Phi … Phi … lololoso … phiiiiierzehn

philosophie 14 hegel 300Georg Wilhelm Friedrich Salbenreich Bahnengolf Sedwick Putz dir die Zähne du Arschloch von und Weltgeist zu Hegel
Ach, Hegel. Ja, Hegel, dieser Hegel. Nein wirklich. Also mit diesem Hegel … Hegel, Hegel, Hegel, Hegel. Also im Ernst, über diesen Hegel … nein, mit diesem Hegel … man weiß nicht so recht, wie man es anfangen soll mit diesem Hegel. Hm. Ich kannte mal einen Typen, der hieß Haigl. Aber was ich über den zu erzählen wüsste, ist nicht jugendfrei. Aber natürlich, das sind ganz verschiedene Menschen. Schreiben sich auch ganz anders. Aber wenn man es schlampig ausspricht … ein Kärntner zum Beispiel. So ein richtiger, gestandener, saublöder, weil fpöwählender Kärntner, wenn der den Namen Haigl ausspricht, dann klingt das doch glatt wie Hegel. Und wenn wir vorher die Thesis vertreten haben, das Haigl und Hegel zwei völlig verschiedene Menschen sind, dann wäre das nun die Antithesis – dass aus dem Mund eines Kärtners beide vielleicht doch genau dieselben wären.

Ach, Hegel. Ja, Hegel, dieser Hegel. Nein wirklich. Hegel ist nicht Haigl (= Thesis), aber auf kärntnerisch ist Hegel doch gleich Haigl (= Antithesis). Also folgt daraus zwingend die Synthesis, dass beide dieselben sind und eben doch nicht. Sie ergeben zusammen mehr, die Widersprüchlichkeit eines ganzen Menschen, Philosoph und Vollhirni, Herr und Knecht, die einander bedingen, sich existenziell zueinander raufen. Der Philosoph und sein perverses Abbild. Ein fader Stubenhocker, der nichts von der Welt gesehen hat, aber trotzdem dauernd vom Weltgeist spricht und große Skizzen vom Ende der Geschichte (und der Philosophie sowieso) entwirft. Und ein werktätiger Otto Normalstraßenverbraucher, der vor lauter Alltag zu stubenhocken vergessen hat und darum unwählbare Parteien wählt, am Stammtisch gröhlt und was sonst noch alles. Ach, Haigl. Ja, Hegel, dieser Haigl. Nein wirklich, man kommt auf keinen grünen Zweig mit diesem HegelHaiglHegelHaigl. Man kann ihn hassen oder man kann ihn hassen. Aber beides kann man nicht. Das ist so sicher, wie auf Thesis und Antithesis die Synthesis folgt. Wie war das gleich noch mal mit dem Ende der Philosophie?

Was kann uns Hegel bzw. Haigl heute noch mit auf den Weg geben?
Also ganz sicher weiß ich es bei Haigl. Lasst Eure Finger von Sexversandhäusern. Geht hin und wieder auf die Straße, lasst euch blicken, geht unter Menschen, versucht Frauen nicht zu vergöttern, entwickelt keinen Kult um irgendwelche Menschen oder Konsumprodukte und putzt euch öfters die Schuhe. Das wäre es dann im Prinzip auch schon. Was uns Hegel mit auf den Weg geben kann? Dass es mal Zeiten gegeben hat, wo es ein Job war, sich über hunderte Seiten lang mit Begriffen abzumühen und zu keinem Ende zu kommen? Dass es genügt, sich ein umfangreiches Konvolut aus tiefsinnig klingend Gedanken abzuringen, damit noch Jahrhunderte später realitätsverschonte Intellektuelle ein spitzfindiges Hobby haben? Keine Ahnung. Ist uns irgendwie so Hegel wie Haigl.

Nächste Woche gehen wir durch einen Korridor und schauen in von dort in weitere Korridore. Und von diesen Korridoren schauen wir dann wieder … ja, ja, ist Philosophie, schon vergessen?

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