BruBru Jakob

brubru #4 (72) 250Die Leute kommen immer wieder zu uns und fragen: Wie kommt ihr nur auf so tolle Ideen? Etwa der Name BruBru-Tour: Wem ist denn das in drei Teufels Namen eingefallen?!

Nun, es scheint fast so, als stünde hier eine gewisse Art von Ironie im Raum. Als wäre dieses positiv frohlockende Interesse gar nicht so gemeint. brubru jakob Sei’s drum, wir erklären trotzdem, woher der Name BruBru stammt. Im Jahre 1217 widerfuhr dem Geistlichen Johannes Brunswick Ramirez eine Epiphanie. Diese wuchs sich aus zu einem riesigen Geschwür auf seinem Allerwertesten.

stefan Von da an konnte Johannes Brunzwick Ramirez keine Minute mehr ruhig sitzen, ergo auch keine bunten Bilderchen in großformatige Bibelabschriften malen. Er war für den Ordensdienst im Kloster nutzlos geworden.

sexueller hoehepunkt Der nutzlose Geistliche zog also hinaus in die Welt, irrte umher, verwahrloste dabei zusehends und verfiel dem Teufel Alkohol. Nach vielen, vielen Jahren war er ein mit Krätze und Rotweinakne überzogenes Stück Dreck, das lallend am Straßenrand der Stadt Vindobona herumlungerte. Jede andere Geschichte wäre hier einfach zu Ende, doch in diesem Fall berichtet die Legende, dass Johannes Brunzfick Ramirez noch viele Jahre in seinem Elend dahin vegetierte. Einstweilen kam ein anderer Mann des Weges, ein gewisser Herr Wendelin Brunzscholar, der die großartige Idee hatte, sich aus vergilbten Inquisitionsplakaten ein trichterförmiges Gerät zu basteln, welches die Schallwellen aus seinem Mund enorm verstärkte. Er vergaß leider, ein Patent dafür anzumelden und starb in bitterster Armut.

fuehrer und zukunft Danach vergingen viele hundert Jahre und plötzlich waren Stadtführungen ein einträgliches Geschäft. Viele Menschen kamen von weit und fern, um sich in die Stadt einführen zu lassen, ja, sogar Stadteinläufe waren bekannt. Überall schossen sogenannte Touristenklistiergeschäfte aus dem Boden, aber abgesehen davon waren die meisten dieser Stadtführungen langweilig, öde, stinkfade, nichtssagend und langweilig. Bis sich schließlich eine kleine Gruppe von Menschen an die Tugenden von einst, eben an Johannes Bru. Ramirez und Wendelin Bru. Scholar, erinnerten. So entstanden die BruBru-Tours. Ungefähr so zumindest. Ziemlich sicher genau so. Fast genau so. In etwa präzise so. Sehr so sogar. So, Schluss mit diesem Unfug. Dieser Text hatte keinen anderen Sinn, als die hier verteilten O-Ton-Quellen von der letzten BruBru-Tour (und insbesondere danach) mit einem Hauch von schriftlichem Content zum umhüllen. Und das ist ja letztlich gar nicht schlecht gelungen! matthi

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