH5H. An die denke ich auch viel. Gedanken sind die Ideen des Kopfes, sag ich immer. Politik und Denken sind unzertrennlich für mich.

 

Gedanken sind die Ideen des Kopfes, sag ich immer. Politik und Denken sind unzertrennlich für mich.

 

Was war das größte Risiko das du dabei eingehen musstest?

Als Politiker gehe ich keine Risiken an. Sicherheit ist für die Menschen da draußen wichtig. Vielleicht haben wir vergessen, an sie zu denken. Das ist riskant! Die Rechnung bekommt man immer erst am Schluss präsentiert. Gegessen wird zuhause. Man kann eben nicht immer alles haben.

Du hast gerade die ÖVP Wien an Likes überholt. Was hast du entlang des Weges gelernt?

Die ÖVP ist für mich in erster Linie ein Mensch. Ein komischer Mensch mit Falten und Bünden und Krusten. Aber ich finde Menschen –und das in aller Deutlichkeit- ziemlich gut. Als meine lieben InternetbürgerInnen die ÖVP mit mir gemeinsam überholt hatten, da dachte ich an die vielen hervorragenden ÖffentlichkeitsarbeiterInnen der Volkspartei. Die Liste 1 denkt viel an ArbeiterInnen.

Was hat dich zu diesem Projekt inspiriert?

Danke für die Unterstellung inspiriert zu sein. Das sehe ich ähnlich.

Ein Projekt tatsächlich zu starten ist meist am schwersten. Was ist dein bester Ratschlag für alle die selbst Startschwierigkeiten haben?

Inspirierende Zitate und ein schönes Foto können helfen. Ich denke da an ein Bild vom Markttag in der Lugnercity: „Irgendwo will immer irgendjemand genau das, was du hast.“

Dein liebster Lifehack?

Wenn man die Chicken Nuggets nicht ganz aufessen kann, einfach in den Kühlschrank stellen. So hat man am nächsten Tag ein bekömmliches, rasches Frühstück.

Tendierst du dazu dich anders anzuziehen wenn du als #Bezirkowitsch arbeitest?

Es fällt nicht immer gleich auf, aber ich, also Maximilian Zirkowitsch, und #bezirkowitsch sind dieselbe Person. Da kann man nicht zwei Hosen anhaben. Das geht einfach nicht! Ich sag immer, seien wir pragmatisch und versuchen wir etwas umzusetzen!

 

Politische Arbeit ist das Bohren dicker Bretter und manchmal sind das auch die Bretter vor den Köpfen der Menschen.

 

Hast du #RH5H immer schon geliebt?

Ja.

Was ist dein liebster Einrichtungsgegenstand?

Aaaaah, mein alter Waschlappen! Da liegt er ja. Hübsch, nicht? Ich weiß, ich weiß, er ist keine „klassische Schönheit“ (macht Gänsefüßchen in der Luft). Reinlichkeit ist mir sehr wichtig. Und Symbole.

Könntest du deine Arbeit, deinen kreativ-politischen Prozess näher beschreiben?

Politische Arbeit ist das Bohren dicker Bretter und manchmal sind das auch die Bretter vor den Köpfen der Menschen. Deswegen ist gutes Werkzeug sehr wichtig in der Politik. Damit meine ich Zangen, Hämmer und Kommunikation.

Was hast du heute an?

Du Schlingel!

 

Aaaaah, mein alter Waschlappen! Da liegt er ja. Hübsch, nicht? Ich weiß, ich weiß, er ist keine „klassische Schönheit“ (macht Gänsefüßchen in der Luft). Reinlichkeit ist mir sehr wichtig. Und Symbole. Aaaaah, mein alter Waschlappen! Da liegt er ja. Hübsch, nicht? Ich weiß, ich weiß, er ist keine „klassische Schönheit“ (macht Gänsefüßchen in der Luft). Reinlichkeit ist mir sehr wichtig. Und Symbole.

 

Bezirkowitsch im Wordrap

 

Quell oder Hawidere? Schutzhaus.

McDonald‘s oder Burgerking? Royal Grill.

Zu Weihnachten wünsch ich mir… Weltfrieden und eine kurze Sprechstunde als Bezirksrat.

Halloween ist für mich…  Allerheiligen und ein guter Anlass Kindern eine Freude zu bereiten. Freude ist politisch und Kinder sind die Zukunft von #RH5H, weil sie ein nachwachsender Rohstoff sind.

Sommer oder Winter? Herbst, genauer 11. Oktober.

Schutzhaus oder Lugner? Quell.

Auer-Welsbachpark oder Märzpark? Parks sind die Sitzgelegenheiten der Augen, sag ich immer.

Lugner City oder Meiselmarkt? Lugner, Oida!

A propos Eisenbahn, Normalspur oder Schmalspur? Überholspur!

Debreziner oder Käsekrainer? Debreziner mit Scharfem, Käsekrainer mit Süßem. Es geht um die Vielfalt in #RH5H.

In der Stadthalle war ich zuletzt bei… einem Fotoshooting um mein Missfallen gegen den Abriss der Stadthalle auszudrücken.

Interview & Fotograf: Wiesi Wiesenhofer, T-Shirt by PEXWEAR, Waschlappen: Models own. Hydrazine.at

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