BLUTMOND JUNI

Du Junimond hast uns gebracht
Blutende Scheibe auf dunkler Nacht
Hast Dunkelheit zum Tag gemacht
Mit deiner scheißpenetranten Pracht.

Und während wir zum Himmel schauen
Im Griechenland, im mäßig lauen
Verbreitet Schrecken sich und Grauen
Als Ikaros ward schlimm verhauen.

Denn der verbrannt am Himmelszelt
Am Umgang sich mit schnödem Geld
Und fiel herunter auf die Welt
Wo einen Deppen man ihn schelt (eig. schilt).

Und einen riesengroßen Narren:
„Während wir EU-andern sparen
Du den gesamteuropäischen Karren
Der Wirtschaft in den Dreck gefahren!“

Seht Tragödien, bang und bänger:
Die Nasen wachsen lang und länger!
Und der Blutmond ist Empfänger dieser Himmelszeltedränger
Die mit ihren Dummheitssamen ihn nun machen schwang und schwänger. (???)

Äh, zur Erklärung muss ich fügen:
Dieses Bild stand für das Lügen!
Und das schier ewigliche Rügen
Sich mit wenigstem zu begnügen.

Und der Blutmond ist ’ne Metapher
Nun: für das Blut und auch die Gaffer!
Die zu Einsparungen rougher
Selbst nie wären tough enougher.

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