Das Tagebuch der Jackie O.

Aus dem geheimen Tagebuch von Jackie O.

17. April 1961, 6.37 Uhr: Kellogs Cornflakes zum Frühstück. Wie jeden Tag! Heilige texanische Scheiße, wann wird in diesem Haus voller Stierhodenlutscher endlich etwas Vernünftiges gefrühstückt!

17. April 1961, 8.26 Uhr: Von wegen weißes Haus! Graues Haus!! Alles staubig und schmutzig hier. So schmutzig wie die Phantasien des verfickten Martin Fucker King!

17. April 1961, 10.04 Uhr: Poltergeräusche auf dem weißen Klo. Dann ein Gestöhne, als würde es eine texanische Hyäne mit einem Windhund aus North Dakota treiben. Muss mich wohl verhört haben, verfluchte Ketchupscheiße!

17. April 1961, 10.26 Uhr: J. F. unter der weißen Dusche! Seine Sekretärin Monica auch. Natürlich nacheinander. Trotzdem ist hier was faul. Ihr Höschen ist nass!!! Als ich sie zur Rede stelle, sagt sie, sie hat nur gelutscht, nicht inhaliert. Was zur verdammten Hölle ist los mit diesen Westküstentussis? Coca Cola am Arsch!

17. April 1961, 12.23 Uhr: T-Bone-Steak zum Mittagessen. Blutig, nicht gerührt. Ständig geht die weiße Tür auf und zu. Ein Beraterarsch nach dem anderen schneit herein. Ich habe aufgehört zu protestieren, J. F. hat seinen Du-weißt-doch-Schatz-dass-ich-der-Präsident-bin-Gesichtsausdruck aufgesetzt. Irgendetwas ist jedenfalls im Gange.

17. April 1961, 14.35 Uhr: Alle murmeln ständig etwas von einer Kubakrise. Keine Ahnung, wer zum Teufel ist Kuba? Noch so eine Schlampe, die er auf der weißen Toilette hinter meinem Rücken flachlegt? Mary-lin Cuba-Fucking Mon-roe?! Und was – in drei texanischen Teufelsnamen noch mal – sind Cruise Missiles? Sehen jedenfalls aus wie Lippenstifte!!! Mir kann J. F. nichts mehr vormachen.

17. April 1961, 16.34 Uhr: Geschlagene drei Stunden telefoniert er jetzt schon mit so einer Nikita. Irgendeine russische Überläufernutte vermutlich. Neben ihm steht dieser verknöcherte Lyndon B. Johnson und lauscht geifernd. Männer, echt! Gott sei uns allen gnädig, wenn dieses deformierte Aas jemals Präsident wird.

17. April 1961, 18.54 Uhr: Abendbrot. Steaks und Cornflakes. J. F. meint, er habe gerade die Welt gerettet und zwinkert mir zu. Mir wird ganz heiß. Das sagt er zwar jeden Tag, aber ich weiß, heute Abend wird er es mir so richtig präsidentschaftlich besorgen. Na gut, dann drücke ich halt noch einmal zwei Augen zu. Bei den heiligen Öltürmen von Texas! Ich bin die verfickte Präsidentengattin, ich muss eben Kompromisse eingehen. Wenn es nur nicht so schmutzig hier wäre!!!

18. April 1961, 6.39 Uhr: Kellogs Cornflakes zum Frühstück. Zwei Minuten später als gestern. Wenn das so weiter geht, wird hier alles noch den Bach runtergehen. (unleserlicher Eintrag) ficken.

Weitere Auszüge aus dem Tagebuch (Mensch, das ist doch bloß ein Ticker) wurden uns leider aus Copyrightlichen Gründen nicht erlaubt.

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