Von Fleischästen … auch Zümpfe genannt

mustard schwänze“Der wahre Penis ist im Kopf.
Und ist er nicht im Kopf,
so ist er nirgendwo” Franzi H.

Eine Abhandlung über den Zumpf bedarf einer besonderen Herangehensweise, die per se nicht verkopft sein kann oder darf, geschweige denn soll. Das wäre nämlich Brainfuck …

Wie verhält es sich nun mit dem Penis? Wer ihn hat, hat das Sagen in Kunst, Kultur, Sport, Wissenschaft, Forschung, Lehre, Politik, Religion, Internet, Stammtisch und Beziehung. Das tun die PenisträgerInnen nicht einmal mit Absicht. Das ist einfach so, ergibt sich aus eingeübten Mustern, die eine phallozentrische Kultur eben (re)produziert.

Dessen und dem großen Einfluss eines Pipsis eingedenk, können wir getrost sagen, dass der kleine Fleischast in der männlichen Leistengegend unmöglich dafür verantwortlich sein kann, dass seine TrägerInnen auf die Butterseite der Brotschnitte die wir Welt nennen … nein, das ist blöd … auf die Butterseite der Gesellschaft purzeln.

Gesellschaften haben keine Butterseiten. Butterbrote und -striezel haben Butterseiten. Und die hat vorher jemand draufgeschmiert. Diese Butter wird aber nie mit einem Penis “appliziert” (Renee Schroeder, 2008). Daraus folgern wir, dass der Penis auch kein Messer, stärker als ein Messer und vermuteter Weise keine Waffe ist. Weiter, dass NudelträgerInnen sich nicht mit dem Schmieren abgeben, sondern gebuttert werden also StriezelverzehrerInnen oder Striezel sind.

Butterkekse sind weder Waffen noch haben sie eine Butterseite. Sie sind nicht einmal Waffeln.

A part ca ist festzustellen, dass nicht einmal mehr kluge Menschen den Unterschied zwischen Idealismus und Altruismus kennen. Meistens meinen sie A. (er hat auch einen Penis, den er durch Wiedererfahrung und Bestätigung seiner selbst immer wieder neu erwirbt) und sprechen vom I. Das ist aus idealistischer Perspektive auch nur konsequent und folgerichtig, denn wenn ich es so will, ist es so, da kann Wittgenstein sich hundertmal mit seinen Wörterreinigungen brausen gehen.

Das gilt analog (kein Käse!) auch für die posessio penibus, die Schwanzbestückung.

Klar? Nein? Ach so, nicht Wittgenstein, sondern die Dominanz des Idealismus.

Womit wir wieder bei der Kopfgeburt sind. Der I. ist eine, der Spatz nicht, nicht das kleinste Spatzi. Aber – und hier beißt sich die Katze in den (Obach, Kalauer!) Schwanz – der wahre Schwanz wird im Kopf gemacht und dort bleibt er auch. Er ist also die echte Kopfgeburt und nicht, was damit gemeint ist.

Wer das Lulu am rechten Fleck (Kopf) hat, und es auch immer brav zur Schau stellt, hat nichts zu befürchten, was sich nicht durch eine Vorhaut abwenden ließe.

Haben Sie schon einmal eine Vorhaut ohne Penis gesehen? Sehen Sie! Denken Sie darüber nach.

MaZirki, 25,
hat es sich zur Aufgabe gemacht Wittgenstein und Pimmel auf einer Seite zumindest einmal im selben Text zu verwenden und lebt in St. Pölten, Pottenstein, Wien und Bad Vöslau. In seiner Freizeit pendelt er und kauft Fahrkarten

PS An den Chefredakteur
Jetzt hab ich vergessen es zu sagen: der Artikel ist deswegen so kurz, weil lange Texte niemand liest, denk ich mir. Und es wäre schade ums Pulver, oder?

PS Sebastian an MaZirki
Wenn’s für die hp ist, dann gebe ich dir Recht!
Da kann man sagen: Zu lang ist schlecht.
Das war ein Reim.
Ich esse niemals Leim. 

1 Comment
  • Gerhard

    14. Januar 2010 at 09:06

    Und wer das Lulu zwar am rechten Fleck hat, aber es nicht aus der Hose bringt wenns notwendig wird, braucht eine Windelhose.
    Das war mein geistiger Erguss zu den anderen Ergüssen
    baba, ich muß mal..