Das endguteste Hydra-Game!

gameworld300bWien/Leipzig/Montreal – Gemeinsam mit den Entwicklerstudios „Yuppiesoft“ arbeitet das Wiener Kunstprojekt „Hydra“ an einem bahnbrechend innovativen Videospiel namens „Word of Wartaft – The Age of the Wordmastercounterstrikechief“, welches bei der diesjährigen Gamesconvention in Leipzig erstmals der versammelten Fachpresse vorgestellt wurde. „Outstanding“, jubelte etwa der „Zillertaler Handarbeitsbote“ und ein Level-120-Orc auf „World of Whorecraft“ meinte gar: „Dufte“.

Worum geht’s? Der Spieler übernimmt die Rolle eines Protagonisten namens „Prota Gonist“, der sich in einer offenen Spielewelt namens „Spielewelt“ auf der Suche nach einem Artefakt namens „Das Artefakt“ begibt. Ihm stellen sich in bewährter Manier unzählige Horden von Gegnern in den Weg, die in diverse Charakterklassen eingeteilt sind, etwa „Feige Feinde“, „Fiese Feinde“ oder „Fatale Feinde“. Alle Feinde stehen im Dienste des bösen Gegenspielers, genannt „Der Böse“ oder auch „Mächtig Böser Endgegner“ oder ganz kurz „Fieses Arschloch“. Eine attraktive Verstärkung gibt es auch, denn an der Seite des Spielers kämpft als NPC eine bezaubernde, bildhübsche, vollbusige Buchstabenkombination namens „Die Partnerin“.

Wie sieht es aus? Revolutionär, um nicht zu sagen unverbraucht ist die Grafik des Spiels, denn alle Charaktere sind als Buchstabenreihen in Szene gesetzt. „Das gab es noch nie“, schwärmt Chefprogrammierer Hachi Gesu Ndeit von „Youbesoft“, „denn Charaktere aus Buchstaben, das gab es noch nie, weil … so was gab es eben noch nie. Verstehen sie? Nie!“ Das Spiel wurde darum auch sofort in den engen Kreis der Favoriten für den begehrten Preis für bestes Gamedesign, genannt „Begehrter Preis für bestes Gamedesign“, gewählt.

Wie spielt es sich? Der Spieler feuert permanent aus allen Rohren, indem er Buchstaben auf seine Widersacher spuckt. Gelingt es ihm, die gespuckten Buchstaben zu sinnvollen Sequenzen anzuordnen, etwa „Arschficker“, „Kanaille“ oder „Kotzfurunkel“, dann erhöht sich die Trefferquote exponentiell. „Natürlich“, so Hachi Gesu Ndeit, „kann man den Gegnerhorden auch mit völlig zusammenhangslosen Buchstabensalven wie ‚Zitzenzutz’, ‚Zumpflulu’ oder ‚Walempfehlung’ eins auswischen, aber die Mördermegapoints gibt es nur für richtig sinnvolle Worte.“

Unser Fazit: Also sprach Chefentwickler Curt Cuisine: „Wir wollten das definitive Crossover zwischen einem Buch und einen Killergame schaffen, um zu beweisen, dass es nichts Schädlicheres gibt als ein Buch, denn Lesen ist schlecht für die Augen und nichts verdirbt den Charakter mehr als abstraktes Töten.“ Dieser Meinung sind wir auch keinesfalls, da kommt also etwas ganz Großes auf die krisengeschüttelte Spielebranche zu. Chefentwickler Cuisine bestätigte auch gleich die Gerüchte, ob „Brubruwars“ auch mit der neuen Bewegungssteuerung „Kinect“ für die XBOX360 kompatibel sei: „Klar, unser Plan ist, dass man das Game mittels Zumpferlrotation spielen kann!“

Word of Wartaft – The Age of the Wordmastercounterstrikechief soll im August 2011 im Handel sein, ein Betatest wird demnächst verfügbar sein. PS Die Entwicklerschmiede HYDRA sucht noch kompetente Spieledesignerinnen für die Postproduktionsphase (Aufnahmebedingung: blond). Anmeldung am 3.12. beim großen Hydra-Westbahnhof-Opening http://www.westbahnhof-opening.com/

1 Comment
  • Hannes

    27. November 2010 at 08:26

    Wahnsinns Post.Habe ein paar tolle Gedankenanstoesse bekommen. Freue mich schon auf neue Beitraege zum Thema.