9/11: Looking for Ruth!

Webster Tarpley kann sich noch genau an den Tag erinnern. Er war gerade bei der Thai-Massage mit der Australierin Dong-Shen-Li, die seine Weichteile mit famoser Fingerakrobatik wieder flott machte, als sein Freund Harry zu Tür hereinstürmte: „Terroristen haben die USA angegriffen. Die Türme, die Türme … sie sind gefallen.“

Webster wusste sofort, dass so etwas nur eine Fraktion innerhalb der US-Kommandostruktur getan haben kann. „Hören sie mal, arabische Gotteskrieger und ein Flugzeug lenken? Und außerdem, die amerikanische Luftwaffe? Die soll dieses Passagierflugzeug nicht bei der geringsten Kursabweichung abgeschossen haben!?“

Webster begann zu recherchieren und wurde bald fündig. Gleichgesinnte gab es genug. Der Franzose Thierry Meyssan etwa, der 2002 das Buch „L’effroyable imposture“, der schreckliche Betrug, veröffentlichte. Seine These: Flug AA77 sei nicht in den Pentagon gekracht, sondern von einer Rakete getroffen worden. Das Pentagon hätten die Amerikaner selbst in die Luft gejagt. Seither werde eine Frau namens Ruth von den Behörden versteckt. Sie könnte die Drahtzieherin gewesen sein. Oder es war der Name einer Maus, die versehentlich über den roten Knopf mit der Aufschrift „Passagierflugzeug abschießen und Sprengladungen im Pentagon legen“ gelaufen ist.

Marc Sullivan wiederum war einer der Mitbegründer der „D911-Ruth“-Bewegung. „Damals trafen wir uns fast täglich, um Neuigkeiten über den Verbleib von Ruth auszutauschen.“ Denn Ruth ist seither wie vom Erdboden verschluckt. Zu Zeiten von US-Präsident Bush war Ruth besonders verschwunden. Unter Obama hingegen ist Ruth nur manchmal weg. Aber die Ruth-Aktivisten, die Bezeichnung Verschwörungstheoretiker oder Gerüchtefanatiker weisen sie aufs Schärfste zurück, geben trotzdem nicht auf. Immer noch sieht man sie hin und wieder mit ihrem Transparenten vor dem Weißen Haus auf und ab gehen. Von der linken Grundstückskante zur rechten. Und dann wieder zurück. Immer auf der Suche nach Ruth. „Dieses Auf- und Abgehen hilft immens bei der Suche nach Ruth“, so Sullivan.  

Auch Webster Tarpley hat in der Zwischenzeit ein Buch veröffentlicht. Es lautet „Synthetic Terror – Made in USA“. Gemeinsam mit Sullivan hat er wochenlang auf einem Flugsimulator trainiert und kam zur Erkenntnis: „Es ist unmöglich! Man kann ein Flugzeug einfach nicht in ein Hochhaus steuern! In 99 von 100 Fällen klappt das nicht. Keine Ahnung, wie gelernte Piloten beim Landen die Landebahn treffen!“ Seither tourt Webster als Flagschiff der Ruther-Bewegung um den Erdball und hält Vorträge mit über 600 beweiskräftigen Dias (meist Phantombilder) auf der Suche nach Ruth.

Wenn Ihr irgendwo Ruth seht, dann meldet das unter http://www.911truth.org/

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