Parademachos und Alltagsluschen

mr properDer Hydra-Männerreport 2010
Das Wichtigste vorweg: Die Zeit des patriarchalischen Dominanz ist vorbei. Männer stehen heute endlich auch am Herd oder hinter dem Staubsauger. Allerdings steht trotzdem meist eine Frau zwischen Mann und Herd, vorzugsweise bekleidet mit einer rüschchenverzierten Schürze. Das hat den Vorteil, dass Mann bei Frau hinten herum nicht viel frei machen muss, um seinen Arbeitsanweisungen den richtigen Nachdruck zu verleihen.

„80 Prozent aller Männer haben schon einmal das Wort Staubsauger gehört, und die meisten Männer können das Wort sogar fehlerfrei ausschreiben“, so Studienautorin Polly Duster. Männer sind also definitiv softer geworden. „Nur noch 5 von 10 Männern befürworten „eine gesunde Ohrfeige“ für die Partnerin als angemessenes Züchtigungsmittel“, so Duster. Die Aufzucht von Frauen in schicken Gemeindewohnungskäfigen sei ebenfalls aus der Mode gekommen. „Frauen haben heute mehr Auslauf als früher, sie müssen auch nicht mehr bellen, wenn der Mann nach Hause kommt. Daran wird deutlich, wie sehr sich Männer mittlerweile den Wünschen der Frauen angepasst haben“, so Duster.

Sorge macht der Studienautorin hingegen die Einkommensschere. „Dieses biestige kleine Ding klemmt dauern und reißt beim Schneiden das Papier ein – eine völlige Fehlkonstruktion aus meiner Sicht.“ Duster empfiehlt stattdessen die völlig neu designte Auskommensschere. „Viele Männer finden mit nur drei oder vier Frauen das Auskommen, während Frauen wiederum von einem Mann schon die Schnauze voll haben. Hier klafft ein großes Loch, das nicht einmal der größte Macho zu füllen vermag … na ja, ein Afrikaner vielleicht“, so Duster.

Erhoben wurden in der Studie auch zeitgenössische Männertypen. „Der Parademacho von einst hat ausgedient, ebenso wie der Pomademacho, der Panademacho und der Pastramimacho.“ Auf dem Vormarsch seien hingegen die Alltagsluschen. „Typen, die versuchen Frauen zu verstehen, sogar extra Palmersunterwäsche anprobieren,  um sich in die Rolle einer Frau hineinzuversetzen.“ Duster macht keinen Hehl daraus, was sie von solchen Männern hält. „Mir hat es bislang kein noch so softer Bobo richtig besorgen können, ich brauche Sex, bei dem ich abgrundtief verachtet werde. Aber“, räumt die Studienautorin ein, „es kann natürlich sein, dass nicht alle Frauen so denken wie ich, schließlich habe ich Karriere gemacht. Und das hätte ich wohl kaum können, ohne unzählige Schw … estern im Geiste, oder?“

Dusters Fazit aus dem Männerreport:  „Was sich wirklich geändert hat ist, dass Männer heute versuchen die Frauen zu verstehen – und sie trotzdem unterdrücken. So wissen die Männer heute mehr denn je, was sie uns antun. Mir persönlich ist das aber Essig, ich brauche kein Verständnis durch Männer, ich will harte, erigierte … “ [Hier wurde das Interview aus uns unbekannten Gründen seitens der Studienautorin abgebrochen. Das finden wir sehr bedauerlich. Zum Trost singen wir jetzt alle ein kleines Liedchen im Chor. Eins, zwei, vier: Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo. Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.Tiamo Ti-Aaaamo. Tiamo Ti-Aaaaamo. TiamoTiamoTiamoTiamo Ti-Aaaaamo.]

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