Das große Heisenbergpingpong

Heisenberg und seine berühmte Formel: Hydra ist scharf zum Quadrat

Heisenberg und seine berühmte Formel: Hydra ist scharf zum Quadrat

“Man kann mit Kanonen auf Spatzen, aber nicht mit Medizinbällen auf Pingpongbälle schießen”

Was besagt die Heisenberg’sche Unschärferelation? Ich frag mal schnell Google. Google ist aber leider, leider, ein Trottel und weiß nichts. Es schickt mich immer zu Wikipedia. Die sagt mir dann folgendes: “Die heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass zwei Messgrößen eines Teilchens nicht immer gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind. Das bekannteste Beispiel für ein Paar solcher Messgrößen sind Ort und Impuls. Die Unschärferelation ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur. Sie wurde 1927 von Werner Heisenberg im Rahmen der Quantenmechanik formuliert.”

Erstens, schreibt sie Heisenberg klein. Das hat sich der Mann nicht verdient. Er hat immerhin eine Unschärferelation gesetzt. Sagt man setzen? Ich denke, ja. Man setzt etwas in Relation. In dem Fall eben Unschärfe.

Zweitens, was besagt der lustige Absatz genau? Eins. Dinge bestehen aus kleinen Dingen. Diese kleinen Dinge haben nocheinmal kleinere Bestandteile. Und irgendwan sind sie so klein, dass wir sie nicht mehr sehen. Vielleicht sind sie aber auch so schnell, dass wir sie nicht sehen. Das wissen wir nicht. Aber wir können auf sie schießen. Ich kann einen Pingpongball in einen Raum werfen, in dem ein Medizinball flitzeschnell herumsaust. Den sehe ich nicht, aber ich sehe, wenn der Pingpongball plötzlich zurückkomt, weil er abprallt. Dann weiß ich, dass der flitzeschnelle Medizinball zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle war. Werfe ich mehrere Pingpongbälle, weiß ich mehr. Ich kann sogar ganz oag viele Pingpongbälle werfen. Je mehr, desto lustiger und – das ist das wissenschaftiche – desto mehr nähere ich mich dem Wissen um die Bewegung des flitzeschnellen Medizinballs an.

Genau kann ich es aber nie wissen, weil selbst der flitzeschnellste Medizinball nicht mehr flitzt, wenn der Raum voller Pingpongbälle ist. Das kommt zwar manchmal vor, aber dann ist Weihnachtsfeier am Institut für Quantenphysik und die Ordinarii und Ordinariae zucken voll aus und planschen nackich in der Bowle. Das dürfen sie auch, denn Pingpongbälle werfen macht durstig.

Wo liegt aber die Unschärfe? In der Relation natürlich! Irgendwann, wenn ich immer weiter frage „und was kommt dann?“, bin ich bei Teilchen, die so klein sind, dass sie nicht einmal der Herr o.Univ.Prof.Dr.mult.Dr.hc.mult. MMMMag. mit dem grooooooßen Mikroskop sehen kann. So klein! Das muss man sich einmal vorstellen!

Also wirft er wieder, aber womit? Im Vergleich mit diesem Wuziwuzikleinen Teilchen sind sogar Pingpongbälle wie Medizinbälle. Und wenn ich einen Medizinball auf einen Pingpongball werfe, verändere ich die Bahn und die Bewegung. Oder er wird kaputt. Das heißt dann CERN. Die machen das ja ständig. Mit Anlauf in ihrer Teilchenrennebahn unter der Erde.  Mazirkistan

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