Morbus Strache & Co.

morbus strache 240Politik macht nicht nur verdrossen, sondern regelrecht krank. Wie eine aktuelle Studie des britischen Branchenblattes Lancet belegt, sind die Begriffe Politik und Krankheit untrennbar miteinander verknüpft. Hier ein Auszug aus den jüngsten Forschungsergebnissen.

Le Pen [auch Lepenitis oder Le grande imbezile]: vor allem im französischen Bazillusraum weit verbreitet; betroffen sind vor allem Personen, die von (dem) Kleinen nicht mehr alles schlucken wollen. Lepenitis ist eine klassische Tröpfchenerregung und wird Spuck um Spuck (meist in die falsche Richtung) übertragen; weniger häufig ist bemerkenswerter Weise eine Erregung von After zu After, was womöglich am staatlich patentierten Toilettenpapier der Franzosen liegen dürfte (Sarcosy © & Sarcosy Soft ©)

Therapie: Gummis sind nutzlos, sie wurden für die Schuhsohlen des regierenden Zwergenkindes restlos aufgebraucht (zumindest sitzt seine Frau hoch zu Ross (1,76 cm); die beste Therapie ist, den Kopf zu heben, um so mit Mund und Augen außer Spuckreichweite zu gelangen;

Berlusconi-Syndrom [auch Bungabunga-Defekt]: vor allem im italienischen Formenkreis (bzw. bei StiefelträgerInnen) weit verbreitet; Diese Krankheitsform ist sehr selten, aber äußerst hartnäckig, auch genannt die „Achsel des Bösen“. Die Betroffenen sind nahezu unheilbar, da sie meist auch zum Formenkreis der hoffnungslosen Italiener gehören; das BS wirkt im Verbund mit gekränktem Nationalstolz doppelt intensiv und macht sich in einer Verfestigung der Blut-Hirn-Schranke (auch bekannt als „Lampedusa-Syndrome“) bemerkbar;

Therapie: Man nehme zwei entzückende Italienerinnen (können auch mehrere sein), lade sie zu einer Party, lasse den eigenen, verrunzelten Schlabber heraushängen und setze sich dabei eine Krone auf (0,37 prozentige Heilungschance);

Haider-Virus [auch Kärntneritis]: Seit 30 Jahren finden im Kärntner Bärental LeiLei(f)bälle der Freiwilligen Feuerwehr statt, um das Bewusstsein für die Krankheit in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Der Haider-Virus (HAV) ist, wie fälschlicherweise oft angenommen, keine Autoimmun-, sondern eine Autobumm-Erkrankung.

Therapie: Phaeton VW, Audi TT etc., vor allem aber keine hochprozentigen Getränke in warmer Umgebung zu sich nehmen;

Strachitis HC [auch Hirnödem oder Morbus Strache]: vor allem unter sogenannten Haidernachgeborenen (bzw. –geburten) weit verbreitet; erkennbar an der trüben Blaufärbung der Augen, die Leber schwillt durch zwanghaften Drang zu exzessiv-leutseligem Alkoholkonsum rasant an, die Zunge verfault aufgrund falscher Versprechen, dem unentwegten Lügennachschub kommt das notorisch mit Sauerstoff unterversorgte Gehirn nicht nach, ein Totalausfall aller mit intellektuellen Leistungen beschäftigen Organen ist die Folge;

Therapie: Keine (unheilbar);

DSK [auch Le Strauß Pénis]: es handelt sich weniger um eine Krankheit, als um eine pychosomatische Anomalie, verursacht durch spätpubertäre Hormonstörungen; ein von DSK Befallener springt mit Vorliebe Putzfrauen und Sekretärinnen an, wobei es zu einer unfreiwilligen Sekretabsonderung (meistens auf der Bluse) kommen kann; Laut WHO sind 76 % aller Männer von dieser Erkrankungsform betroffen;

Therapie: die Wiedereinführung der Entmannung;

Weitere Erkrankungsformen wie die Kreiskytis (hoffnungslose Melancholie in Rot), Pröllitis (auch grantige Regentendemenz genannt) oder Gaddafitis (eine lokale Singularität erzeugt im Kopfinneren eine Art Hirnvakuum) sind laut Lancet bislang noch zu wenig erforscht, um bereits seriöses darüber zu berichten, was für die oben genannten Krankheiten jedoch nicht gilt.

Sebastian Hübier Hubre & Curt Cuisine

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